Waldeslust

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Lykill

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Der Wecker ging wie jeden Morgen um 7 Uhr los. Andrea öffnete ihre Augen, blickte umher und stellte fest, dass sie im eigenen Bett lag. Sie drehte sich um, schloss die Augen und überlegte, wo sie am Abend gewesen war. Ihr Kopf dröhnte, aber der Chardonnay war es wert gewesen.
Dennoch, es musste Schluss damit sein, sowohl mit dem Feiern als auch mit dem schnellen Wechsel ihrer Bekanntschaften. Innerhalb der letzten drei Monate hatte sie sechs Beziehungen zu verschiedenen Männern. Andrea fühlte sich emotionell abgeschlafft. Sie wollte sich an jemanden anlehnen, jemanden, der sie liebte und nicht nur Sex mit ihr hatte. Sie fand, es war Zeit, sich zu binden. Doch der Mensch dafür musste noch gefunden werden. Ungeduld und Rastlosigkeit waren die Ursache für ihre Misere, derer sie sich nun bewusst wurde. Du musst noch viel ruhiger werden, dachte sie.
Andrea zog sich an, trank einen Kaffee und aß etwas Müsli, hatte jedoch noch keinen Appetit. Der Kater wollte noch nicht so richtig verschwinden. Sie schnappte sich ihren Rucksack und ging hinaus auf den Weg zum nahegelegenen Wald. Die frische Morgenluft beruhigte sie und dämpfte ihren Kopfschmerz. Pfeifend und sich allein wähnend streifte sie durch den Frühlingswald. Sie wurde überstimmt. Der Gesang der Vögel war nicht zu überbieten. Sie stellte ihr Gepfeife ein und lauschte.
Die Bäume trieben schon kräftig aus, bald würden die Laubbäume wieder in frischem Lindgrün erscheinen. Forschen Schrittes wanderte sie bergauf. In einer Stunde würde sie einen Gasthof erreichen, wo sie gemütlich frühstücken konnte. Schreibzeug und Notizbuch hatte sie dabei. Nach dem Frühstück würde sie bei einem Kaffee und einer Zigarette etwas schreiben.
Sie erinnerte sich an den gestrigen Abend. Zusammen mit Raphael und seinen Freunden waren sie in der Moonlight Bar und haben sich den Schädel zugedröhnt. Danach war sie mit ihm gegangen, und er versuchte, sie zu vögeln. Er war jedoch zu betrunken, um Erfolg zu verbuchen. Zwar war er nicht sonderlich gut bestückt, aber er verstand es normalerweise, seinen Schniedel virtuos einzusetzen und sie glücklich zu machen. Dieses Mal war es jedoch nichts, was er zustande brachte; er schlief einfach ein. Andrea überließ ihn sich selbst und ging nach Hause, schlürfte noch einen Absacker und legte sich schlafen.
Nun merkte sie, dass sie noch unbefriedigt war. Schnell waren die Vorsätze vom vorangegangenen Moment verflogen. Heute musste sich noch was ergeben; ansonsten wäre Willi, ihr Vibrator, der letzte Versuch. Lieber wäre ihr jedoch was Fleischliches.
Mit lautem Knacken trat sie in ein Loch, das von Zweigen und Laub bedeckt war. Ihr Fuß knickte um und schickte ihr einen schmerzhaften Gruß durch den Körper. Ein spitzer Aufschrei folgte. Sie zog den Fuß wieder aus dem Loch; der Schmerz blieb. Laute Flüche entglitten ihr, die den Vogelgesang doch nur kurz verstummen ließen. Reiben und Dehnen des Fußes machten es nicht besser. Der Schmerz nahm zu, und sie konnte kaum noch auftreten. Nochmals fluchte sie laut und überlegte, die Wanderung abzubrechen und umzukehren. Allerdings war mehr als die Hälfte des Weges schon zurückgelegt. Sie beschloss, wie geplant weiterzugehen und oben zu frühstücken. Später konnte sie sich von einem Taxi nach Hause fahren lassen.
