Wurzelbehandlung

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ahorn

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Hallo Rainer Zufall,
Diese Nathalie. :)

Bevor ich auf das Kapitel 5 komme, ist mir noch eine Ungereimtheit zum Vierten aufgefallen.
Benny hasst Zahnärzte. Das heiß, wenn er nicht gerade unbedient hinmuss, geht er höchstens zwei Mal im Jahr zu diesen.
Nathalie ist Zahnarzthelferin. Sie kennt Benny nur als Patient. Ich glaube nicht, dass er sich vorher bereits an sie herangemacht hat.
Er steht vor ihrer Tür und sie geht sofort davon aus, dass er ihr Freier ist?
Vielleicht wollte er nur jemanden im Haus besuchen, hat sich in der Tür vertan.
Wie würde sie ihn in diesem möglichen Fall ansprechen? Benny? Oder eher Herr ...

„Na, siehst du. Geht doch. Beschreibe deine Sinne.“
Sinne?
Meinst du nicht eher, was er empfindet?
Ich habe sie nicht unter Kontrolle.
Seine Emotionen würde ich sagen.

Sie knuffte mich in an / gegen den Oberarm. „Verdammt, Benny. Wie alt bist du?“

Denn du hast eine Nummer gewählt, weil du eine Frau treffen wolltest, die bereit wäre, mit dir zu vögeln.
Vögeln passt nicht!

Ich möchte dir etwas Gutes tun. Denn genau dafür bist du eigentlich hier.
Ist dieser Lapsus gewollt?

Ich kann doch jetzt nicht die Assistentin meiner Zahnärztin bumsen, weil sich das zufällig ergeben hat.
Wird er in diesem Zusammenhang ‚bumsen‘ sagen? Sicherlich nicht.

Oder willst du dich in deiner Verzweiflung lieber in dieses Abenteuer stürzen, dass du mit deinem Anruf gestartet hattest?
Der Satz ist unlogisch.

„Ich hatte schon einige sogenannte Freunde. Als die aber nach einer Weile mit unseren intimen Geheimnissen hausieren gingen, fand ich das nicht besonders lustig.“
„Das ist ja ganz mies!“
Hier fehlt etwas. So naiv kann er nicht sein. Sie spricht von ‚sogenannten Freunden‘, ‚intimen Geheiminissen‘, präsentierte sich in der Zeitung als Prostituierte und er antwortet nur: ‚das ist ja ganz mies‘. Kommen keine Zweifel bezüglich ihrer Rechtfertigung in ihm auf?

War es nicht das, was ich im Ursprung sogar wollte , ? Ich wollte, , bevor ich wusste, dass ich sie antreffen würde?

Komm, nimm mich in die deine Arme, Benny.

Zaghaft legte ich meine Arme um sie.
Schüchtern wie er ist, wird es bestimmt erst einen Arm um sie legen. ;)

Ich riss öffnete die meine Augen wieder auf.
Das riss passt nicht zum wieder.


Liebe Grüße
Ahorn
 
Hallo Ahorn,

okay, dass es sich um ein Einfamilienhaus handelt, dass Nathalie von ihren Eltern geerbt hat, sollte irgendwo erwähnt werden.
Aufgrund seiner Probleme mit seinem Gebiss ist er sicher mehr als zweimal im Jahr beim Zahnarzt.
Alles weitere löst sich im weiteren Verlauf der Geschichte noch auf. Schließlich ist es ja nicht das, wonach es aussieht. Aber es passiert trotzdem ...

Liebe Grüße,
Rainer Zufall
 

ahorn

Mitglied
Hallo Rainer Zufall,
mehr als gefällig. Allerdings solltest du aufpassen, nicht auf der Rasierklinge auszurutschen.

Okay, dass es sich um ein Einfamilienhaus handelt, dass Nathalie von ihren Eltern geerbt hat, sollte irgendwo erwähnt werden.
Wäre recht nett, allerdings spielt es keine Rolle. Nathalie könnte mitten im Wald wohnen, der nächste Nachbar zehn Kilometer entfernt und ich würde wetten, wenn ich wetten würde, sie erkennt Benny zuerst als Patient, nicht als Freier.

