Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5471
Themen:   93020
Momentan online:
308 Gäste und 19 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Diese Kommentare beziehen sich auf den Beitrag:

Ein Buch schreiben ÔÇô Von der Idee bis zum Manuskript

Weitere Kommentare:

Name: Renuka
Datum: 20.12.2013 - 09:48
Hallo alle zusammen :)
wie jeder von euch, w├╝nsche ich mir auch schon seit geraumer Zeit ein Buch zu schreiben und ich kann euch alle gut verstehen, was die einzelnen Sorgen betrifft. Bin selbst auch noch ein Neuling in diesem Gebiet. Ich habe vor kurzem erst mein Abi in der Tasche. Also kann man sich auch vorstellen, dass es bei mir damals mit der Zeit ein gro├čes Problem gewesen war. Jetzt mache ich eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Wieso ich eigentlich euch so viel erz├Ąhle? Ganz einfach! Wir haben sehr viel um die Ohren, wenn wir mal die Rentner weg lassen und alle, die zurzeit arbeitslos sind. Aber auch die beiden Gruppen haben neben dem Schreiben, viele andere Sachen oder besser gesagt T├Ątigkeiten und Aufgaben, denen sie ihre Aufmerksamkeit widmen m├╝ssen. Als Pflegerin ist es auch nicht einfach, genauso wie ein Sch├╝ler oder auch in anderen Berufen hat man auf irgendeine Weise andere Pflichten zu erledigen.
Ich habe vor ca. zwei Jahren gemerkt, dass ich meiner Meinung nach (ein Autor sollte immer von sich ├╝berzeugt sein und seine eigenen Zweifel ├╝berwinden k├Ânnen!!!) total gut Gedichte schreiben kann, aber ich habe auch total viele Romanideen mit der Zeit gesammelt. Woher ich die Ideen habe? Es gibt verschiedene Wege Ideen zu bekommen: Wie oben bereits erw├Ąhnt, spielen Erfahrugen und Erlebnisse aus dem eigenen Leben eine wichtige Rolle, alles, was einen inspiriert kann man als Anhaltspunkt nehmen und alles, was einem gef├Ąllt und oder auch nicht gef├Ąllt. Und auch Ideen, die man aus anderen B├╝chern aufgegriffen hat, kann man zu einem gewissen Punkt aufnehmen. Nat├╝rlich sollte, die Idee niemals eins zu eins ├╝bernommen werden, denn das ist ja nicht Sinn der eigenen Geschichte. Man m├Âchte etwas neues erschaffen und das tun wir auch. Man sollte weniger davor Angst haben, ob man sogar unbewusst Ideen anderer nimmt. Ich denke, dass es dann einfach Zufall ist. Wir werden alle anders denken. Wenn ich euch, nehmen wir mal - was wir in letzter Zeit viel zu lesen bekommen haben - VAMPIRE. Jeder hat eine andere Vorstellung von einem Vampir. Ich habe inzwischen so viel Vampirromane gelesen und sie waren alle anders!!! Das hei├čt, wir stellen uns unsere Wesen und Charaktere immer ganz anders vor. Das hei├čt wir haben individuelle Vorstellungen von unseren Wesen und an diesen Wesen k├Ânnen wir herumbasteln wie es uns beliebt. Nur ihr d├╝rft keine Scheu haben, diese Ideen auch aufzugreifen und dann nat├╝rlich auf eure Weise umzuformen.
Was die Zeichen- und Rechtschreibfehler betrifft, dar├╝ber solltet ihr euch zun├Ąchst weniger Sorgen bei Schreiben machen, zumal ihr - wenn ihr alles auf dem Computer tippt - sowieso auch Tippfehler haben werdet. Bei solchen Fehlern kann man dann Experten in solchen Dingen fragen. Sch├╝ler k├Ânnten zum Beispiel ihren Deutschlehrer oder Eltern fragen und auch andere Menschen, die eurer Meinung nach, damit besser umgehen k├Ânnen.
Kommen wir noch einmal zur├╝ck zu der Zeit - diese scheint bei den Meisten das Hauptproblem und dadurch wird auch die n├Âtige Disziplin und Ausdauer beeintr├Ąchtigt - wer kennt das nicht? Ich hatte zu Anfang auch Schwierigkeiten damit, aber nach meinem Abi habe ich mir vorgenommen jeden Tag etwas zu schreiben. Machen wahrscheinlich schon einige von euch. Und die, die es noch nicht machen, sogar ein Satz am Tag kann schon weiterf├╝hren. Man f├Ąngt immer klein an, doch der eine Satz kann befriedigend sein. Hauptsache man schreibt. Ich zum Beispiel schreibe mal mehr und mal weniger, weil es mir an einigen Tagen ├╝berhaupt nicht m├Âglich ist - ich habe neben meiner Ausbildung, wo ich wenn ich nicht Arbeiten muss, ziemlich viel f├╝r Klausuren lernen muss und dann freizeitm├Ą├čig noch tanzen, n├Ąhen, zeichnen gehe und auch gerne lese und nat├╝rlich treffe ich mich auch noch mit Freunden und so weiter, dann fragt man sich auch die Zeit noch einem bleibt. Wenn man wirklich schreiben m├Âchte und den Willen bereits besitzt, hei├čt es nur noch NIEMALS AUFGEBEN!!! Tr├Ąume k├Ânnen nur wahr werden, wenn man an sie selbst glaubt - h├Ârt sich doch alles irgendwie kitschig an oder? NEIN, ist es aber nicht, weil ich selbst in meinen fast 20 Jahren viel in meinem Leben erlebt haben ohne es einmal zu wollen. Ich habe ca.18 Jahre - ok man l├Ąsst die Kindheit f├╝r gew├Âhnlich aus - lang gelitten, geweint und mich gefangen gef├╝hlt - h├Ârt sich