Zusammenstoß mit Erna

„… und dann sind wir – rumms – zusammengestoßen! Es schepperte schrecklich, weil die schöne Tiffany-Lampe, die er in der Hand hielt, kaputt ging und die Scherben sich über das ganze Treppenhaus verteilten. In der anderen Hand hatte er einen Einkaufskorb voller Wäsche, die nun im Flur verteilt lag. Schicke Unterwäsche; ich konnte nicht anders als mir vorzustellen, wie dieser Mann wohl aussähe mit nichts als einem dieser Höschen an. Wir saßen beide auf dem Hintern und schauten uns verdutzt an. Das alles ist nur passiert, weil ich schnell zu dir kommen wollte, du wolltest mir ja wichtige Neuigkeiten berichten, da bin ich hinunter gerannt, der Bus ...“
– „Na und den hast du ja verpasst. Diesmal, meine liebe Erna, bist du voll und ganz entschuldigt.“
– „Danke, Corinna, aber jetzt musst du erst mal deine Story erzählen ...“
– „Nix da, du erzählst! Erst anfangen und dann abbrechen, das geht gar nicht, das wäre ja schlimmer als ein Interruptus.“

Schon als Schulmädchen hatten sie sich kennengelernt. Corinna war gerade aus ihrer Schule rausgeflogen, und Erna kämpfte gegen ihr Artigsein. Beide empfanden sofort eine heftige Anziehung füreinander. Was sie damals alles anstellten! Es war ein Glücksfall, dass sie zusammentrafen. Erna, auf den Namen Lucia-Ernestine getauft, kam aus einem Elternhaus, wo in jedem Zimmer mindestens ein Kreuz, ein Heiligen- oder Papstbild hing und geweihte Kerzen herum standen. Das Frommtun wurde ihr eingeimpft, während der Küster sie in der Kirche befummelte. Eigentlich hätte sie zu einer von Ängsten und Schuldgefühlen geplagten Frau heranwachsen müssen. In Corinnas Zuhause gab es keine heiligen Bilder und keine geweihten Kerzen, hingegen standen überall Wein- und Schnapsflaschen herum. Der Alte verprügelte Frau und Tochter. Zuletzt hatte er versucht, sich an die Tochter ran zu machen. Die Mutter hatte das aber rechtzeitig spitz gekriegt, allen Mut und alle Empörung zusammengerafft und ihrem Gemahl dermaßen in die Eier getreten, dass der umkippte und stöhnend aus dem Hause wankte. Trotzdem blieb Corinnas Verhalten von einer verstockten Widerständigkeit und einem ziellosen Protest geprägt. Eigentlich hätte sie in der Gosse landen müssen. Sie lernten voneinander und fanden aus den engen Welten ihrer Herkunft heraus. Sie wussten genau, was sie sich zu verdanken hatten.

– „Ja, da saßen wir also leicht benommen auf der Treppe“, erzählte Erna weiter. Ich hieß ihn erst mal herzlich willkommen im Haus und er fragte, ob ich alle Leute, die hier einzögen, so stürmisch begrüßen würde. Ich wollte ihm die Lampe natürlich ersetzen, aber er sagte: »Bloß nicht. Ich weiß ja gar nicht, wohin damit. Wollte sie vielleicht sowieso loswerden.« Dann sammelte er seine Wäsche ein, und ich fegte die Scherben zusammen. »Scherben bringen Glück«, sagte er, schaute mir in die Augen und lächelte. Mir wurde ganz warm ums Herz.

– „Bestimmt nicht nur ums Herz!“, meinte Corinna, „nach der langen Durststrecke, die du in letzter Zeit hattest.“ Erna antwortete, sie solle gefälligst die Klappe halten, wenn sie die Geschichte weiter hören wolle.

