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Monat: Januar 2009

Alexandra Bergendahl: Datensicherhit zu Hause und unterwegs

Alexandra Bergendahl: Datensicherhit zu Hause und unterwegs

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Wer ein Handy oder ein Notebook besitzt, muss sich gezwungenermaßen auch mit der Datensicherheit auseinander setzten. Sonst kann es passieren, dass man eine ganz böse Überraschung erlebt, etwa wenn ein Virus den Computer infiziert hat und alle Daten vernichtet sind oder die Handyrechnung sich auf unerklärlicherweise Weise verzehnfacht hat, ohne dass man einen Grund dafür sieht.

Das Risiko ist also für jeden gegeben, Opfer von Datenmissbrauch oder auch Datendiebstahl zu werden. Im Buch wird darüber aufgeklärt und darüber informiert, wie man Datensicherheit erreichen kann. Der Leser erfährt, wie die Geräteeinstellungen optimiert werden sollten und wie man zusätzlich Vorsorge treffen kann. Was muss man beachten, wenn fremde SMS oder E-Mails im Postfach sind? Wie erreicht man die bestmögliche Sicherheit beim Online-Banking? Wie schützt man die Daten auf der Festplatte des Computers? Wie kauft und verkauft man sicher bei Online-Auktionen?

Im Buch wird gezeigt, wo die Gefahren lauern und wie man ihnen begegnet. Zunächst wird Wichtiges in Textform dargestellt und dann noch einmal in einer Check-Liste. Die Texte sind für Laien gut lesbar. Eine perfekte Gliederung sorgt für Übersichtlichkeit. Die Ratschläge im Buch kann man gut annehmen, da jeder Punkt begründet wird. Natürlich werden im Text viele Fachbegriffe verwendet. Das lässt sich nicht umgehen. Aber alle diese Begriffe werden immer sofort erklärt, so dass es hier nicht zu Unverständlichkeiten kommt.
„Datensicherheit für zu Hause“ ist also ein sehr nützlicher Ratgeber für alle, die die entsprechenden Geräte nutzen, ob nun in den eigenen vier Wänden oder unterwegs.

Rezension von Heike Rau

Alexandra Bergendahl, Sterfan Hartung, Alfred Kissner
Datensicherhit zu Hause und unterwegs
Mehr Schutz für Handy, Notebook und Co.
144 Seiten, broschiert
Beuth Verlag
ISBN: 978-3410168683
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Die Seidenhändlerin

Die Seidenhändlerin

Emilia Bossi hat nicht gewusst, dass Albert verheiratet ist. Es trifft sie also überraschend, als sie mit dieser Tatsache konfrontiert wird. Dass es in der Öffentlichkeit geschieht, macht das Ganze zu einem Skandal. Die Schriftstellerin Lucia Agnelli wird Zeuge. Sie ist bereit Emilia zu helfen, weil ihr Schicksal sie interessiert.
Diese Angebot muss Emilia annehmen, denn die Gräfin Cziffra in deren Haushalt sie als Gouvernante arbeitet, bereitet sich darauf vor, Wien zu verlassen, da in Kriegszeiten die Sicherheit ihrer Familie nicht mehr gewährleistet ist. Aufgrund des Skandals will sie Emilia zurücklassen.
Zusammen mit Lucia, die weiter nach Lugano will, kehrt Emilia in ihre Heimat Como zurück, als endlich wieder Ruhe zwischen Frankreich und Österreich ist, in Italien nicht mehr gekämpft wird und die Postkutschen wieder fahren. Sie freut sich darauf, ihre Zwillingsschwester Serena wiederzusehen, die die Seidenhandlung führt, die beide Frauen von Vater und der zuvor vom Großvater übernommen haben.
Serena ist von den Plänen ihrer Schwester nicht begeistert. Sie hat sich ohne Emilia ihr Leben eingerichtet. Als Emilia ankommt, ist Serena gerade dabei, Warenproben zu Madame Bonaparte zu bringen.
Die erste Begegnung der beiden Frauen verläuft kühl. Emilia muss zur Kenntnis nehmen, dass ihre Schwester bald heiraten will. Am Abend erfährt Serena von einem abgewiesenen Verehrer, dass ihr angeblicher Verlobter längst verheiratet ist. Im Verlauf des Gesprächs geraten die beiden aneinander. Und am Morgen stellt Emilia fest, dass sie allein in der Wohnung ist. Serena wird tot aufgefunden, aber für Emilia gehalten. Diese wird dagegen geradezu in die Rolle hineingedrängt, von nun an Serena zu sein. Um nicht für verrückt gehalten zu werden, wahrt sie den Schein und gibt sich als Serena aus. Bals steht sie zwischen zwei Männern, dem verheirateten Zeitungsverleger Francesco Agnelli und dem Bildhauer Stefano Castelli.