dramatisch an, aber jeder hat seine eigenen Probleme, mit denen er zu k├Ąmpfen hat und genau die soll man zun├Ąchst in einem Roman in abgewandelter Form unterbringen. Schreiben und Lesen hatten schon f├╝r mich immer etwas Heilendes. Nat├╝rlich auch die anderen Hobbys, die ich habe ;) Aber manchmal sind diese - quatsch immer! - Gef├╝hle etwas Dominierendes; man fiebert ja nicht umsonst mit den Charakteren mit, wenn etwas Schreckliches oder Sch├Ânes geschieht. Auch zu den Ideen muss ich sagen, dass bei Fantasyromanen einfach die Fantasie gefordert ist - klingt logisch, doch ihr habt die Schwierigkeit Themen zu finden? Dann nimm ein Bild, eine ├ťberschrift, etwas, das euch inspiriert und versucht damit eine Geschichte zu kreieren. Manchmal sind Tr├Ąume auch hilfreich - ich zum Beispiel soll verheiratet werden und dar├╝ber ist man als deutsche Tamilin gerade nicht begeistert. Sagen wir mal so, ich bin eine stille Rebellin und das wei├č meine Mutter ganz genau. Ich nehme diese Grundlagen meines Lebens zum Beispiel - eine Geschichte k├Ânnte sein, eine Person, die verheiratet werden soll und strenge Eltern hat, verliebt sich in eine andere Charaktere und sie m├╝ssen um ihr Gl├╝ck k├Ąmpfen und wie? Da kommt man selbst ins Spiel oder die Liebe zwischen Feinden - nichts mehr Originelles, doch man liest es immer noch gerne - nur man muss seine Geschichte so gestalten, dass es nicht nach einer Kopie klingt und da m├╝sst ihr teilweise auch eure W├╝nsche und Gef├╝hle reinbringen - muss aber nicht unbedingt. Eine andere Geschichte zu diesem Thema k├Ânnte sein, ein Traum von mir, mich eines Tages in einen Typen verlieben zu k├Ânnen und wie es ist verliebt zu sein - deshalb liebe ich Liebesromane oder Liebesfantasy, ich tr├Ąume n├Ąmlich gerne :D aber ich bin auch offen f├╝r Neues - zum Beispiel schreibe ich eine Horrorfantasy mit meiner Freundin - und ich muss sagen, das macht richtig Spa├č! Ach ja und dann k├Ânnte ich meine Mutter und meine Oma als Vorlage nehmen, die mit ihrer Ehe ungl├╝cklich waren und sie wurden beide verheiratet - ich hasse meinen Vater zum Beispiel und ich muss sagen ich hasse recht wenige Mensch in meinem Leben - Hass ist etwas, was stark mit verzeihen zusammenh├Ąngt und ich kann schnell verzeihen, aber nicht, wenn die Person sich mein Lebzeit lang sich nicht ├Ąndern kann...seht ihr, ich k├Ânnte euch eine Menge von meinem Leben erz├Ąhlen, aber ich denke, das w├╝rde euch irgendwann langweilen :) oder auch nicht, je nach dem. Das, was ich erz├Ąhlt habe, waren nur kleine Teile meines Lebens und dann fragt man sich bestimmt, was konnte sie blo├č in ihren fast 20 Jahren denn noch erlebt haben - sie ist doch viel zu jung, um mehr in kleinen Herzen tragen zu k├Ânnen und so so weiter und so fort...
Ich schreibe zurzeit an mehreren Romanen und habe noch kein Buch drau├čen - wie gesagt, ich bin auch ein Neuling, aber ich schreibe gerade an einem Buch, das sp├Ąter mal eine gro├če Serie werden soll und weil ich solange durchgehalten habe und man muss denke ich habe erst nach dem Abi dieses Jahr angefangen so richtig regelm├Ą├čig zu schreiben, weil ich einfach die Willenskraft hatte und habe inzwischen 156 DinA4 Seiten also ca. 390 Normseiten - Ich hatte das mit den Normseiten erst heute herausgefunden, bis dahin habe ich gedacht, ich h├Ątte zu wenig geschrieben - da habe ich eindeutig falsch gedacht und jetzt? Ich bin baff! Ich kann es gar nicht fassen, dass ich nach einem halben Jahr schon so viel geschrieben habe. Dabei schreibe ich nebenbei noch an anderen Geschichten. Ich brauche eigentlich nur noch 2 Kapiteln und ein Paar Einblicke und dann ist mein Grundger├╝st fertig - meine Geschichte ist nicht perfekt und es bedarf viel an Verbesserungen, aber der Hauptvorsatz nach meinem Abi dieses Jahr war, dass ich Ende diesen Jahres noch also 2013 mit meinem Grundger├╝st fertig sein werde - Ende Aus. Und mir fehlen jetzt ca. 8 - 15 Seiten. Ich nehme gerade meine freie Zeit, um euch dies zu erz├Ąhlen, sonst h├Ątte ich wahrscheinlich schon eine Seite geschafft, weil ich euch mit meinen Ideen und meinen Erfahrungen ebenfalls inspirieren m├Âchte. Und ich brauche auch Ablenkung ab und zu. Man kann einfach nicht durchg├Ąngig wie eine Maschiene schreiben, dann w├Ąre ich wohl eher ein Schreibzombie :D Obwohl ich sagen muss, wenn ihr eine Auszeit von der einen Geschichte wollt, dann schreibt an einer Anderen weiter - so mache ich das ;)Ich wei├č nicht, ob ich noch etwas vergessen habe, aber wie ihr merkt, ich schreibe auch so lange Romane :) aber im wahren Leben bin ich lieber der stillere Typ, obwohl sich bei mir im Leben sehr viel ge├Ąndert hat. Bevor ich mehr von meinen Lebensweisheiten und Lebenserfahrungen berichte, h├Âr ich mal auf :D