Ich riss streckte die meine Arme nach oben, ...
Wir purzelten Arm in Arm auf das Sofa.
Das können sie zusammen nicht. Er sitzt bereits auf dem Sofa. Daher kann nur sie auf das Sofa purzeln. Er muss sich damit begnügen, über das, oder auf dem Sofa herum zu purzeln. ;)

Sie kicherte ausgelassen, ließ sich bereitwillig in meine Arme fallen, fasste mit beiden Händen in meinen Nacken und zerrte mich so zur Seite.
Bereitwillig hieße, dass er sie dazu animiert, aufgefordert hätte.
In den Nacken tut weh. In meine Arme ist zwar nicht angenehmer, allerdings umgangssprachlich anerkannt. ;)
Das so ist entweder ein Blähwort, somit entbehrlich, oder gleichfalls wie derart benutzt, dann fehlt jedoch eine Erklärung.
Sie kicherte ausgelassen, fiel in meine Arme, umfasste mit beiden Händen meinen Nacken und zerrte mich zur Seite.

Sie landete auf dem Rücken, das ihr Kleid bedeckte noch geradeso ihre Brüste, und ich lag ein wenig verdreht über auf ihr.

Komm, Benny. Gib mir einen Kuss.
Sie steigert sich hinein. Auch in einem gesprochenen Satz ist ein Spannungsbogen angebracht. Es sei den, Nathalie wäre Benny Großtante, dieses verlangen gerne einen Kuss, wenn sie ihren Wonneproppen zur Begrüßung umschlingen.
Komm Benny, küss mich!

Das entscheide ich lieber selbst, verstehst du? Komm, küss mich, Benny.
Komm, zeige es mir, Benny ;)

Vanessa, dachte ich , PUNKTNathalie ahnte ja nichts davon.

...die mich nun im wahrsten Sinne des Wortes in die Arme dieser zweifellos bezaubernden Frau namens Nathalie gebracht hatte.
Solange sie ihn umschlingt, brachte.

„Benny“, flüsterte sie, hob ihren Kopf, um mir einen Kuss zu geben.
Hob an oder erhob. Na ja, sofern sie ihn nicht aufhob.

Sie lag fest auf meinen Händen, die ich, als ich sie aufgefangen hatte, hinter ihrem Rücken verschränkt hatte.
Eine Schraube zieht jemand fest an. Ein Ei wird fest, wenn man es kocht. Allerdings egt irgendwer etwas fest, dann gibt er eine Regel auf.
Sie lag auf meinen Händen, presste / drückte diese ...

Aber ich dachte, ich wäre in eine andere verliebt.
Ich dachte, er ist es???

Als ich nickte, nahm sie mich fest in die Arme und küsste mich. Diesmal hielt sie sich nicht zurück, sie machte deutlich, dass sie jetzt kein Zurück akzeptieren wollte akzeptierte.
Sonst zuviel können und wollen. ;)
Sie hatte mich mit ihrem Liebreiz gefangen genommen, saß jetzt halbnackt neben mir.
Sie nahm mich mit ihren Liebreiz gefangen. genügt.

Es war geschehen, was ich vermutet hatte.
Dat verstah ik nik?
Wann hatte er vermutet, dass er sich in sie verliebt?
Macht es nicht eher Sinn:
Es war geschehen, was ich nie wollte – was nie geschehen durfte – ...

Sie legte ihre Hände auf meine Schultern, fuhr dann die Arme hinab bis zu meinen Hüften, ergriff den Bund meines Shirts und zog es nach oben.
Ich stellte mir vor, wie sie ihre Arme hinabfährt ;) Kommt auf die Schmierung an.
Du meinst bestimmt, glitt hinab.

Sie wurde fordernder.
Was fordert sie?

Schließlich ging sie zwischen meinen Beinen auf die Knie, schaute lüstern zu mir auf.
Halt stop!
Nathalie ist vielleicht auf ihre Art naiv, dennoch dominant. Sie wirft sich nicht zwischen seine Knie. Er möglicherweise, nicht sie.
Deswegen würde ich das Blasorchester einpacken und eine Szene entwickeln, wie sie ihn zwar liebevoll, listig unterwirft.

„Du musst kein schlechtes Gewissen haben, Benny. Wir tun das jetzt, weil wir es beide wollen.“
Der Satz passt wieder.
Ergeben nickte ich.
Siehst. Haste selbst geschrieben. Wer unterwirft sich wem?

