Vita

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blackout

Mitglied
Ich will meine Trauer,
meine Geschichte nicht verlieren, nicht,
was ich meine Irrtümer nenne, nicht
die Zornesfalten und nicht
die Schönheit des Menschen.

In mir lebt das Echo der Zeit,
das Fernsehen sagt, meine Zeit hätte es
nie gegeben, eine Schimäre sei sie,
der Stern, der mir den Weg wies,
habe mir Trügerisches versprochen
und nun sei er ein kalter Stern,
verstehen lernen müsste ich nunmehr
gelehrte Legenden.

Nein, kein Verzweifeln,
ich lebe mit meiner Geschichte,
immer bleibt etwas offen,
jeder Tag ein trauriges Lächeln.
 

Lastro

Mitglied
Dein Gedicht hat für mich etwas sehr Anrührendes.
Es hinterlässt in mir, was du mit den letzten drei Worten beschreibst.
Lastro
 

Lastro

Mitglied
Vers eins und drei sind von einfacher Klarheit. Sehr leicht und gut zu verstehen. Vers zwei erscheint mir sehr vollgepackt, sehr beladen, drückend. Vielleicht ließe sich diese Drückende prägnanter fassen.
 

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