Sie holte ihre Teleskopstöcke aus dem Rucksack und ging weiter, ihren Körper auf die Stöcke stützend, um den verletzten Fuß zu entlasten. Es ging nun langsamer voran, und sie hatte entsprechend mehr Zeit, nachzudenken. Sie fand, dass sie wiederum zu hektisch unterwegs war. Stets hechelte sie hinter irgendwas her, immer mit der Angst, etwas zu verpassen. Sie müsste es ruhiger angehen. Dann hätte sie sich gewiss auch den Fuß nicht verstaucht.
Als sie eine Bank erreichte, legte sie eine Pause ein, um sich zu verschnaufen und begann, zu schreiben. Das Geschehene brachte sie zu Papier, es würde sich bestimmt irgendwann für eine Geschichte verwenden lassen. Da war sie wieder, die Hektik, und das Bedürfnis, alles zu optimieren sowie nichts verloren gehen zu lassen. Also schrieb sie in ihr Notizbuch: »Werde ruhiger! Nimm dir Zeit und genieße sie, statt sie zu verbrauchen.«
Zum ersten Mal wurde ihr bewusst, dass sie noch nie Müßiggängerin gewesen war. Jede Minute wurde mit irgendwas verbracht; niemals hatte sie Fünfe gerade sein lassen oder mal bis in die Mittagszeit geschlafen. Ein ständiger Drang trieb sie umher. Stets hatte sie vor Augen, dass ihre Zeit begrenzt war, und sie stellte sich immer vor, dass sie umso mehr Zeit sinnvoll verbringen müsse. Dieser Drang hatte sich in ihr verfestigt. Im Laufe der Jahre war sie eine Sklavin ihrer selbst geworden. Plötzlich wurde ihr bewusst, dass ihre Unrast zur Gewohnheit geworden war.
Sie zog sich den Schuh aus und rieb sich den verstauchten Fuß. Er war längst angeschwollen und würde bald nicht mehr in den Schuh passen.
»Hallo, barfuß im Wald?«, fragte es von der Seite, und sie sah einen jungen, kräftigen Blondschopf auf sich zugehen.
»Ja, ich meine nein, mein Fuß ist verstaucht und angeschwollen.«
»Schnell kühlen! Hier gleich hinter der Biegung ist ein Bach. Ich heiße übrigens Jakob.«
»Freut mich, ich bin Andrea. Da werde ich mal zum Wasser humpeln.«
»Ich nehme deinen Stiefel und den Rucksack. Du kannst dich auf mich stützen.«
»Danke, das ist nett«, sagte sie und griff nach seiner Schulter.
»Ich glaube, so wird es nichts«, sagte er, ließ ihre Sachen fallen und nahm sie, ehe sie sich’s versah, auf die Arme. Er trug sie zum nahen Bach und setzte sie auf eine Planke, die als Brücke diente.
»Wow, hast du aber Kraft«, staunte sie.
»Dich Leichtgewicht trage ich auch noch den Berg hinauf, wenn’s sein muss«, antwortete er und machte kehrt, um ihre Sachen zu holen. Derweil ließ sie ihren Fuß vom eisigen Wasser umspülen. Es tat gut, und die Schwellung ging etwas zurück. Als Jakob mit den Sachen kam, hatte sie ihren Fuß schon wieder aus dem Wasser gezogen und sich auf einen Baumstamm gesetzt.
»Ich habe einen Kompressionsverband dabei, den werde ich dir anlegen.«
Er nahm sein Halstuch ab und begann, ihren Fuß zu trocknen, während er ihr Bein anhob und auf seines legte.
Sie fühlte seine Fingerspitzen sanft über ihre Wade streichen. Ein wohliger Schauer durchzog sie. »Du bist aber nett. Und dass du auch noch Erste-Hilfe-Zeugs dabei hast, macht dich zum King of the Day. Heute muss wohl mein Pech- und Glückstag in einem sein.«
»Ist doch selbstverständlich, Leuten in Not zu helfen«, sagte er und legte ihr die Binde mit geübten Griffen an.
Wieder streifte er ihr Bein. »Mach noch einmal, das Schmerzgefühl verschwindet dabei«, bat sie.
Er sah ihr in die Augen. »Du meinst, es wandelt sich in Lustgefühl?«
»Du weißt zuviel«, sagte sie und grinste ihn breit an.