Sie befreite mich von den drückenden Qualen, die der Stoff der Hose mir antat.
„Wow!! Was für ein Prachtstück!“ Dabei schaute sie mir in die Augen, ergriff mein Glied mit beiden Händen tief an der Wurzel und begann es zu massieren. „Na, Süßer? Wie fühlt sich das an?“
„Der Teufel soll mich holen! Ich werde noch verrückt“, raunte ich. Meine Stimme bebte vor Erregung.
„Ich habe dich ein bisschen verführt“, meinte sie und schmunzelte. „Aber du wehrst dich ja nicht.“ Jetzt lachte sie und trieb mich vollends in den Wahnsinn.
„Ohhh, oh, Nathalie. Vorsicht“, warnte ich.
Doch sie tat genau das Gegenteil. Sie wurde beinahe gierig. Sie verschlang mein Glied, stimulierte alle Nervenenden zugleich, dass ich das Gefühl hatte, gleich zu platzen. Ich verlor völlig die Kontrolle. Es dauerte keine Minute, da schoss ich ab, wie ein brodelnder Vulkan. „Oh, scheiße! Tut mir leid! Es tut mir leid“, stammelte ich vor Entsetzen. Doch Nathalie ließ sich gar nicht beirren. Sie zuckte nur kurz, quiekte offenbar vor Vergnügen und ließ es einfach geschehen.
„Du bist doch irre!“, rief ich. Doch der Genuss, den sie mir bereitete, gewann schließlich die Oberhand.
In aller Seelenruhe führte sie zu Ende, was nicht zu ändern war. Mit einem genüsslichen Schmatzer entließ sie mein Glied aus ihrem Mund und schluckte deutlich vernehmbar. „Wow. Das ist ja der Hammer. Das habe ich noch nicht erlebt.“
„Nathalie, es tut mir leid. Das wollte ich nicht.“
Passt nicht. Voyeurismus, Pornografie. Jedenfalls nicht bei den Beziehungsebenen.

Ohne viele Worte erhob sie sich, trat einen Schritt näher, legte mir ihre Hände auf die meine Schultern und stieg auf meinen nach wie vor strammen Ständer. Sie ließ ihn recht zügig in sich gleiten, nachdem sie lediglich ihren cremeweißen Slip zur Seite geschoben hatte. Ich spürte, wie sehr ihre Muschi glühte. und Sie ging sogleich in die Bewegung über, beugte sich nach vorn und schmiegte mir ihre pralle Brust ans Gesicht.
Nachdem sie lediglich ihren cremeweißen Slip zur Seite geschoben hatte, ließ sie ihn recht zügig in sich gleiten.
Welch Bewegungen?

Nathalie begann zu schreien.
Beginn eines Schreies. Ein Schrei als solches ist eher kurz. Luft aus Lunge aus!
Nathalie schrie.

Sie unterbrach mich, indem sie meinen Kopf in beide Hände nahm umfasste, ihre Lippen auf die meinen presste und sie umgehend mit ihrer Zunge durchdrang.
Zunge durchdrang??? Die Lippen?

Ich fuhr mit beiden Händen durch ihr Haar, von dort weiter den Rücken hinab bis zum Po und packte da so richtig zu.
Ich fuhr ihr Haar. Dann meinen Finger ihren Rücken hinab bis zu ihrem Po und packte da so richtig zu.

„Sag, warum hast du dich Vanessa genannt?“, fragte ich atemlos, als sie von mir abgelassen hatte.
Abgelassen? Waren sie nicht bereits fertig?

Liebe Grüße
Ahorn
 
Hallo Ahorn,

danke für die Bearbeitung.
Ja, wenn es zur Sache geht, ist das ein Tanz auf der Rasierklinge. Aber es gehört halt dazu. Ich habe es noch etwas knapper gefasst.
Wie auch in Deinen Geschichten, werden manche Dinge erst im weiteren Verlauf aufgelöst oder klarer erklärt. Ich denke jedoch, dass es schon jetzt glaubhaft ist, dass er mit diesem Anruf schon gegen sein Naturell gehandelt hatte, sie diese ganze Sache nur aufgrund einer Wette tut, aber zweifelsfrei keine Dame des horizontalen Gewerbes ist. Das gegenseitige Vertrauen ist da, also bestimmt jetzt die Magie des Augenblicks das weitere Handeln.
Welche Bewegung? Muss ich dich jetzt aufklären? ;) Welche Form der Bewegung erwartet man wohl in dieser Position? Muss man das dann wirklich in mehr Worte fassen?
Ein paar Kleinigkeiten sind mir jetzt im Nachhinein noch aufgefallen. Werde ich noch korrigieren.
Teil 7 ist fast fertig.