– „Ich half ihm dann, seine Sachen hochzuschleppen. Anstrengend – der Kerl hat Bücher noch und noch, und diese Bücherkisten, die wiegen! Als ich dann hinter ihm die Treppe hochstieg und seinen knackigen Hintern bewunderte, fiel mir ein Blutfleck auf seinem T-Shirt auf. Hatte er sich wohl aufgeschrammt beim Sturz. »Das muss sofort verarztet werden«, rief ich, und ehe er protestieren konnte, hatte ich Desinfektionsmittel und Pflaster geholt, ihm das Hemd hochgeschoben, das Zeug draufgesprüht – er zuckte sehr schön zusammen, das brennt ja wie Teufel – und ein ordentliches Pflaster draufgepappt. »O meine Retterin!«, sagte er, »nun werde ich nicht sterben, jedenfalls nicht daran.« Er fand wohl, dass die Gelegenheit günstig sei, drehte sich um, zog mich hoch, ich hatte ja noch hinter ihm gehockt, um das Pflaster korrekt anzukleben, legte seine Arme um mich, presste mich an sich, sage: »Du riechst so verdammt gut.« Da konnte ich schon nicht mehr antworten, weil er seinen Mund auf meine Lippen drückte, es war herrlich, ehrlich. Er roch auch sehr gut, frischer Schweiß eben – ich hätte es direkt im Treppenhaus mit ihm tun können, und ich spürte, wir waren ja beide sommerlich-dünn angezogen, er wäre durchaus in der Lage dazu gewesen.“

– „Na, ist ja wie bei meinem Typen“, unterbrach Corinna, „der mag es fast am liebsten öffentlich. Kennst du eigentlich die Geschichte in der Kunstgalerie?“
– „Na klar, die hast du mir schon erzählt, höre ich auch gerne noch mal. Aber jetzt bin ich dran.“
– „Selbstverständlich, das ging mir nur grad durch den Kopf, entschuldige, und erzähl bitte weiter, bin total gespannt.“
– „Also, leider musste ich dann zur Arbeit, die Nachmittagsschicht. Er wirkte er recht enttäuscht. Blitzschnell duschen und rein in die Dienstklamotten; Kostümjacke, Rock, Nylons; dann die Treppe hinunter; trotz der Pömps war ich, glaube ich, noch schneller als beim ersten Mal.“

– „Keiner im Weg? Jedenfalls hole ich uns erst mal was zu trinken“, sagte Corinna, „wie wär‘s mit einem Radler?“
– „Prima, ich habe schon eine ganz trockene Kehle!“
– „Ja, und Trockenheit kann echt störend sein. Wir haben damit ja normalerweise keine Probleme.“
– „Du alte Kalauertante. Stell die Flaschen hin. Es geht weiter. Als ich nach Hause kam, war es noch hell. Ich habe erst mal einen Blick auf die Sitzecke hinter dem Haus geworfen, da saß er und las. »Ich zieh mich nur schnell um«, rief ich und sauste wieder die Treppe hoch ...“
– „Da hast du bestimmt deine schärfste Bluse angezogen und bis zum Bauchnabel aufgeknöpft ...“
– „Klar doch, und die Hot Pants ...“
– „Mir scheint, du hättest auch in einem wattierten Wintermantel oder einem alten Taucheranzug bei ihm erscheinen können. Der Kerl hatte doch eh schon angebissen.“
– „Schon, aber hast du nicht immer gesagt, man müsse sich vor allem selber in seinen Sachen wohl fühlen? Dann saß ich eine ganze Weile dort unten ihm gegenüber, und es passierte – nichts. Gar nichts!“
– „Ach was?!“
– „Ja! Er las einfach weiter in seinem Buch, nachdem er mich angelächelt und »Hallo!« gesagt hatte. Gelegentlich strich er was an und ab und zu zeigte er ein Grinsen oder Stirnrunzeln. Ich wurde schon ganz unruhig. Endlich legte er das Buch beiseite. »Binsenbrecher«, las ich da. »Geschichten und sieben Gedichte«.