Da war er wieder, ihr Versuch, die Gelegenheit beim Schwanz zu packen. Wollte sie nicht ruhiger werden und Zurückhaltung üben? Sie war hin- und hergerissen. Der Junge erregte sie. Er sah so unschuldig aus und jede seiner Berührungen sandte ihr ihr einen Pfeil in den Unterleib.
Er machte den Eindruck eines Pfadfinders auf sie, der nichts kennt als die Natur und sich über tiefergehende zwischenmenschliche Beziehungen keine Gedanken machte. Sie fragte sich, ob er überhaupt schonmal engeren Kontakt mit dem anderen Geschlecht hatte. Seine Analyse ihres Schmerz-Lustempfinden hatte er so sachlich vorgebracht, wie es nur ging. Es strahlte aber kein Begehren aus, obwohl sie sich sicher war, dass sie auf jeden Mann anziehend wirkte.
Sie konnte es nicht lassen, fuhr ihm mit der Hand durch die Haare und lächelte ihn an. Er erwiderte das Lächeln und glättete seine Haare wieder. Scheinbar teilnahmslos sah er in die Gegend, während sie ihn erneut wuschelte. »Okay, das bleibt jetzt so. Ich muss ja nicht sehen, wie chaotisch mir die Haare nun vom Kopf stehen«, sagte er und langte in ihre Haare. Er zog etwas dran und drapierte ihre Strähnen vor ihrem Gesicht.
»Oh, schön, eine Gardine!«, sagte sie und neigte den Kopf hin und her, so dass die Haargardine vor ihrem Gesicht schaukelte. Der Schmerz im Fuß war vergessen, und sie neckten sich weiter. Mit ein paar längeren Grashalmen kitzelte sie seinen Nacken. Er sog die Luft zwischen den Zähnen ein und zog die Schultern hoch.
»Jetzt hast du mich, du hast eine meiner erogenen Zonen gefunden. Mach noch einmal, dann kannst du eine Fernwirkung beobachten.«
Sie war neugierig und strich erneut mit den Halmen über seinen Nacken. Wieder sog er hörbar die Luft in den Mund und schloss die Augen dabei. Ein Lächeln ging durch sein Gesicht.
»War das die Fernwirkung?«
»Nein, die ist weiter unten«, sagte er, und ihr Blick heftete sich auf seine Hose. Die war jedoch viel zu weit um auch nur andeutungsweise die vermutete Beule abzubilden.
»Siehst du nicht, wie sich meine Zehen gespreizt haben?«, fragte er und hob seinen Fuß hoch, der in einer Sandale steckte. Sie fühlte sich ertappt und lachte verlegen.
»Na, wirst du es bis zum Gasthof schaffen oder soll ich dich tragen?«
»Ich glaube nicht, dass du mich die ganze Strecke bergauf tragen kannst. Mit dem Verband wird es wohl einigermaßen gehen. Oben kann ich mir dann ein Taxi für den Rückweg rufen. Aber danke für dein Angebot«, sagte sie und wuschelte ihm erneut das Haar, bevor sie ihm mit der Hand über die Wange strich. Sie wollte noch nicht aufgeben und hatte jetzt Lust, ihn zu vernaschen. Einen Versuch gönnte sie sich noch. Sie umfasste seinen Hals und zog seinen Kopf zu sich. Tief blickte sie in seine leuchtend hellblauen Augen und setzte ihm einen Kuss auf die Lippen. Sein Blick fixierte ihre grünen Pupillen, doch er dachte nicht daran, ihren Kuss zu erwidern.
Sie probierte es nochmals. Diese Nuss muss doch zu knacken sein, dachte sie. Mit der Zunge strich sie über seine Lippen und küsste ihn nochmals. Er sah sie fragend an. Sie streichelte seinen Nacken und küsste ihn wieder. Seine Hände lagen untätig auf seinen Beinen.
»Woran denkst du?«, fragte sie.
»Ich glaube, das willst du nicht wissen.«
»Was soll das heißen?«
»Du würdest mich am liebsten gleich hier vernaschen. Da stehe ich nicht drauf.«
»Magst du keine Frauen?«
»Ja und ob, aber keinen Kuschelsex. Ich mag es eher härter.«
Ein heißes Gefühl machte sich unterhalb ihres Bauches breit. Das könnte noch interessant werden mit diesem Jüngling, dachte sie.