Name: Alex
Datum: 20.12.2013 - 19:10
Hi!
Ich schreibe zur Zeit selber ein Buch. Am Anfang wusste ich nicht, welche Art es werden sollte.
Entweder Historic, Science Fiction oder Fantasy. Deshalb habe ich mich entschlossen alles in ein Topf zu werfen. Was ist das denn? W├Ąre hier jemand bereit meine Expose zu lesen oder kann mich jemand an irgendeinen weiter leiten?
Ihr denkt das funktioniert nicht?! Das ist leichter gemacht als gedacht. Wer Fragen hat, bitte wendet euch an mich. Wie ist eigentlich die heutige Lage von SF? Vielleicht kennt sich einer aus. Ich warte auf eine schnelle Antwort.

Name: Alex
Datum: 21.12.2013 - 12:33
Hi, ich bin erst 12 Jahre alt, und versuche gerade eine Geschichte zu schreiben. sie soll witzig chaotisch, und romantisch sein! Ich lese B├╝cher f├╝r mein Leben gerne also denke ich, dass ich genug Erfahrung habe selber eines zu schreiben. Ich wollte fragen ob es irgendeine Seite gibt wo man sich mit anderen austauschen kann...und vielleicht seine Texte zum Verbessern abgeben kann!

Name: Linda
Datum: 03.01.2014 - 18:16
Wow, ich bin beeindruckt! Es ist unglaublich sch├Ân, von euch allen zu lesen und an euren Erfahrungen ├╝ber das Schreiben teilzuhaben. Ich hatte das Gef├╝hl bei einigen Kommentaren, dass mich endlich jemand versteht. Es tut gut, als selbsternannte Hobbyschriftstellerin (;-)) auch Gleichgesinnte zu finden und von daher kann ich nur sagen: Schluss mit eventuellen Selbstzweifeln! Es bedarf gewiss Mut, Zeit und Disziplin, aber das Wichtigste beim Buch Schreiben war f├╝r mich einfach immer: Der Glaube an sein eigenes Talent und daran, dass die Werke gut sind, selbst wenn man es nicht zwingend ver├Âffentlicht. So ergeht es mir mit meinen Geschichten seit langer Zeit. Ich werde bald 30 und nun hat mich eine Art Fieber gepackt, das mich beim Schreiben meiner aktuellen Geschichte erfasste. Ich suche momentan das Internet nach Ideen zum korrekten Aufbau eines Buches ab und selbstverst├Ąndlich nach anderen Erfahrungsberichten. Jedenfalls werde ich nun ernsthaft beginnen, einen Roman zu schreiben und auf mein Gl├╝ck zu vertrauen, dass es vielleicht doch etwas Gr├Â├čeres werden k├Ânnte. :-) Aber allein die Kommentare hier, haben mein Vorhaben nur bekr├Ąftigt. Vielen Dank also schon mal daf├╝r und euch ein frohes, neues und vor allem inspirierendes Jahr 2014! Cheers!

Name: Alex
Datum: 21.12.2013 - 12:33
Hallo zusammen, ich bin begeistert von euren Erfahrungen und von eurer Schreiblust. Ich habe im Alter von 10/11 Jahren auch bereits viele Geschichten geschrieben und fand sie eigentlich auch meist ganz gut. Meine Freunde haben sich die Geschichten auch durchgelesen und waren sehr begeistert. Aber das m├╝ssen sie ja auch sagen ;-) Ich bin jetzt zu dem Entschluss gekommen, dass ich mich auch mal an einem Buch versuche. Ich habe auch schon sch├Âne Ideen, um was es in meinem Buch geht aber der Anfang ist immer das schwierigste. Ich denke mal, wenn ich am Ende des Buches angelangt bin, dann werde ich den Anfang neu schreiben m├╝ssen. :-)
@Naomi: Hast du bereits eine Antwort bekommen? :-)

Anni B├╝rkl - Schreibsalon Texte & Tee
Datum: 05.02.2014 - 15:32
Aus der eigenen Erfahrung als Autorin und aus meinen Schreibworkshops wei├č ich:
-) Zeit muss man finden, nicht auf sie warten. :-) Also effektiv eine fixe Schreibzeit mit sich vereinbaren, und das regelm├Ą├čig. Eine Stunde /Tag, ein Tag/Woche, ... was auch immer am besten f├╝r euch funktioniert.
-) Scheitert man am Fertigschreiben, liegt es h├Ąufig am fehlenden Handwerkszeug. Ich habe mich fr├╝her selbst deswegen geplagt & vieles nicht fertiggeschrieben. Das ist zum Gl├╝ck eine Weile her. Deshalb predige ich gern den amerikanischen Weg: Schreiben kann man lernen, in Kursen, Coachings ...
-) Eine Meinung von au├čen ist wichtig, um dazuzulernen. Erst k├╝rzlich hat mir jemand in einem meiner Workshops gesagt, er w├Ąre ohne meinen Hinweis nicht draufgekommen, dass er Perspektivenfehler macht. (├ťbrigens ein klassischer Fehler am Anfang ;-) ) Blicke von au├čen gibt es in Schreibgruppen, durch Lektorate, engagierte Testleser, die das Handwerk verstehen.
-) Eine Handwerkstechnik: das Plotten. Einen Plan machen, was in deinem Buch geschieht!
Viel Erfolg.

Name: Daja
Datum: 27.03.2014 - 12:23
Liebes Leselupe-Team, danke f├╝r den sch├Ânen Beitrag. Noch eine kleine Erg├Ąnzung zur Software. Die Entwicklung des Programms storybook wurde eingestellt. Die kostenlose Version ist zwar noch erh├Ąltlich, mit dieser k├Ânnen aber keinerlei Inhalte exportiert werden. Von der Verwendung ist also abzuraten. yWriter5 ist ├Ąhnlich und kostenlos. Daneben lohnt sich vielleicht auch noch ein Blick auf das ebenfalls englische Scrivener (http://www.literatureandlatte.com/scrivener.php), das im Gegensatz zu den zuvor genannten Programmen auch einen richtigen Editor besitzt. Viel Erfolg beim Schreiben!