Es war sein Glück, dass er es weggelegt hatte, denn ich war kurz davor, empört zu verschwinden. Er sagte: »Ach übrigens, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Obwohl wir uns ja schon duzen. Ich heiße Ernst und du heißt Erna. Steht ja auf deinem Klingelschild.« Dann traute ich kaum meinen Ohren: »Wollen wir vögeln?«, nuschelte er. Ich fand das echt doof und unpassend. Hätte er es sofort gefragt, dann wäre alles OK gewesen, und wir wären schon voll im Clinch gewesen. Aber so, nach dieser Ich-habe-hier ein-ganz wichtiges-Buch-Nummer? Es war dann aber doch ganz anders. Er wollte er mir nur ein Gedicht über Vögel vorlesen ...“

– „Nana meine Liebe, von wegen mir meine Kalauer vorzuwerfen! Das war ja nun auch ein ganz abgewetzter Wortwitz ...“
– „Es war aber so! Das Gedicht war übrigens entzückend. Es ging so:

»Was ist los mit dir,
Vogel,

bist du freudlos

glücklos

arbeitslos

gar
formlos?

Du säst nicht und erntest nicht
und erhältst dich doch

loser Vogel!«

– „Wirklich hübsch. Und das hast du dir gleich merken können?“ Corinna war skeptisch.
– „Na ich habe dann das Gedicht selber laut vorgelesen. Das hat ihm natürlich geschmeichelt. Er sagte, dass ich eine wunderbare Stimme habe und so weiter. Er habe das Buch geschrieben und wolle es nach einen Korrekturdurchgang für die Veröffentlichung freigeben, ehe es bei seiner neue Stelle losgeht, wegen der er ja hier her gezogen sei. Er hat mir dann ein Exemplar geschenkt, mit einer netten Widmung. Ich war echt beeindruckt. So einer der Bücher schreibt ist mir noch nie über den Weg gelaufen ...“
– „Beziehungsweise über die Treppe gestolpert“, unterbrach Corinna, die nicht ganz so beeindruckt war. Sie hätte lieber den Fortgang der Geschichte als Buchkritiken gehört.

– „Ich habe ihn dann gefragt, ob ich auch im Buch vorkomme. »Vielleicht«, antwortete er, »dein Name kommt jedenfalls zwei mal vor, hier zum Beispiel.«

Hallo, ich bin‘s. Die Erna Mustermann.
Und du wirst staunen, was ich alles kann ...«

Das hat mir aber nicht gefallen. Die andere Erna war schon besser. Sie schlägt eine ganze Horde von beamteten Bösewichtern oder Schwachköpfen in die Flucht, und darüber wollte ich natürlich mehr wissen. Er erzählte:

»Eine Gruppe der weltbesten Hacker hat sich zur ‚Aktion Stille Nacht‘ in einem Waldhaus, in dessen Nähe sich die wichtigsten Datenautobahnen kreuzen, versammelt. Beinahe fliegt die Gruppe auf, aber Erna verhindert das. Sie ist nicht nur weit und breit die fähigste Cryptologin, sondern auch eine geradezu verboten attraktive Frau. Aber wenn sie jemandem ‚halt gefälligst deine Wixgriffel aufm Keyboard‘ zuruft, dann tut der das auch. Als nun die leicht schwankenden Objektschützer am Schloss der Waldhaustür rumfummeln, selbstverständlich haben sie als Überwachungskräfte einen Zweitschlüssel, um dort in Ruhe die große Schnapspulle zu leeren, öffnet sich plötzlich die Tür mit einem Ruck. Vor ihnen steht eine sexy Lady in knallengen roten Hosen. Der Stellvertreter Hans stößt fast mit der Nase zwischen die hochgepushten Titten im Ausschnitt ihres roten Nikolausjäckchens und schreckt zurück .... «
– »Nie und nimmer trage ich Push-up-BHs!«, schnauzte ich den Ernst an, ich war beinahe echt sauer über diese Story ...“

– „Das kann ich mir gut vorstellen“, unterbrach Corinna. Sie freute sich, dass es endlich weiterging. Doch sie musste sich gedulden.
– „Du kommst übrigens auch darin vor“, berichtete Erna, „in einer ganz entzückenden, zarten Geschichte von einer Schülerliebe. Einer, der die Schule wechseln muss, verängstigt, schüchtern aber auch irgendwie ganz cool, trifft auf eine Corinna und verliebt sich sofort bis hinter beide Ohren.“
– „Na, sowas kommt mir zwar nicht ganz unbekannt vor, aber das mit dem Zarten und Sanften bin ich dann doch wohl eher nicht.“ Corinna nahm sich dennoch vor, den Binsenbrecher baldmöglichst zu lesen.