Liebe Grüße,
Rainer Zufall
 
Hallo Roger Izzy,

danke, danke. Die Geschichte ist vermutlich noch lange nicht zu Ende. Ich habe da noch einige Ideen.

Liebe Grüße,
Rainer Zufall
 

Roger Izzy

Mitglied
Unbedingt publizieren.
Five Thumbs Up!
Die Bars haben bei uns geöffnet...
Take care
Liebe Grüsse aus Zürich
Roger Izzy
 

ahorn

Mitglied
Hallo Rainer Zufall,
zu Kapitel sieben




Ob-Betonung.
...Ich wusste nicht so recht, wie ich sagen sollte PUNKT Ob ich es überhaupt sagen sollte. „Na, sie ist eine tolle Zahnärztin, aber auch sonst finde ich LEERZEICHEN sie sehr ...

„Oh, ja, Benny. Vanessa ist wunderbar. Aber sie hatte es bislang nie so mit den Männern, weißt du? Ihr war die Ausbildung seit jeher immer das Wichtigste. Ob in der Schule, im Studium oder jetzt im Beruf. Bei ihr muss alles perfekt sein. Bei so viel Ehrgeiz bleibt keine Zeit für eine Beziehung, fürchte ich.“
Wann ließ er seine Beichte fallen?
Vannessa ist Nathalies beste Freundin. Gut. Gebongt. Bloß, aus welchem Grund erzählt sie Benny etwas von Vannessas Liebesleben. Er ist ihr Patient. Komische Freundin?

Sie ließ mich los, kletterte mit wogenden Hüften auf allen vieren auf die Matratze und warf sich dort auf den Rücken.
Wuff, wuff.

Ich näherte mich, beugte mich nach vorn, küsste ihren Bauchnabel. Dann ergriff ich ihren Slip.
Sofort hob sie die Beine und johlte: „Ja, runter damit!“
Nach vorn ist die Standardvariante, daher streichbar.
Erhob oder hob an.;)

Mit den ihren Füßen fing sie mich ein und machte mir deutlich, wo ich beginnen sollte.

Und schließlich öffnete sie erwartungsfroh ihre Schenkel, um meine Lanze ganz tief in sich aufzunehmen .
Kannst streichen, wirkt in der Geschichte bezüglich Benny eher vulgär, bringt deinen Text in eine Ecke – Rasierklinge – in der er nicht gehört. Es sei denn, du schreibst einen Krimi? Wann kommt die Leiche? ;)

wir balgten leidenschaftlich, und nach wenigen Augenblicke fand mein Schwert ganz von selbst ihre Scheide.
Nach der Lanze hatte ich bereits das Schwert erwartet. Fehlen nur der Hammer, der Meißel und das Eisen. :p

„Das ...“ Sie dachte angestrengt nach. „Sollen wir sie jetzt besuchen?“
... und knuffte mich mit ihrer Faust in die Rippen.

Mit leidenschaftlichen Küssen verabschiedeten wir uns voneinander, bevor ich das Haus verließ. ABSATZ
Einen Augenblick blieb ich unentschlossen vor der Tür stehen.

Ein kleiner Spaziergang würde täte mir sicher gut tun, dachte ich.
Ich ließ die letzten vierundzwanzig Stunden noch einmal vor meinem geistigen Auge ablaufen. Hatte er es schon einmal getan?

Nach einer halben Stunde erblickte ich eine leere freie Bank.

..., dass mir schwindelig geworden war.

Die Bebauung war nicht mehr zu sehen PUNKT Ich saß mitten im Wald.

Die Silhouette ließ eine Traumfigur vermuten, denn die Sportfunktionskleidung, die sie trug, war wie eine zweite Haut.
Sportfunktionskleidung !!!!! Es gibt in der deutschen Sprache zusammengesetzte Nomen die Klingen wunderbar, jedoch Sportfunktionskleidung ist nur noch zu toppen von Sportfunktionskleidungstragungsverordnung.

Es schien sogar ein Overall zu sein.
Sogar? Jedem sein Pläsier!
Benny ist gut. Er erkennt aus der ferne, dass sie Sportfunktionskleidungsträgerin ist, aber erst später den Overall. Was nacht Benny eigentlich beruflich? Damensportfunktionsoberbekleidungsschneider. ;)

Um die Muskulatur in Bewegung zu halten.
Mutmaßung!