Name: Klaus
Datum: 04.04.2014 - 05:32
Ich bin heute zum ersten Mal auf dieser Website und habe vor allem die Kommentare mit Interesse gelesen. Viele der genannten Probleme beim Schreiben habe ich auch schon erlebt, manches aber auch anders wahrgenommen. Ich sitze inzwischen an meinem vierten Buch. Veroeffentlicht ist allerdings noch keins. Da ich seit fast zwanzig Jahren im Ausland lebe (China), fehlt mir vielleicht der Kontakt zur deutschen Literaturszene. Es reicht eben nicht, bei jedem Deutschlandaufenthalt den Koffer voller Buecher zu packen. Und ganz praktische Hemnisse kommen noch hinzu. Ich schreibe hier auf einer englischen Tastatur und damit ohne Umlaute und sz, und es ist ziemlich muehselig das dann hinterher alles einzufuegen. Und eine deutsche Rechtschreibkorrektur laeuft auf meinem PC natuerlich auch nicht. Das ist umso bedauerlicher, als die deutsche Rechtschreibreform an mir vorbeigegangen ist. Das Feedback, das in den Kommentaren mit Recht oft erwaehnt wird, fehlt mir natuerlich auch. Andere Probleme habe ich weniger erlebt. Sowie ich mich vor den Computer setzte sprudelt die Inspiration, und ich kann leider nicht schnell genug tippen, um alles festzuhalten. Auch mit der Disziplin habe ich keine Probleme. Wenn so ein Buch erst einmal angefangen ist, wird es auch zu Ende geschrieben und tausendmal ueberarbeitet. Leider habe ich bis jetzt noch nicht herausgefunden, ob ich ein guter Autor bin. Klar, die Freunde die meine Werke lesen, loben natuerlich, aber Interesse von seiten eines Verlags oder Agenten habe ich bisher keines gesehen. Vielleicht sollte ich tatsaechlich mal ein paar Kapitel in so ein Forum einstellen und sehen was passiert. Vor der Kritik habe ich eigentlich keine Angst, so lange sie konstruktiv ist. Viel Spa├č beim Buch schreiben!

Name: Vanessa
Datum: 14.04.2014 - 15:11
Die Wahrheit ist: Ein Buch zu schreiben und anschlie├čend zu ver├Âffentlichen ist ein langer und harter Weg, der vielen Nachwuchsautoren unm├Âglich erscheint. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Mit individuellen Ideen und Kampfgeist kommt man sehr weit. Ich habe mir im Alter von drei Jahren das Lesen und Schreiben selbst beigebracht und seitdem immer gerne Geschichten verfasst. Auch wenn das jetzt hochintelligent klingen muss - nein, ich bin ein ganz normales M├Ądchen. Als ich aufs Gymnasium kam, war ich zun├Ąchst einmal geschockt. In der Grundschule hatten viele meine Leidenschaft zum Schreiben geteilt und ich hatte mit meinen Freundinnen oft und gerne kleine Geschichten erfunden, es war so eine sch├Âne Zeit gewesen. Doch die Leute, die fortan meine Klassenkameraden sein w├╝rden, waren so anders. Sie wollten Models oder S├Ąngerinnen oder Schauspielerinnen werden, schminkten sich bereits als F├╝nftkl├Ąssler extrem und brachten keinerlei Verst├Ąndnis f├╝r meine vertr├Ąumte Welt auf. Es gab auch ein paar andere Gleichaltrige, deren Traum es ebenfalls war, ein Buch zu ver├Âffentlichen, doch die blickten nur auf mich herab. Ich lie├č mich von alldem nicht einsch├╝chtern und schrieb weiter. Mit der Zeit wurde mein Schreibstil immer reifer und in der sechsten Klasse ver├Âffentlichte ich mein erstes Buch, eine Feengeschichte, die zwar nur 100 Seiten z├Ąhlte, aber in einem guten Verlag ver├Âffentlicht wurde, mit Illustrationen einer professionellen K├╝nstlerin ausgestattet und vor allem v├Âllig kostenlos f├╝r meine Eltern und mich. Die Reaktionen meiner Mitsch├╝ler waren grausam. Sie ignorierten mich fortan ganz oder verspotteten mich; es gab aber auch einige, die von meinem Talent beeindruckt waren. Diese wenigen Leute z├Ąhlen bis heute zu meinen engsten Freunden.
Aber ich wollte diesen Triumph nochmals erleben. Das Gef├╝hl, sein eigenes Buch in den H├Ąnden zu halten, war so berauschend, dass ich es unbedingt erneut sp├╝ren wollte. Die folgenden vier Jahre arbeitete ich an meinem Folgewerk, das ich schlie├člich mehrere Male ├╝berarbeitete und dann erneut einschickte. Die Verlage rissen sich um mein Manuskript, man bot mir eine Menge Geld f├╝r die Verlagsrechte und mein Roman wurde sogar verfilmt. Es war einfach unglaublich. Mittlerweile arbeite ich an meinem dritten Roman, mal sehen, was damit geschehen wird.
Mir ist klar, dass ich eine Menge Gl├╝ck gehabt habe, aber ich bin der lebende Beweis f├╝r die Aussage, dass man mit einem eisernen Willen und ein bisschen Talent seine gr├Â├čten Tr├Ąume erreichen kann - und in meinem Fall sogar noch ein bisschen mehr.
Gebt nicht auf! Schreibt weiter, egal, wie aussichtslos euch euer Traum erscheinen mag!