– „Jedenfalls meinte er dann wohl, wir hätten genug über das Buch geredet. Er stand von seinem Stuhl auf – ich saß ja auf der Bank – setzte sich neben mich, sagte »du brauchst auf keinen Fall einen Push-up«, machte eine hohle Hand und legte sie auf meine Brust. Ich muss schon sagen, das elektrisierte mich ziemlich. Als er dann noch seine Hand sachte kreisen ließ und sagte: »ich streichele meine Hand mit deiner Brustwarze«, da rieselte es langsam durch meinen Körper ...“
– „und sammelte sich unten, bis es auf die Sitzbank durchfeuchtete ...“
– „Du blöde ordinäre Kuh!“, schimpfte Erna, „zur Strafe erzähle ich jetzt nicht weiter!“
– „Macht nichts!“ Corinna lachte. „Kann mir sowieso denken, wie es weiter ging. Er knutschte dich auf den Hals, knabberte am Öhrchen oder küsste dich auf den Mund. Hat er das sanft, erst mit trockenen, dann feuchten Lippen gemacht, hat er mit seinen Lippen hin und her gerieben oder sie nur draufgepresst? Habt ihr euch einen kleinen Zungen-Fight geliefert? Und seine Hand wanderte ganz bestimmt unter die Bluse, vielleicht auch schon in die Hot Pants rein. Und du hattest doch ganz bestimmt inzwischen deine Hand auf oder in seiner Hose – er hatte doch Shorts an? ...“

– „Jetzt reichts aber!“ Erna hatte einen Schluck getrunken und knallte die Flasche hart auf den Tisch. „Ich fand das alles so – ach, wie soll ich sagen – so romantisch, so zart, so lieb, ich hatte das Gefühl zu schweben, und du ziehst es in den Dreck.“ Sie schaute ihre Freundin böse an, musste aber schließlich grinsen und erzählte weiter: „Aber naja, rein äußerlich betrachtet haben wir genau das getan, was denn sonst. Wir sind dann hoch zu mir, war mein Vorschlag. Es gab natürlich erst mal eine gewisse Ernüchterung, wie das nach einem Szenenwechsel halt so ist. Er holte eine Flasche Sekt, die er für den Einzug vorgesehen hatte und dann nippten wir an den Gläsern und unterhielten uns schrecklich artig und gesittet, es ging überhaupt nicht voran. Schließlich fiel mir etwas ein: »Was macht eigentlich deine Wunde am Rücken?«, und schon hatte ich mein Medizinkästchen geholt, ihm das Hemd hochgezogen und ihn verarztet. Als ich dann mit meinen Fingern von seinen Hüften aus sanft nach oben und unten strich, wurde er wie Wachs in meinen Händen, und bald standen wir, Brust an Brust, Bauch an Bauch, Bluse und Hemd beiseite geschoben und spürten Haut auf Haut, rieben uns langsam aneinander, und er legte seine Finger an meiner Spalte. Da machte er sich plötzlich los und sagte: »O, ich muss noch ganz schnell was holen!« Ich antwortete: »Ich habe auch Kondome hier -- finde ich aber total süß, dass du daran denkst!« ...“