„Scheinbar haben sie die ganze Nacht gevögelt, ja!“
Gevögelt? Benny ist ihr Patient. Sie duzen sich seit Kurzem und sie sagt gevögelt? Würde sie nicht. Sie würde den Akt umschreiben.:cool:

Liebe Grüße
Ahorn
 
Hallo Ahorn,

vielen Dank. Wie immer amüsant und hilfreich.
Die Beichte kommt dann ja später. Er ist halt zunächst unsicher. Und warum Nathalie so offen über Vanessa spricht, wird im weiteren Verlauf der Geschichte noch klarer. Es gab schon ein paar versteckte Andeutungen, wo der Leser sich fragen soll, was es damit auf sich hat. Das war eine davon, aber nicht die erste.
Der erste Teil dieser Geschichte ist bis zur 100.000er-Grenze bereits fertig, es liegen also noch ein paar Kapitel bereit. Erstaunliche Dinge erwarten Dich. Darum sage ich ja, diese versteckten Andeutungen weisen den Weg. Ich erarbeite inzwischen den zweiten Teil.

Liebe Grüße,
Rainer Zufall
 
Kapitel 10 ist eingestellt. Es folgen weitere.
Und zur Info vorab: Es gibt auch einen 2. Teil (weil die ersten 100.000 nicht reichen :cool:), der schon recht weit gediehen ist.
Es gibt also noch reichlich neue Episoden jeden Donnerstag oder Freitag.
 

ahorn

Mitglied
Hallo Rainer Zufall,
Erst keine, dann eine. Dann zwei?
Was machen die Damen mit ihm? Wird er sich nur einer widmen? Der Verlockung widerstehen oder ..?
Ich widerstehe der Verlockung und bleibe beim 8. Kapitel. Denn für deine Geschichte sollte man sich Zeit nehmen. ;)

Ein paar „und“ weniger wären nicht schlecht.

Die Müdigkeit überkam mich, als ich zuhause angekommen war und ich es mir auf meinem Sofa gemütlich gemacht hatte.
Gibt es eine bestimmte Müdigkeit?
Ich würde nicht „gemacht hatte“ zu „machte“ ändern. Es ist zwar Vorvergangenheit, allerdings ließt es sich flüssiger. Außerdem machte er sich erst gemütlich, nachdem er nachhausegekommen war, somit bezüglich des nachhauskommen in der Zukunft.

Ich hätte keine Mühe gehabt, auf der Stelle einzuschlafen. Aber ich war auch ebenso aufgewühlt, hatte das Erlebte offenbar noch immer nicht als real erfasst, sondern wähnte mich in einem wundervollen Traum.
Hätte-wenn wäre nicht übel. ;
Ich hätte keine Mühe gehabt, auf der Stelle einzuschlafen, wenn ich nicht derart aufgewühlt gewesen wäre. Ich hatte das Erlebte offenbar noch immer nicht als real erfasst, sondern wähnte mich in einem wundervollen Traum.

Eine kalte Dusche würde helfen, redete ich mir ein.
Indirekte Rede.
Sagte er sich zu der Zeit (Präsens) als er es dachte: Eine kalte Dusche wird helfen. (Passive) oder nicht eher Eine kalte Dusche hilft.
Im zeiten Fall, den ich präferieren würde, wäre es dann aber:
Eine kalte Dusche helfe.

Jetzt war ich auf jeden Fall wieder wach.

Es war jetzt kurz nach acht.
Jetzt war es schon zuvor.

Ich habe das alles nur geträumt, schoss es mir wieder erneut – Wortwechsel können Freude bereiten. ;) durch den Kopf.

In solch absurden Fällen rief ich für gewöhnlich meinen besten Kumpel Thommy an.

Schließlich erreichte ich das Nachtcafe.
Ist Nachtcafe ein Eigenname oder meinst du ein Nachtcafé.

Dort bin war ich noch nie gewesen, aber das Ambiente vermittelte mir eine gemütliche Atmosphäre.

Einmal Einfach / Schlicht zur Ruhe kommen.

Eine entzückende Kellnerin stand nach einer Minute bereits an meinem Tisch. und fragte mich: „Was darf es sein, junger Mann?“
„Gerne. mein Herr
Ich schaute ihr genüsslich mit Genuss hinterher, als sie zur Theke ging. Für optische gewisse Reize war ich immer sehr empfänglich.