»Keine Angst, ich kann schon einiges vertragen«, sagte sie und merkte, wie ihre Nippel steif wurden und gegen den Stoff drückten.
Er löste den Knoten ihres Halstuchs und streifte es vom Hals. Er faltete es und verband ihr damit de Augen. Dann stand er auf, nahm sie auf seine Arme und trug sie weg. In ihr wallte das Blut. Was hatte er mit ihr vor, fragte sie sich. Es knisterte, Zweige brachen unter seinen Sandalen. Hier und da wurde sie von Blättern und Nadelzweigen gestreift. Er trug sie durch das Unterholz in den tiefen Wald, vermutete sie.
»Es riecht hier schön nach frischem Moos und Waldmeister. Willst du mich hier rannehmen?«
Er antwortete nicht. Stattdessen stellte er sie auf ihre Füße und drückte ihre Brust gegen einen Baum. Es kribbelte in ihrem Körper. Der Gesang der Vögel hallte durch den Wald. Ihre Nase lag am Holz der Fichte und sog den harzigen Duft ein. Eine Gänsehaut überzog ihren Rücken als er ihr das Shirt über den Kopf zog.
Er hatte ein Seil aus seinem Rucksack genommen und legte ihre Arme nach vorn um den Baumstamm. Mit geschickten Griffen band er ihre Handgelenke zusammen. Sie lächelte und wippte mit ihrem Hintern hin und her. Er legte seinen Kopf zur Seite und sah auf ihren Po. Dann stoppte er ihr Wippen, löste ihren Gürtel und zog ihr die Hose samt Slip herunter. Voller Erwartung stellte sie sich die bevorstehende Vögelei vor. Welche Öffnung würde er wohl nehmen?
Er entfernte sich. Sie hörte, wie das Knacken der Zweige unter seinen Schuhen leiser wurde; dann waren nur noch die Vögel zu hören. Er war wohl kurz hinter einen Baum gegangen, um sich zu erleichtern, dachte sie.
Die kühle Morgenluft streifte ihre bloßgelegte Haut. Es war angenehm und ließ ihr Verlangen nach ihm steigen. Er kam jedoch nicht zurück. Klar, das gehörte zum Spiel. Er wollte, dass sich ihre Begierde steigerte, dachte sie und stellte sich seine Berührungen an ihrem Po vor. Sie stellte ihre Beine etwas auseinander und streckte ihren Apfelhintern weiter hinaus. Er sollte auch geil gemacht werden.
Die Minuten flossen dahin, noch stand sie bequem, gespannt auf was er sich wohl für sie ausgedacht hatte. Ein Specht klopfte gegen den Stamm und regte ihre Phantasie weiter an. Doch nichts tat sich.
»Hallo, bist du bereit für mich?«, rief sie.
Keine Antwort.
»He, du kannst so langsam zur Tat schreiten!«
Wieder nichts.
»Jakob, bist du noch in der Nähe?«
Nur die Vögel antworteten, was sie nicht verstand. Sie erinnerte sich an den Wunsch, ruhiger zu werden, und nun hatte sie die Möglichkeit, fand es aber zynisch, hier nackt zur Besinnung kommen zu sollen.
Ein Käfer krabbelte an ihrem Schenkel hoch. Es kitzelte, und sie versuchte, ihn abzuschütteln - erfolglos. Dann machte er jedoch den Fehler, auf die Innenseite ihres Knies zu wechseln, was er mit dem Leben bezahlte. Eine Fliege setzte sich an ihre Poritze und krabbelte daran entlang. Es kitzelte angenehm, doch Andrea wollte sie nicht näher an empfindlicheren Stellen haben und zuckte mit den Muskeln, um sie loszuwerden. Die Fliege hob ab, aber das Spiel wiederholte sich mit zwei Fliegen.
»Mensch, nun komm doch endlich. Die Krabbelviecher machen sich schon über mich her«, rief sie. Das gehört wohl zu seinem Plan. Er will mich erst weichkochen und dann hart rannehmen, dachte sie und versuchte es nochmals mit Zen.
»Das ist die gerechte Strafe für deine Ungeduld. Er hat es sofort bemerkt und ist dabei, dich zu erziehen. Werd endlich ruhiger!«, sagte sie zu sich selbst.
