Unverhofft

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Die Tanzfläche war brechendvoll und die Musik spielte heiße Rhythmen, die mich einfach mitrissen. Es kitzelte bereits in meinen Hüften und auch der Bauch verspürte die Unruhe. Also, auf in die Menge der aufgeheizten Körper. Ich schloss meine Augen und ließ mich vom Rhythmus führen. Nach und nach versank ich, immer tiefer und dachte an dich. Deine Blicke bohrten sich in meinen Körper und ich spürte deine Anwesenheit, als würdest du vor mir stehen, ja fast konnte ich dich riechen. Die Musik hörte immer noch nicht auf zu spielen und langsam fühlte ich die kleinen, feuchten Perlen, die sich aus den Poren auf meiner Haut sammelten.. Ich war vollkommen weggetreten, bis ich eine seichte Berührung an meiner Taille spürte, dann hörte ich, wie jemand ganz dicht in mein Ohr flüsterte: „Nicht erschrecken, lass aber bitte deine Augen geschlossen“. Da die Musik sehr laut war konnte ich nicht erkennen, ob mir die Stimme bekannt vor kam, doch trotzdem spielte ich mit. Ich tanzte weiter, nun war ich nicht mehr allein. Du umfasstest meine Taille und zogst mich von hinten an dich heran, so dass ich dich ganz spürte. Langsam wiegten wir uns zur Musik und du fingst an meinen Hals zu liebkosen. Der Hauch, den du mit deinen Lippen hinterließt, brachte eine Kettenreaktion in Gang. Sämtliche Sinne richteten sich aus, wie eine Antenne zum Sternenhimmel, um das größtmöglichste Spektrum zu erhalten. Mit deinen Händen zeichnetest du meine geschwungene Körperform nach, entlang der Taille über Bauch und Hüfte. Auf der Knopfleiste meiner engen Jeans ruhte deine Hand und du zogst mich noch enger an dich heran, so dass ich dich sehr intensiv spüren konnte. Ich drängte meinen Po so dicht an dich heran, dass ich Angst hatte dir Schmerzen zuzufügen. Ich genoss deine Nähe und ich spürte, wie sich meine Lust zwischen meinen Beinen ausbreitete. Deine Hand lag immer noch auf der gleichen Position und ich streichelte zart über deine langen, schlanken Finger, ein erstes Erkennungsmerkmal? Die Musik heizte uns weiter ein, bis du mich zu dir umdrehtest. „Lass deine Augen weiter geschlossen“ hörte ich in der Ferne, denn ich war immer noch tief versunken, in Gedanken bei dir. Ich spürte einen Finger auf meinen Lippen und ich nutzte die Gelegenheit. Mit meinem Mund fing ich ihn ein und spielte mit der Zunge an ihm. Ich leckte und saugte ihn, wie an einem süßen Lutscher und deutete dir an, dass ich noch mehr wollte.
Deine andere Hand hatte meinen Po fest im Griff und ich spürte die Hitze ihrer durch meiner Jeans hindurch. Du entzogst mir deinen Finger, doch ich bekam dafür etwas besseres. Deine vollen Lippen waren weich und warm und du spieltest mit deiner Zunge an den meinen, bis ich sie öffnete und dir als Geschenk meine Zunge überreichte. Wie einer Bombe gleich, schlug der Kuss ein, bestände ich aus Karamell, wäre ich dahingeschmolzen. Der Kuss hielt lange an und der Rhythmus der Musik ließ mich immer weiter davon schweben. Ich wollte dich überall spüren und auch meine Hände konnten nicht von dir lassen. Durch meine geschlossenen Augen spürte ich dich intensiver. Deine Figur gefiel mir, sehr sportlich und knackig, ein zweites Erkennungsmerkmal?. Am liebsten hätte ich meine Augen geöffnet, doch ich wollte kein Spielverderber sein. Eine Weile heizte die Musik uns noch ein, doch nach und nach ebbte das Stück ab und ich tauchte wieder in die Realität zurück. Sollte ich meine Augen jetzt öffnen, ich traute mich fast nicht, aber die Neugier war zu groß. Als ich meinem Gegenüber in die Augen sah wurde ich überrascht, denn ein völlig Fremder lachte neckisch über meinen wohl erstaunten Blick. Da ich aber immer noch angeheizt von seinen Berührungen war, überlegte ich nicht lange und wir verlegten das Techtelmechtel in seine Wohnung. Kaum angekommen fielen wir wie Tiere übereinander her und ließen nichts aus, aber in Gedanken war ich immer noch bei dir.
 

Aceta

Mitglied
knisternd, spannend, elektrisierend,
eine schöne Story.
Ich weiß noch nicht, ob der Schluß
mir so gefällt "wie Tiere" - paßt das
zur Sensibilität des Vorangegangenen?
Aber es erzeugt überzeugend eine
erotische Atmosphäre.
Aceta
 
G

grauhaariger

Gast
Toll beschriebenes Erlebnis! Stark formuliert! Gefällt mir sehr gut!
 

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