Name: Kathy
Datum: 27.06.2014 - 12:18
Hallo zusammen, ich trage mich bereits seit fr├╝hestem Alter mit dem Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben, und habe das als 8-j├Ąhrige auch mal versucht. Es wurden aber nur 3 Seiten. ;-) Jetzt habe ich einen zweiten Versuch gestartet und will einen Detektivroman schreiben. Bin bei 11 Seiten. Ich benutze den OpenOfficeWriter und hatte dort Din A5 eingestellt und 11pt. Schriftart Gentium Book Basic. Von Normseiten habe ich keine Ahnung, ich habe das hier zum ersten Mal gelesen und fand die Seite ebenfalls nicht sehr ansprechend. ;-) Naja, das ist wohl Lektorengeschmack... Ich habe in meinen jungen Jahren (17) bereits einige Detektivromane gelesen, und jetzt habe ich das Problem, dass ich mich ├Âfters dabei ertappe, Kleinigkeiten niederzuschreiben, die ich in einem versteckten K├Ąmmerlein meines Hirns von gelesenen B├╝chern gespeichert habe. Kann man das irgenwie verhindern? Ich habe w├Ąhrend des Vorschriebs der Handlung zur Inspiration ein paar der B├╝cher erneut gelesen - sollte ich das vielleicht unterlassen? Die Idee allerdings ist ganz was eigenes: sie kam mir beim Abwaschen, als mein Bruder und ich Bl├Âdsinn redeten. ;-) So hat doch alles sein gutes. Ich bin sehr erstaunt, dass der Altersdurchschnitt bei den Beitragschreibern hier so niedrig liegt! Und ich bin gl├╝cklich, das sich andere mit denselben Problemen rumschlagen wie ich. Wenn Ihr damit zu einem guten Buch kommt, dann gibt es vielleicht f├╝r mich auch noch eine Chance.

Name: Jenny
Datum: 11.08.2014 - 23:23
Es ist erstaunlich, diese ganzen Kommentare und Erfahrungsberichte zum Thema B├╝cher schreiben. Schade nur, dass man von Naomi nichts geh├Ârt hat und @Vanessa: wie hei├čt denn dein Buch, welches verfilmt werden soll? Nun zu mir. Ich bin 20 Jahre alt und m├Âchte mich nun ernsthaft an einem Fantasyroman versuchen. Ich habe Harry Potter als Kind verschlungen und lese am liebsten B├╝cher, in der Magie oder fremde Welten vorkommen. So mit 15 haben meine Schwester und ich uns eine Idee f├╝r ein Buch ├╝berlegt und das unserer Lehrerin sogar vorgelegt, die dann einiges auf dieses Blatt dazugeschrieben hat, was uns sehr erschrocken hat, da ihre Notizen zu sehr von unserer Idee abwichen.
Die Kernidee jedoch trage ich seither mit mir herum und sie ging mir nie aus dem Kopf und letztes Jahr habe ich angefangen, mir Ideen zufliegen zu lassen und diese aufzuschreiben. Ich habe es so formuliert, weil mir entweder nach Tagen oder Wochen etwas neues eingefallen ist, was ich mir dann aufgeschrieben habe. Nicht alles hat den H├╝rdenlauf in mein Langzeitged├Ąchtnis geschafft, aber genug, um damit arbeiten zu k├Ânnen. Mittlerweile habe ich eine sehr gute Vorstellung von meiner Hauptfigur. Genau heute habe ich den Entschluss gefasst, mich intensiv damit zu besch├Ąftigen und die Geschichte niederzuschreiben. Ansonsten wird sie mir mein ganzes Leben nicht aus dem Kopf gehen, das wei├č ich ganz genau.
Da ich in Erdkunde eine Niete bin hielt es f├╝r sinnvoll, mir lieber eine Welt auszudenken, denn nur mit treffenden Beschreibungen der Orte kann ich mich sicher f├╝hlen. Zeichnen kann ich zwar nicht, aber Skizzen von Landschaften und Orten/St├Ądten werde ich noch hinbekommen. Bei den Charakteren h├Ârt es auf, aber zum Gl├╝ck kann man mit Worten auch zeichnen ;). Ich m├Âchte mein Buch am Ende ver├Âffentlichen, ja. Geld verdienen? Vielleicht. Mehr aber noch will ich die Botschaft den Menschen in die Hand geben, die ich mit meinem Werk vermitteln will.
Als letztes gelesen habe ich die The Mortal Instruments Reihe von Cassandra Clare, die mir deutlich vor Augen gef├╝hrt hat, was ich mir f├╝r mein Buch NICHT w├╝nsche und worauf ich auch sehr achten werde. Was es genau ist, sage ich nicht, da ich keine Fans der Reihe vor den Kopf sto├čen m├Âchte ;). @Kathy: Du merkst ja anscheinend, dass du diese Kleinigkeiten von anderen B├╝chern hast. Warum nicht? Wenn du irgendwas liest oder einen Film schaust und dir dieser oder jene Handlungsstrang gef├Ąllt, kannst du ihn f├╝r deine Zwecke verwenden. Es gibt soviele B├╝cher, dass du das Rad nicht neu erfinden wirst (haben die erfolgreichen Buchautoren auch nicht), aber du kannst es auf deine Weise erz├Ąhlen, denn niemand wird eine Idee auf die gleiche Weise umsetzen wie du es tust. Ich hoffe, ich liege damit nicht falsch. W├Ąre nett, wenn sich da noch jemand zu Wort melden w├╝rde.
Ich selber habe vorhin erst den Inhalt eines Songtextes in meine Ideensammlung eingebracht, was mich beim Aufschreiben und bei der Vorstellung f├╝r meine Charaktere sehr bewegt hat. Name: Bella
Datum: 12.08.2014 - 15:04
Hallo zusammen! Da jetzt so viele Meinungen und Erfahrungen geteilt und auch Fragen gestellt haben, dachte ich mir, ich gebe auch mal meinen Senf dazu :) Ich bin noch sehr jung, werde in einigen Tagen erst 14, und habe daher nicht wirklich Erfahrung. Ich bin der kreative Kopf in der Klasse und erfinde Geschichten, seit ich denken kann - bevor ich selbst schreiben konnte, habe ich meiner Mutter meine Geschichten diktiert und sie hat sie aufgeschrieben, ich habe dann dazu gemalt. Was ich wirklich empfehlen kann sind Schreibforen im Internet (z.B Fanfiktion.de). Ich pers├Ânlich finde den Gedanken an ein eigenes Buch auch ein wenig ├╝berw├Ąltigend, die Angst ist gro├č, dass niemand mein Manuskript gut findet usw. Deswegen ist das Schreiben von Geschichten in solchen Foren f├╝r mich wunderbar gewesen, um erste Erfahrungen zu machen. Nat├╝rlich gibt es dort einige, die die Geschichten schon vorschreiben, ├╝berarbeiten, und dann erst z.B. jede Woche einen Teil bzw ein Kapitel posten - meinetwegen auch jeden zweiten oder dritten Tag, das kann man ja selbst entscheiden. Aber viele, vor allem die Anf├Ąnger, schreiben ein Kapitel und posten es, warten, ob man Kommentare kriegt, schreiben ein zweites und posten es dann, und immer so weiter. Dann ist es nat├╝rlich ziemlich bl├Âd, wenn man mal ene Schreibblockade hat und wochenlang kein neues Kapitel online kommt, aber die meisten dort wissen, dass man manchmal nichts gegen diese bl├Âden Blockaden machen kann und sind verst├Ąndnisvoll. Man bekommt oft Kommentare, je mehr Kapitel eine Geschichte hat, desto mehr Leute finden sie und schreiben "Reviews". Wenn es mal Kritik gab, was nat├╝rlich immer mal vorkommt und meist in dem Falle auch berechtigt ist, dann sind sie konstruktiv und sogut wie nie feindselig, jedenfalls habe ich es nie anders mitbekommen. Was mir auch sehr gef├Ąllt, ist dass die Leute dort nicht schreiben: "Tolles Kap, hat mir sehr gefallen!", sondern tats├Ąchlich die Handlung analysieren und eigene Vermutungen ├Ąu├čern, was einen oft auch auf eigene Ideen bringt. Meine Geschichte, die ich dort gerade ver├Âffentliche, hat 127 Seiten und es gibt sie seit drei Monaten. Jetzt gerade schreibe ich nebenbei an meiner zweiten Geschichte f├╝r dieses Portal, weil ich jetzt, wo ich mich mehr mit dem Forum auskenne, auch finde, dass es besser ist, wenn man wenigstens die H├Ąlfte des Manuskriptes schon fertig hat, dann ist man nicht so gehetzt. im Gro├čen und Ganzen liebe ich diese Onlineforen und kann sie jedem ans Herz legen. Au├čerdem w├╝rde ich empfehlen, eine sehr enge Person, die gerne das Genre liest, in dem ihr schreibt, und nett, aber ehrlich ist. Eine meiner besten Freundinnen liest meine Geschichte mit und gibt mir immer Tipps, ├Ąu├čert Vermutungen, korrigiert Fehler (auch inhaltliche Unstimmigkeiten) und spornt mich dazu auch noch immer an, weiter zu schreiben, was meinen Schreibblockaden oft gut entgegenwirkt und mich schneller Schreiben motiviert.