Nach gefühlten Stunden des Kampfes gegen einen Schwarm von Fliegen hörte sie wieder ein Knacken, das langsam lauter wurde. »Ah, da bist du ja wieder.« Ihre Lust stieg erneut, sie stellte ihre Beine abermals ein Stück auseinander und reckte ihren Knackarsch heraus.
Ohne Vorwarnung patschte ein Tannenzweig auf ihren Hintern. Sie kreischte, und ein Schauer lief ihren Rücken hinab, über den Po bis in die Schenkel. Sie atmete tief ein, spannte ihre Rücken- und Gesäßmuskeln kurz an und entspannte sich wieder. Ein kribbeliges Gefühl strömte durch ihre Backe. »Oh, Sado-Maso hatte ich noch nicht. Scheint prickelnd zu werden.«
Es zischte, und ein zweiter Hieb traf die andere Seite. Es piekste an ihren Brüsten, die sie reflexartig an die Borken des Stamms gepresst hatte. Sie löste sich wieder vom Baum und spürte ein Bitzeln, das ihre Nippel durchzog. »Ah, wie geil ist das denn«, schmachtete sie und erhielt keine Antwort. Der Zweig fuhr innen sanft an ihrem Schenkel hinauf. Es kratzte und kitzelte. Ihre Beine und Gesäßmuskeln spannten sich. »Oh ja, mehr davon«, bettelte sie.
Eine Hand fuhr ihr sanft vom Steiß den Rücken hinauf. »Du kennst dich ja aus, bist doch nicht so unerfahren, wie ich dachte«, sagte sie. Wieder blieb die Antwort aus. Nun fuhren zwei Hände ihren Bauch hinauf, streichelten ihre Brüste und kniffen dann heftig in ihre Knospen.
»Autsch!«, gickste sie. Im nächsten Moment traf sie wieder der Tannenzweig. Es prickelte. Sie kniff die Backen zusammen und gab sich dem Schmerz hin. »Du hattest recht, Jakob, Schmerz und Lust liegen nah beieinander«, sagte sie.
Kaum hatte sie es ausgesprochen, setzte es den nächsten Schlag. Darauf peitschte ein Doppelhieb auf ihren Allerwertesten. Ihr Hintern brannte jetzt, und die Luft blieb ihr weg. Sie grunzte ihren Schmerz hervor und sog die Luft genauso geräuschvoll wieder ein. »Ja, bereite mich vor, für den richtigen Prügel«, forderte sie. Ihre Knie zitterten.
Zwei Hände streichelten abermals ihren Bauch, und sie bereitete sich auf die nächsten Kniffe in ihre Nippel vor. Stattdessen fuhren die Finger nach unten, streiften nacheinander sanft ihre Perle und entfernten sich wieder.
Kaum hatte sie sich dem gesteigerten Lustgewinn hingegeben, drosch der Zweig mit noch größerer Wucht auf ihren Allerwertesten. Laut quiekend schrie sie auf. Arsch und Schenkel waren nun zusammengepresst. »Genug!«, flehte sie.
Ein letztes Mal fetzte der Zweig über ihr Hinterteil. »Schatz, du kannst sie wieder losbinden. Das Flittchen wird dir nicht mehr an die Wäsche gehen«, rief es neben ihr.
 
Hallo Lykill,
oh, böse Pointe. Aber wenn sie diese Art der Erziehung, endlich ein bisschen ruhiger zu werden, verinnerlicht hat, dann war es das doch auch wert, nicht wahr? ;)
Schöne Grüße,
Rainer Zufall
 
G

Gelöschtes Mitglied 21758

Gast
Tja, das ist doch ein schönes Beispiel dafür, dass es erstens gar nicht selten anders kommt, als man zweitens denkt bzw. plant, weil man (oder hier dann doch besser „frau“) drittens irrt.
Dass das dicke Ende bei so viel Leichtgläubigkeit folgen muss, war schon vor dem Ende des Lesens klar. Doch blieb die Frage offen, wie es denn nun kommen würde.
Entweder ich habe es überlesen oder ich kann mich nicht mehr recht erinnern, dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass die Gute blaue Augen haben muss.
Danke für das kurzweilige Lesevergnügen.
 

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