Zurück

4,50 Stern(e) 4 Bewertungen

Cellist

Mitglied
Zurück

Ewig hat er darauf gewartet in seiner Finsternis. Wo war er? Regelmäßig dieselbe Frage. Er roch, hörte und sah nichts. Zwei Tage, vielleicht auch zwei Monate oder zwei Jahre lang. Er schlief ein, wachte auf, um wieder einzuschlafen. Kein Hunger, kein Durst.
Heute tippt ihm endlich jemand auf die Schulter. Er dreht sich nicht um, dafür lebt er schon zu dunkel.
Da riecht etwas! Essig oder Schweiß? Er unterscheidet nicht. Und irgendwer spricht, er aber bleibt sprachlos.
Plötzlich geht das Licht an. Vor seinen geschlossenen Augen.
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Cellist,

muss der Autor seinem Text jegliche Erklärung beifügen? Nein, er muss gar nichts.
Das ist ein sehr rätselhafter Text und ich mag das, denn es lässt mir Platz für eigene Gedanken und Interpretationen.
Mein Hauptgedanke dabei ist, dass der Protagonist gerade dabei ist aus dem Koma aufzuwachen. Da würde dann auch die Überschrift dazu passen.
Man merkt deiner Kurzprosa auch an, dass du Lyriker bist. Du baust mit wenigen Worten Bilder auf.
Gerne gelesen!

Liebe Grüße
Manfred
 

Ji Rina

Mitglied
Hallo Cellist,
Jemand der für immer aufgegeben hat? (Das Licht geht an, aber die Augen bleiben verschlossen).
Mir gefällt es, wie du es in Szene setzt; die Bilder, die Du schaffst.
Würde sonst was dafür geben, um zu wissen, was dich antreibt... ;)
Ja, ich weiss: Frag mal den prot.:)
Mit Gruss, Ji
 

Mimi

Mitglied
Hallo Cellist,
...interessante Prosa, die du da geschrieben hast...
JiRina's Gedanken hatte ich auch als erstes Bild im Kopf...
oder jemand der NICHT sehen WILL...
vielleicht weil die Realität ihm nicht gefällt oder ängstigt... soviel könnte da sein...

beste Grüße zu dir
Mimi
 

Cellist

Mitglied
Hallo Cellist,

muss der Autor seinem Text jegliche Erklärung beifügen? Nein, er muss gar nichts.
Das ist ein sehr rätselhafter Text und ich mag das, denn es lässt mir Platz für eigene Gedanken und Interpretationen.
Mein Hauptgedanke dabei ist, dass der Protagonist gerade dabei ist aus dem Koma aufzuwachen. Da würde dann auch die Überschrift dazu passen.
Man merkt deiner Kurzprosa auch an, dass du Lyriker bist. Du baust mit wenigen Worten Bilder auf.
Gerne gelesen!

Liebe Grüße
Manfred
Hallo Manfred,

danke dir. Der Gedanke mit dem Koma war mir auch schon gekommen. ;)

LG
Cellist
 

Cellist

Mitglied
Hallo Cellist,
Jemand der für immer aufgegeben hat? (Das Licht geht an, aber die Augen bleiben verschlossen).
Mir gefällt es, wie du es in Szene setzt; die Bilder, die Du schaffst.
Würde sonst was dafür geben, um zu wissen, was dich antreibt... ;)
Ja, ich weiss: Frag mal den prot.:)
Mit Gruss, Ji
Danke dir, Ji.

LG
Cellist
 

Cellist

Mitglied
Hallo Cellist,
...interessante Prosa, die du da geschrieben hast...
JiRina's Gedanken hatte ich auch als erstes Bild im Kopf...
oder jemand der NICHT sehen WILL...
vielleicht weil die Realität ihm nicht gefällt oder ängstigt... soviel könnte da sein...

beste Grüße zu dir
Mimi
Danke dir, Mimi, und Grüße zurück.

LG
Cellist
 

Kaetzchen

Mitglied
Hallo Cellist
Deinen Text mußte ich mehrmals lesen, nicht um ihn zu verstehen, sondern weil er mich berührt. Mit so wenig Worten läßt du einen ganzen Film in mir ablaufen.
LG
Kaetzchen
 

Oben Unten