Und ewig mäkelt das Weib

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... sondern als Mensch - egal, ob weiblich, männlich, queer, weiß, schwarz ...
dem stimme ich völlig zu, auch weil wir heute wissen, dass wir weltweit (im moment = zu diesem zeitpunkt der evolution) NUR (noch) eine "rasse" sind = wir sind genetisch auf eine "rasse", unser genpool, verengt (flaschenhals), was zukünftig richtung aussterben gehen kann

... sondern für die Durchsetzung der Menschenrechte
wir sind heute wissens-weiter als zur zeit der erklärung der menschenrechte, und zwar müss(t)en wir heut die menschenrechte mit den tierrechten und den rechten der gesamten ökosphäre dieses planeten in balancen setzen, und das nicht etwa, um den tieren usw einen gefallen zu tun, sondern für uns selbst, wenn wir das nämlich nicht hinkriegen, und es sieht nicht danach aus (zb anthropogen angetriebene klimadrift), spielen wir evolutionär um unser eigenes aussterben.
auch gibt es in natura spitzen-prädatoren im verhältnis zu ihren beuten immer nur sehr wenige, zb "löwen und ihre fast zahllosen fakultativen beuten", und wir sind DER spitzenprädator auf diesem planeten, aber es gibt heute schon ca 8 milliarden von uns (die quasi erde, wasser, luft leerfressen), das kann nicht gutgehen, und endet gewöhnlich in einem kollaps der prädatoren-population = die schiere anzahl von mensch heute macht die "menschen-RECHTE" für alle schon heute lebende menschEN unmöglich, weil wir schon jetzt mehrere erden dafür benötigen würden (siehe heute schon sind ca 100 millionen menschen auf dauerfluchten, wegen "auseinandersetzungen" weltweit, die im hintergrund auf "knappheiten verschiedenster arten beruhen, und das wird sich weiter mit allen folgeerscheinungen verstärken = der spitzenprädator dieses planeten ist bereits aufgescheucht "in trouble"),
ich sehe also für die "menschenrechte" sehr schwarz, und was wir heute in den "reichen" weltgegenden erleben an "kämpfen" um frauenrechte und all den verteilungskämpfen anderer arten, würde ich eher unter oben gesagtes subsummieren, und als "totentänze um vermeintlich goldene kälber", als nachspann, interpretieren = uns verorten: wir sind irgendwo bereits am ende des filmes mensch, und nicht am anfang oder mittendrin.
 
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Isbahan

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@Waldemar Hammel:
"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ..." würde ich gerne ergänzen in: ... und jedem Ende auch.
Wann immer wir gedacht haben, dies sei das Ende der Welt, war es nur der Anfang von etwas anderem.
Was unser Klima anbelangt, unseren Umgang mit Tieren, unsere Geschlechter- und Grabenkämpfe, gebe ich Dir recht: Angesichts aller möglichen, denkbaren Endzeit-Szenarios mag jeder Versuch, zu retten, was noch zu retten ist, absurd erscheinen. Wie naheliegend scheint es da, einem Defätismus Tor und Tür zu öffnen, der alles negiert - und wie schwer, der Hoffnung sein kleines Bröckchen Optimismus entgegenzuhalten, wie einem scheuen Vogel.
Nenne mich ruhig naiv oder Idealistin, aber das Ende der Welt haben mir die Zeugen Jehovas schon vor fünfzig Jahren prophezeit - hätte ich mich deswegen aus dem Fenster gestürzt: Schade um den schönen Sex! ;)
 
das Ende der Welt haben mir die Zeugen Jehovas schon vor fünfzig Jahren prophezeit
die mehr als merkwürdigen (eigene erfahrungen damit) "zeugen" hatten recht, sie haben sich nur im zeitrahmen vertan, als erst in von heute ca 400 mio jahren die sonne zu allem weiteren leben auf erden nein sagen wird, eine älterwerdende sonne geht nämlich nicht "aus" wie ein ofen ohne brennstoff, sondern wird heißer, sodass die erdtemp in ca 400 mio jahren die 30grad marke übersteigen wird mit allen folgen, zb meere beginnen zu verdampfen, für die irdische evolution also bereits heute keine zeit mehr, noch großartig neue tier- oder pflanzen- arten zu "erfinden".
wenn man bedenkt, das leben auf erden gibts seit etwa 4 milliarden jahren, und nur noch 400 mio jahre vor uns, dann ist das nur ca 1/10, das noch vor uns liegt = also praktisch nachspann des films "leben auf erden" = "höchste entwicklungsstufe heute bereits erreicht = scheinbar ist auf planeten unter sonnen mehr nicht drin ...
es wird sich, auf'n punkt gebracht, bald ausgesext haben auf erden

Wann immer wir gedacht haben, dies sei das Ende der Welt, war es nur der Anfang von etwas anderem.
ich rede nicht "vom ende der welt" heute oder in naher zukunft, sondern darüber, dass die menschheit heute auf deutlich sichtbare = "berechenbare", natürliche grenzen zuläuft, an denen die natur per rückkopplungen grenzen setzt, die auch "bestialisch" sein können, zb absterben von milliarden menschen in kurzen zeiträumen, und wenn wir uns sowas fragen, wird die natur ohne die geringsten zweifel liefern.

ich halte die anthropogen angetriebene klimadrift für DIE uns heute aufgegebene jahrtausend-herausforderung, und sollten wir das nicht in den griff kriegen, unter kontrolle bringen, müssen wir über unsere weitere zukunft und die eines mindestens großteils irdischen anderen lebens nicht mehr groß nachdenken, denn was dann geschehen wird, steht in den klima-archiven der erdgeschichte deutlich niedergeschrieben, weil es bereits in vergangenheit -ohne menschen- öfter passierte.

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es gibt auch relativ simple mechanismen: seit den 60gern des vorigen jh. sind ca 40% des phytoplanktons der weltmeere durch erwärmung und vermüllung des meeres abgestorben, und wir können das heut bereits in unserer atemluft messtechnisch erfassen, der sauerstoffgehalt unserer atemluft ist reduziert, wollen wir mehr davon?, die natur wird liefern ...,
oder wollen wir zusätzlich durch weiteres aufheizen der meere die methaneisvorräte an den kontinental-shelfen zum schmelzen und das enthaltene methan zum ausgasen bringen?, dann wird die erde zur mehr-als-venus, mit oberflächen-temperaturen von jenseits +500 grad celsius (+1000 bis +1200 grad wären drin, dabei schmelzen steine, wobei der vorgang der methaneisschmelze, einmal begonnen, irreversibel = sich selbst verstärkend, weiterläuft, eine seltsame art von "terra-forming" dann)
 
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Isbahan

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Lieber @Waldemar Hammel: Darauf könnte ich jetzt so manches antworten - da es aber nichts mehr mit dem von mir hier geposteten Text zu tun hat und wir uns in unendlichen Diskussionen verlieren könnten, möchte ich darauf verzichten.
Falls Du noch Anregungen zum Text hast, nur zu.
 


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