Weihnachtsabenteuer

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klauskuckuck

Mitglied
Heinerle gerät in einen Hinterhalt,
Wird in einen Sack gewuchtet und entführt.
Als er später dann die Abendkühle spürt,
Scharfer Wind ihm um die Ohrenmuscheln rührt,
Sieht er sich befreit in einem Winterwald.

Hier begegnet ihm an einem Kieselbach
Nackt und tausendschön die Elfe Ursula,
Die er so noch nie in seinen Träumen sah,
Wie von rauem Reif umhaucht steht sie nun da,
Lange sagt sie gar nichts und dann nieselnd «Ach!»

«Ach». sagt Heinerle, «in meinem Himmelbett
Ist es warm, ich bin ja noch kein ganzer Mann,
Doch ich weiß schon, was ich mit dir machen kann,
Weil der Papa macht sich an die Mama ran,
Und dann sagt sie, dass sie einen Lümmel hätt.»

Weihnachtsabend ist es, und die Sterne blinken,
Als die Ursula das Heinerle umträumt,
Ihm die Männerwünsche aus dem Herzen räumt,
Morgens hats ihn dann noch einmal aufgebäumt,
Und man sah die Elfe aus der Ferne winken.
 

klauskuckuck

Mitglied
Ich wünsch Gemütlichkeit im Weihnachtsstübchen
Und zur Bescherung wenig Kummergrübchen.

Klaus Kuckuck
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 21884

Gast
...und dann nieselnd «Ach!»

Nieselnd? Ist nicht näselnd, nuschelnd oder ähnliches gemeint? Vielleicht auch niesend ...

Ein schönes, leichtes Reimgedicht, das gut ans Ende eines schwierigen Jahres passt!

Alles Gute!
Béla
 

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