Was letztlich bleibt, ist Bitternis

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Ciconia

Mitglied
Was letztlich bleibt, ist Bitternis
mit einer Unzahl offner Fragen.
Ein schmerzlich tiefer, langer Riss,
entstanden schon in Schicksalstagen,
hält uns auf schmalem Grat zurück -
mehr Melodram als Possenstück.

Das wacklige Gerüst zerbricht,
es konnte Leidende nie stützen.
Oft merkt man erst nach zweiter Sicht:
Dickköpfigkeit wird gar nichts nützen.
Wer abgewandt vom Leben steht,
verpasst, wenn still ein Tor aufgeht.

Der quälende verdammte Riss,
von beiden wohl vorhergesehen,
verhindert jeden Kompromiss
und lässt uns eigne Wege gehen.
Im Glashaus kann es einsam sein -
bisher warf niemand einen Stein.
 
Zuletzt bearbeitet:

JoteS

Foren-Redakteur
Teammitglied
Die Dickköpfigkeit wehrt sich zwar artgerecht gegen die Metrik, ich habe dennoch Mühe, das großzügig als bewussten Kunstgriff zu interpretieren. ;)
 

Ciconia

Mitglied
Hallo JoteS,

Metrikprüfprogramme sind offensichtlich auch nicht mehr das, was sie mal waren ... ;)
Vielleicht gefällt es Dir so besser?

Gruß Ciconia
 

Ciconia

Mitglied
[ 4]Was letztlich bleibt, ist Bitternis
[ 4]mit einer Unzahl offner Fragen.
[ 4]Ein schmerzlich tiefer, langer Riss,
[ 4]entstanden schon in Schicksalstagen,
[ 4]hält uns auf schmalem Grat zurück -
[ 4]mehr Melodram als Possenstück.
[ 4]
[ 4]Das wacklige Gerüst zerbricht,
[ 4]es konnte Leidende nie stützen.
[ 4]Oft merkt man erst nach zweiter Sicht:
[ 4]viel Sturheit wird hier gar nichts nützen.
[ 4]Wer abgewandt vom Leben steht,
[ 4]verpasst, wenn still ein Tor aufgeht.
[ 4]
[ 4]Der quälende verdammte Riss,
[ 4]von beiden wohl vorhergesehen,
[ 4]verhindert jeden Kompromiss
[ 4]und lässt uns eigne Wege gehen.
[ 4]Im Glashaus kann es einsam sein -
[ 4]bisher warf niemand einen Stein.
 

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