Nun zum zweiten Teil: Meine "Organisation". Bei einem Film werden die einzelnen Szenen ja nie in der gleichen Reihenfolge gedreht, wie sie danach auf der Leinwand erscheinen, und ich pers├Ânlich schreibe meine Geschichten auch nicht so. Ich mache das ganz ├Ąhnlich wie Naomie, ich habe einen Ordner mit dem Titel der Geschichte (der sich wahrscheinlich noch oft ├Ąndern wird) speichere dort alles ab, was auch nur im Entferntesten mit meiner Geschichte zutun hat. Das sind Zitate und spr├╝che, die ich irgendwo aufschnappe und so sch├Ân finde, dass ich sie irgendwo unbedingt mit einbinden m├Âchte und einzelne Szenen. Ich kann nicht gut so in einem Fluss schreiben, wenn ich an einem bestimmten Ort bin habe ich oft Lust, genau dieses einen Moment jetzt zu Papier zu bringen. So habe ich mittlerweile fast alle wichtigen Szenen geschrieben, auch wenn sie noch hundert Seiten vom jetzigen Stand im Internet entfernt sind, und es f├Ąllt mir leichter, sie zu "verbinden."

Au├čerdem habe ich Dokumente mit Steckbriefen von allen Charakteren (ganz wichtig, empfehle ich ebenfalls jedem, der ein l├Ąngeres Manuskribt schreibt!), Notizen, Gedanken, die mir zu Situationen durch den Kopf gehen, Handlungen, die ich mit einbauen m├Âchte, Gespr├Ąche, die noch passieren werden und nat├╝rlich der Aufbau der Geschichte, was im groben passiert usw. Dieses Dokument mit den Anmerkungen ist jetzt schon 10 Seiten lang und es kommen immer mehr Notizen hinzu, je mehr ich schreibe. So habe ich immer den ├ťberblick, und vorallem f├Ąllt es mir leichter, nach l├Ąngeren Schreibpausen wieder reinzukommen und auch nichts zu vergessen, was ich noch so f├╝r diese Geschichte geplant habe :)

Zu dem "Das Rad neu erfinden?": Ich sehe das ganz ├Ąhnlich wie Jenny, es ist beinahe unm├Âglich, etwas komplett Neues zu erfinden. Was man allerdings tun kann, ist, kleine ├änderungen einzubauen, sodass es trotzdem nicht deckungsgleich mit anderen B├╝chern ist - was h├Âchstwahrscheinlich sowieso nicht der Fall sein wird, weil Schreibstil und Charaktere das alles ziemlich ver├Ąndern. Schreibst du jetzt z.B ├╝ber Vampire, k├Ânntest du einbauen, zwar Blut trinken, aber nur von bestimmten Menschen - zum Beispiel nur von Jungfrauen, oder "Psychos", also Menschen, die Stimmen h├Âren oder so; oder du kannst sie auf ganz andere Weise menschlich machen, nicht durch Liebe, wie es immer ist, sondern durch Angst, oder Schmerz, oder durch Tr├Ąume? Tr├Ąumen Vampire eigentlich? Das alles kannst du formen und erfinden, wie du willst.
Ich w├╝nsche allen hier viel Gl├╝ck und Erfolg!