Sofort widmete ich mich dem dessen Verzehr.

und Doch ging mir Vanessa nicht aus dem Sinn.
Offenbar wirkte ich auf sie in diesem Augenblick sehr traurig.

„Da ist die heiße Schokolade doch genau das Richtige“, meinte sie und lächelte mich an. „Und die Torte hat auch etwas von Belohnung für die geplagten Sinne.“
„Das ist lieb, dass Sie das sagen. Dafür hätten Sie eine Belohnung verdient.“ Sofort überkam mich jedoch wieder die Melancholie. „Entschuldigen Sie. Ich weiß nicht, was ich rede.“

Alles in Ordnung, junger Mann ???.

Ich schluckte unruhig, leckte meine Lippen, bekam feuchte Hände.
... dass sie nicht auch noch obendrein besonders aufreizend gekleidet waren.

Beide trugen ein knielanges Kleid mit kurzen Ärmeln und einem sehr dezenten Ausschnitt.
Kicher. Wie passten sie da beide hinein? War ein besonders großes Kleid.
knielange Kleider

„Oh, Nathalie, er wollte uns jetzt sicher ein Kompliment machen. Benny, sprich aus, was du denkst“, forderte sie mich auf . und um dem Nachdruck zu verleihen, legte sie ihre rechte Hand auf die meine.

Ich starrte auf ihre Hand, dann in ihre Augen.
„Oh, Vanessa. Ich glaube, er ist ein bisschen schüchtern.“
„Nathalie, jetzt erschreck ihn doch nicht. Er wollte sicher etwas Nettes sagen. Komm, Benny. Sag es uns, ja?“ Dabei streichelte sie sanft über meine Hand.
Mein Puls raste, ich spürte, wie mir das Blut ins Gesicht schoss und es erröten ließ.

und es schoss auch noch ganz woanders hin … und dann platzte es aus mir heraus: „Vanessa, ich liebe dich!“

Liebe Grüße
Ahorn

PS.: Schau mal bei Quid pro Quo. Der Herbert kütt sicher ein paar Kommata vertragen. ;)
 
Hallo Ahorn,

sorry, ich wollte eine gewisse Regelmäßigkeit in die Sache bringen. Ich danke Dir auf jeden Fall für die dezenten Hinweise, dass ich meinen Wortschatz ein bisschen breiter streuen sollte.
Quid pro Quo? Ich verliere offenbar ein bisschen den Überblick bei Deinen Geschichten. Zudem bin ich jemand, der sehr langsam liest. Die Zeit, um alles zu lesen, habe ich daher kaum. Das tut mir ja leid, aber wenn ich es richtig verstanden hatte, ist die Deister-Geschichte erstmal in die Sommerpause gegangen, oder? Oder gibt es zwischen Deinen Geschichten irgendwelche geheimen Verbindungen?
Vielleicht stehe ich auch einfach nur auf dem Schlauch. Es ist zu heiß!

Liebe Grüße,
Rainer Zufall
 

ahorn

Mitglied
Hallo Rainer Zufall
Verwirrend, dennoch interessant, was die Damen mit dem armen Benny veranstalten. ;)

und jetzt machte ich in ihrem Beisein ihrer besten Freundin Vanessa eine Liebeserklärung. jetzt hatte ich endgültig den Verstand verloren! Wie sollte ich aus dieser Nummer wieder herauskommen? Für mich wildfremde Menschen applaudierten.
Aber warum hatte ich das jetzt getan? Ich liebte auch Nathalie. Was musste sie jetzt von mir denken? Andererseits hatten wir darüber gesprochen. Doch wie sollte es jetzt weitergehen?
In diesem Moment, im Beisein ihrer besten Freundin, machte ich ...
Ein bisl viel jetzt. Allgemein würde ich eher auf jetzt verzichten, da das jetzt sich in der Vergangenheit befindet. Aber dies ist Geschmackssache.

Vanessa war schien sprachlos. Sie schaute mich an PUNKT Versuchte siein meinen Augen zu lesen. ?

meine Gedanken verursachten mir große Verwirrung in meinem Kopf.
Lies nicht so viel „Ahorn“-Geschichten. ;)
Diese verquirlten Sätze gehören mir. :)
Meine Gedanken verwirrten mich.
Vielleicht vor Gedanken ein beschreibendes Adjektive. (Verqueren, ...)