– „Woher willst du denn wissen, dass er wirklich Kondome holen wollte?“ Corinna tat skeptisch: „Vielleicht wollte er nur Viagra einwerfen?“
– „Quatsch, dem stand es doch die ganze Zeit, ist ja kaum die Treppe hochgekommen mit dem Zelt da vorne. Und nun unterbrich nicht immer, wenn du hören willst, wie es weiter ging! Wir landeten sehr zügig im Bett. »Ich muss oben liegen«, sagte er, und er grinste dabei, »wegen meines Rückens!« – »Klar,« sagte ich, »ich hab es sowieso ganz gerne, wenn ein Kerl auf mir liegt und dabei den Genitiv gebraucht.« ...“
– „Jaja, die gute alte Missionarsstellung“, kommentierte Corinna, „ist für eine Premiere sowieso das Beste.“

– „Na, jedenfalls hat er sorgfältig den Pariser übergezogen und ist dann mit einem tiefen Seufzer in mich reingekommen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass er nicht gleich wild losgerammelt hat, und wir haben dann noch ne ganze Weile untenrum still gehalten und obenrum heftig und sabbernd geknutscht. Mir wurde heiß und heißer, und bald konnte ich nicht mehr ruhig bleiben, aber er stützte sich auf meine Handgelenke und hat mich nach unten gedrückt, ist dabei ziemlich cool geblieben und hat sich anscheinend über meine Zappelei auch noch heimlich amüsiert. Da hatte ich, weiß nicht warum, eine Eingebung. Ich habe meine Hände losgemacht, auf seinen Hintern gelegt und ihm die Arschbacken kräftig auseinander gezogen. Als ich dann auch noch begann, mit meinen Fingern Richtung Poloch zu krabbeln, da hat er auf auf einmal »Oh, Ah und Och und Jaa!« gemacht, ist ganz wild geworden und mit einigen heftigen, unkontrollierten Stößen und Zuckungen gekommen ...“

– „Na, dem hast du es aber ordentlich gegeben!“, warf Corinna ein.

– „Schon, aber ich hatte das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein, weil er dann schwer auf mir drauf lag und gar nichts mehr machte. Ich dachte schon, wenn da jetzt nichts mehr passiert, dann war‘s das erste und einzige Mal! Aber nach einer Pause richtete er sich auf, und als ich die Augen öffnete, sah ich, wie er mich ganz süß anlächelte. Gleichzeitig begann er, auf mir nach oben zu rutschen und langsam hin und her zu juckeln. Er erwischte mit seinem weicher werdenden Schwanz eine Stelle, wo es mir richtig gut tat, und dabei blickten wir uns an, seelenvoll, würde ich sagen, wir versanken und ertranken geradezu in unseren Blicken, es war unbeschreiblich. Naja, ich war ja sozusagen ordentlich vorgeheizt, und bin bald sehr heftig explodiert.

Wir haben dann Pizza kommen lassen, Sekt getrunken, ganz viel geredet, wieder gevögelt, erzählt, einen Quickie auf dem Teppich hingelegt, wieder geredet, und dann vor dem Schlafengehen noch einmal in der Dusche, wollten uns eigentlich bloß frisch machen. Und am Morgen nach dem Frühstück wieder. Ich habe das Gefühl, als ob ich ihn schon lange kenne.“

Die beiden Frauen schwiegen eine Weile. „Hört sich alles ganz wundervoll an, und das freut mich so für dich“, sagte Corinna, „wo du doch so viel Ärger mit deinem Ex hattest. Ich hatte das ja damals gleich vorhergesehen.“
– „Und warum hast du mir das nie gesagt?“, fragte Erna
– „Und, hätte es was genutzt?“, fragte Corinna zurück.
– „Nö, natürlich nicht.“ Erna grinste. „Aber diesmal wird alles ganz anders, bestimmt.“
– „Glaub ich auch. Und dieses Buch, diesen »Binsenbrecher. Geschichten und sieben Gedichte«, willst du mir das mal leihen?“
– „Klar, kannst du sogar im Buchladen kaufen, hat die ISBN 978-3-746717-40-1. Aber warte mal bis zu seiner Einzugsfete. Vielleicht schenkt er es dir sogar.
 

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