Der Klappentext verspricht eine interessante Lektüre und man wird nicht enttäuscht. Die Lebensgeschichte der Zwillingsschwestern Emilia und Serena ist sehr interessant, zumal die beiden vom Charakter sehr unterschiedlich sind. Glück in der Liebe scheinen beide nicht zu haben, das ist aber schon die einzige Gemeinsamkeit. Emilia wird von ihrer Schwester abgelehnt und doch muss diese ausgerechnet in die Rolle von Serena schlüpfen. Das ermöglicht ihr den Seidenhandel weiterzuführen. Allerdings wird ihre dieser Rollentausch zu einfach gemacht. Hier leidet die Glaubwürdigkeit der Geschichte schon ein wenig. Der Leser weiß, im Gegensatz zu Emilia, auf was sich die junge Frau einlässt. Ihm werden mehr Blickwinkel zugestanden, als der Hauptperson. Dass macht das Buch noch mal ein Stück spannender.
Mit viel Fantasie wird die Geschichte weitergesponnen. Die Liebe, ob nun erwiderte oder unerwiderte nimmt viel Platz ein.
Die Charaktere sind gut entwickelt, auch wenn man sich manchmal über die oberflächliche Darstellung mancher Personen wundert. Immer mal wieder nimmt der Herz-Schmerz etwas überhand und einige Szenen wirken unecht.
Die Geschichte ist fiktiv, der Rahmen jedoch real. Die Handlung wird vom gut dargestellten politischen Hintergrund getragen, der auch noch einmal im Nachwort und in einer Zeitleiste erläutert wird.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Gabriela Galvani mit ihrem historischen Roman gut unterhält und damit wohl besonders die weibliche Leserschaft begeistern dürfte.

Rezension von Heike Rau

Gabriela Galvani
Die Seidenhändlerin
498 Seiten, broschiert
Aufbau Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3746624679
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Hawkings neues Universum

Hawkings neues Universum

Rüdiger Vaas ist Wissenschaftsjournalist. Seit Jahren interessiert er sich für die Arbeit des berühmten Kosmologen Stephen Hawking und verfolgt dessen Forschungsarbeiten. Die von diesem und weiteren Wissenschaftlern gewonnenen neuesten Erkenntnisse, hat er in diesem Buch zusammengefasst.
Aber erst einmal wird Stephen Hawkings Lebensweg dargestellt. Ein Leben mit einer Krankheit, die nach und nach zu einer fast vollständigen Muskellähmung führt. Seinem beruflichen Werdegang kommt dabei natürlich besondere Beachtung zu und auch den Büchern, die Stephen Hawking zum Thema schrieb.
Im Buch wird die Suche Stephen Hawkings und anderer namhaften Wissenschaftler nach den Geheimnissen unseres Universums dargestellt. Das Universum zu verstehen und es begreifbar zu machen, ist Anliegen des Autors. Hier gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien, zum Beispiel zum Urknall, die den Leser verblüffen werden.
Ein so komplexes Thema verständlich darzustellen und für Leser ohne wissenschaftliche Vorbildung lesbar zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Es ist auch nur teilweise gelungen. Und doch ist es ungeheuer spannend, zu erfahren, was die Wissenschaftler, unter ihnen Stephen Hawking, über unser Universum herausgefunden haben oder mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen zu wissen. Auch wenn einige Passagen schwer zu lesen sind, so lohnt doch auf jeden Fall, sich durchzukämpfen. Der Autor hat schon versucht, sich der Alltagssprache soweit es eben geht anzunähern. Die bildhafte Ausdrucksweise sorgt ein wenig für Ausgleich und regt das Vorstellungsvermögen an.
Wer sich für unsere Welt interessiert und damit verbunden die neuesten Forschungsergebnisse zum Thema Universum, wird von diesem Buch begeistert sein.

Rezension von Heike Rau

Rüdiger Vaas
Hawkings neues Universum
Wie es zum Urknall kam
256 Seiten, gebunden
Franckh Kosmos Verlag
ISBN: 978-3440113783
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