Name: Annika von "Vom Schreiben leben"
Datum: 19.08.2014 - 13:57
Hallo, ich habe vor langer Zeit diesen Artikel gelesen und jetzt fiel er mir wieder in die H├Ąnde. Damals war ich noch dabei, die ersten Ideen f├╝r meinen Deb├╝troman zu sortieren - heute habe ich drei B├╝cher ver├Âffentlicht, einen ├╝ber einen bekannten Verlag, und ich betreibe einen Blog dar├╝ber, wie man vom Schreiben leben kann. Ich finde es klasse, dass hier einfach mal die Grundlagen gegeben werden, damit man ├╝berhaupt einen Einstieg in das ganze bekommt. Wie oft werde ich gefragt, was Normseiten sind oder wie man ein Expos├ę schreibt! Vielen Dank also f├╝r den Artikel, den ich einfach an Interessierte weiterschicken kann :)

Name: Hannah
Datum: 20.09.2014 - 20:02
Ich schreibe auch und bis jetzt l├Ąuft alles, wie geschmiert: Keine Blockaden, Keine Ideen-Suche, alles kommt von selbst. :) Und hier mein Tipp: Sucht euch etwas, womit ihr euch schon sogut auskennt, dass ihr fast alles ├╝ber es wisst. Zum Beispiel einen See in eurer Stadt. Und dann habt ihr schon die perfekte Umgebung f├╝r einen PHantasyroman unterwasser erschaffen und zugleich wird der Leser daran erinnert, dass es diesen Ort wirklich gibt und alles scheint realer! LG

Name: Nicole
Datum: 14.10.2014 - 12:53
Hallo zusammen, ich finde es super interessant die Erfahrungen und Erlebnisse mit dem B├╝cher schreiben anderer "Einsteiger" zu lesen, was mir mehr oder weniger sogar etwas Mut macht, da ich in vielerlei Hinsicht genau solche Erfahrungen beim B├╝cher schreiben gemacht habe. Ich muss zugeben, dass ich gar kein B├╝cherwurm bin. Klar habe ich schon B├╝cher gelesen, aber nicht besonders viele. Trotz alle dem bin ich ein kreativ denkender Mensch und ich habe viel Fantasy in meinem Kopf. Bilder und Situationen, die ich mir vorstelle und sie in meinem Kopf ausarbeite. Oftmals gef├Ąllt mir eine Idee besonders und ich beginne sogleich sie weiter zu spinnen, bis ich sie letztlich aufschreibe. Ich schreibe schon sehr lange an Kurzgeschichten und B├╝chern. Viele habe ich angefangen und einfach abgebrochen, weil mir entweder wieder eine neue bessere Idee kam oder ich einfach eine Blockade hatte :/ Allerdings habe ich nie aufgeh├Ârt an meiner Lieblingsgeschichte festzuhalten. Ein Fantasyroman. Im Prinzip habe ich das Buch bereits fertig gestellt. Die Rohversion sozusagen, die 353 Seiten besitzt. Ich w├╝rde das Buch sogar gerne ver├Âffentlichen und an einen Verlag schicken, doch daf├╝r muss es nat├╝rlich nochmals ├╝berarbeiten werden. Also machte ich mich daran, das Buch von vorne an zu bearbeiten, wobei mir tausende Fehler auffielen. In Sachverhalt, Logik und Rechtschreibung, aber auch oftmals in richtiger Wortwahl. Wie schon in anderen Kommentaren also, muss man sein Werk mehrfach ├╝berarbeiten und wundert sich sp├Ąter, was man sich bei dieser Stelle nur gedacht hat. Meinen Fantasyroman ├╝berarbeitete ich vorerst so, dass ich manche Stellen verwarf oder Neue hinzuf├╝gte. Letztlich war die Formulierung viel professioneller und trotzdem konnte ich es nach l├Ąngerem Nicht-Lesen erneut ├╝berarbeiten. Momentan bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich mein Buch nun aus einer ganz anderen Erz├Ąhlerperspektive schreiben werde. Statt der Ich-Perspektive nutze ich nun den Allwissenden Erz├Ąhler :) Nat├╝rlich bedeutet das, dass komplette Buch neu zu schreiben. Aber da muss ich nun durch, denn die Geschichte ist immer in meinem Kopf und ich m├Âchte sie gerne ver├Âffentlichen. Eines Tages werde ich das bestimmt auch schaffen, frage ist nur wann dies sein wird. Aber da ich nun wei├č, dass es nicht nur mir so ergeht, kann ich neuen Mut fassen und weiter an meinem Roman schreiben. Ich w├╝nsche allen weiterhin viel Erfolg beim Schreiben ihrer Geschichten :) Lg Nicole