Die beiden waren beste Freundinnen, kannten sich seit zwanzig Jahren. Hatten sie sogar schon Doppel-Moppel sogar oder schondarüber gesprochen?

„Benny, ich muss dir etwas sagen gestehen - wegen sagen/sagte(Sie ist Ärztin. Sie darf sich gewählt ausdrücken)“, sagte Vanessa.

Und ich habe es nicht gemerkt. Ich habe mir nichts dabei gedacht.
Ich habe es nicht gemerkt. Mir nichts dabei gedacht.
Das nächste „und“ folgt sogleich.

Ich muss dir gestehen, ...

„Das habe ich sehr wohl bemerkt. Nein, Benny, ich möchte ehrlich zu dir sein. Diese … Diese Berührungen waren vielleicht unbedacht. Aber ich habe auch gespürt, dass sie dich beruhigten, dir die Angst vor der Behandlung nahmen.“
Ich war irritiert. Hatte ich das ihr gegenüber schon reklamiert? Nein. Trotzdem ging ich darauf ein. „Weil sie mich auf ganz andere Gedanken brachten, liebe Vanessa. Ja, so ist das. Ich will ganz offen sein. Sie haben mich geil gemacht. Bist du dir auch bewusst, dass du mir sehr viel mehr, als nur diese Berührungen geboten hattest?“
Wunderbar ausformulierte Passage (Gilt gleichfalls fürs Folgende). Nicht ganz die heutige Sprache, allerdings in dieser Situation mehr als angebracht.

Da kam die Bedienung auch schon, stellte Tassen und Teller ab und fragte: „Sonst noch einen Wunsch?“
Nach der letzten Passage kann es schon deftiger werden.
die Bedienung kam, stellte Tassen und Teller ab und fragte: „Noch’n Wunsch.“

Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hatte, aber ich sagte voller Übermut: „Deinen Namen, schönes Kind. Und die Rechnung. Alles zusammen, bitte.“

als sie fort war, stieß Nathalie mich an und sagte: „Hey, Benny. Wolltest du die jetzt auch noch anmachen?“
Wer hat wen angemacht?

„Wir hatten immerhin schon angemerkt, dass sie durchaus hübsch ist“, fügte Vanessa hinzu.
„Entschuldigt, bitte. Ich weiß nicht, was in mich gefahren war. Ich werde mich gleich bei ihr entschuldigen.“
„Immer nett und freundlich, der Benny“, meinte Nathalie und kicherte. „Aber die Dame trägt ein Namensschild, falls du es noch nicht bemerkt hattest.“
„Und das trägt sie wo?“, fragte ich provokant.
„Na ja, quasi auf dem Herzen. Sprich, am Dekollete der Bluse.“
„Ja, wenn ich da jetzt extra hingucke, denkt sie doch erst recht, ich wollte sie anbaggern. Nee, das ...“
Und Folgende.
Ich weiß nicht. Irgendwie passt die Szene nicht. Sie steht zu sehr im Kontrast mit der Oberen.
Anders wäre es, wenn Nathalie und Vanessa ihn verlassen hätten, jedoch in ihrem Beisein?
So einer ist der Benny nicht. Ich glaube, da musst du noch mal heran, damit es rund wird. Vielleicht animieren ihn die Damen, sich an die Bedienung heranzumachen.

und ich fragte mich, was dieser Abend noch bringen mochte.

und doch Dennoch/Trotzdem versetzte es mich in Erregung.

Liebe Grüße
Ahorn
 
Hallo Ahorn,

ich danke Dir.

Oh, ja, die Wortwiederholungen. Die ganzen Kleinigkeiten. Ich habe es korrigiert, vor allem die Szene, wo es ans Bezahlen geht. Da war die Fantasie ein bisschen mit mir durchgegangen. Aber warum sollte es an der von Dir benannten Stelle deftiger werden? Die Bedienung hatte bis dahin keinen Anlass, die Höflichkeit zu vernachlässigen.
Ich soll Deine Geschichten nicht lesen? ;) Da sieht man mal, wie manche Dinge auf das eigene Schaffen abfärben können. Kommt aber nicht zu oft vor, oder?
Passiert schon mal. Ich werde auch nicht meckern, wenn Du in Deinen Geschichten mal meine geradlinige Art kopierst ...;)

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Rainer Zufall
 


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