Name: Leszek
Datum: 03.11.2014 - 10:38
Schon seit ich ein Kind war, schrieb ich Geschichten auf, weil ich in einer Parallelwelt lebe (Ich leide unter einer milden Form von Autismus - das ist mir aber auch erst vor kurzem klargeworden), und ein B├╝cherwurm war. Mittlerweile bin ich soweit dass ich meinen erstes SF-Roman schreibe, den ich gerne publizieren w├╝rde. Unerfahren bin ich keinesfalls, aber mein Hauptt├Ątigkeitsgebiet war es Computerspiele zu schreiben. Auch da muss man sich eine Geschichte ausdenken, wenn man nicht gerade eine Version von "Pac Man" programmiert. Ich bin nach vier Monaten bei meinem Roman bereits auf Seite 180, und m├Âchte folgendes bemerken: Bei uns Autisten funktioniert das mit dem Ortswechsel nicht wirklich gut um Schreibblockaden zu brechen. Ich bin im Urlaub nach S├╝dkorea geflogen, und konnte mich dort kaum konzentrieren. Im Park wird man durch Kindergeschrei abgelenkt. Am Balkon st├Ârt das Sonnenlicht am Laptopbildschirm.
Selbstdisziplin ist das A und O, aber nat├╝rlich auch genaueste Recherche ist wichtig um glaubw├╝rdig zu sein. Dass ich ein SF-Roman schreibe, bedeutet nicht dass da die unglaublichsten Sachen wie Zeitreisen oder Warpantrieb vorkommen sollen. Es kann auch ohne Aliens spannend sein. Mein Roman z.B. spielt auf einer riesigen Raumstation tief im All, weit weg von der Sonne (Es kommt allerdings kein einziges Alien vor). Ich habe die Pl├Ąne der Station in AutoCAD gezeichnet, um die Orte besser zu visualisieren, die Entfernungen zu messen, etc. Au├čerdem habe ich noch die notwendige Rotationsgeschwindigkeit berechnet, mit der sich die Station drehen muss, um erd├Ąhnliche Fliehkraft am Rand zu erzeugen. Des weiteren habe ich nur Technik und Biotechnik beschrieben, die dem Weltall angepasst sind (Flash-Speicher w├Ąren z.B. rasch besch├Ądigt aufgrund der galaktischer Strahlung). Die Technische Entwicklung in die Zeit in der der Roman spielt, interpoliert und beschrieben, wie die Ger├Ąte in etwa funktionieren sollen. Physikalische Grundlagen etwa. Nat├╝rlich kann man da Sachen erfinden, aber es soll alles plausibel wirken. Recherche ├╝ber Internet kann ins Auge gehen, da Wikipedia auch Falschinformationen enthalten kann.
Bei SF-Romanen kann man kaum etwas einbauen, was man selber erlebt hat, aber man kann durchaus eigene Erfahrungen nutzen, um Charaktere besser zu zeichnen. Der Hauptprotagonist handelt z.B. ├Ąhnlich wie ich es gerne tun w├╝rde, hat aber eine v├Âllig andere Entwicklung durchlebt. Die Charaktere k├Ânnen-, m├╝ssen sich aber nicht entwickeln. Der Schurke kann ein Schurke bleiben, aber z.B. kann sein ehemals schurkischer Helfer durchaus sein Gewissen wiederentdecken.
Handlungsstr├Ąnge aufzuschreiben, die nicht im Buch beschrieben werden, weil sie im Hintergrund passieren, hilft auch oft. Es hilft enorm, sich Tagtr├Ąumen hinzugeben, und die Situationen zu "erleben" die dort passieren k├Ânnten. Und nat├╝rlich sollte man nicht streng dem Genere treu bleiben, das man sich ausgesucht hat. Eine konfliktbehaftete Liebesbeziehung oder Geschwisterstreitigkeiten bringen dem Leser die Charaktere n├Ąher. Ich habe das Buch mehrmals umschreiben m├╝ssen, weil ich sehr interessante Aspekte eingebaut habe.
Ach ja, zum Thema Titel. Ich habe immer mit mehreren Titeln experimentiert, die interessant klingen. Am Anfang hie├č es "Verschollene Vergangenheit", aber dann, nach mehreren ├änderungen, bleibe ich bei "Die Chroniken von Lapris". Es ergaben sich dabei auch Ideen f├╝r Fortsetzungsromane, die ich nat├╝rlich notiere und umsetzen werde.
Buchtitelbild: Da die Buchverlage ganze Bibliotheken von Titelbildern haben, ist es oft so, dass das gedruckte Buch inhaltlich mit dem Umschlag kaum etwas gemeinsam haben. Man sollte daher einen K├╝nstler beauftragen, und ihm eine Skizze vorlegen, wie man sich das Titelbild vorgestellt hat.

Name: Corinna Kellner
Datum: 02.02.2015 - 12:38
Hallo, also einfach, ist es wirklich nicht. Ich schreibe nun mehr seit fast zehn Jahren an meinem Buch. Das Problem? Die Zeit ist es nicht, auch nicht die Ideen, doch im Laufe der Zeit entwickelt man sich selbst als Mensch weiter. Und in zehn Jahren kann sich viel tun. Was aus einer jugendlichen Idee stammt, ist nun z.T. einfach... eigenartig zu lesen. :) Ich bin in diesem Fall zu perfektionistisch, habe allerdings auch das Problem, dass ich keinen habe, der sich dran traut und das bisher Geschriebene lesen m├Âchte. Bei ├╝ber 800 Seiten ist das wohl auch verst├Ąndlich. Also fange ich gerade wieder von vorne an. ├ťberarbeite viele Stellen, die selbst mir komisch vorkommen (zeitlicher Ablauf, Dialoge etc.) Das nimmt viel Zeit in Anspruch, aber es ist toll, sich weiter in die Story einzuklinken und den Alltag einfach auch einmal Alltag sein zu lassen.
Ich w├╝nsche allen viel Erfolg und Muse, beim Schreiben und vllt. geht dem ein oder anderen sein Traum der Ver├Âffentlichung in Erf├╝llung.

Name: Rita
Datum: 08.02.2015 - 14:33
Hallo miteinander. Ich sehe, ihr besch├Ąftigt euch auch mit dem B├╝cherschreiben wie ich. Manchmal gibt es wirklich Blockaden, die sehr beeinflussen. F├╝r mich am Schreiben ist es wichtig, mich meinen Gedanken und Phantasien hinzugeben. Ich habe anfangs mit kleineren Geschichten angefangen, doch im ganzen hat es mich nicht zufrieden gestellt. Ich wollte mehr und das tue ich auch. Dabei muss ich darauf achten, dass ich an einem Ort schreibe, bei dem ich mich nicht unter Druck f├╝hle und entspannen kann. Die besten und witzigsten Ideen gibt mir eindeutig mein Umfeld. Am liebsten schreibe ich w├Ąhrend meiner Mittagspause, da der halbe Tag so viel Zeit mit sich bringt. Planung ist bei Geschichten sehr wichtig. Wei├č man n├Ąmlich nicht wer die Hauptrolle ist, kann man das ganze vergessen. Bei mir gehts h├Ąufig nicht um eine Handlung sondern um die Verbindung zwischen den Handlungen. Wenn ich bemerke, dass ich gerne Realit├Ąten mische mit etwas Phantasie, bringt mich das zum Kern. Ich rate immer, sich vorher zu ├╝berlegen wie man beginnt und was man zum Verbinden der einzelnen Erlebnisse im Buch benutzt. Nur so vermeidest du unn├Âtige zus├Ątzliche Blockaden.

Name: Tamara
Datum: 22.02.2015 - 14:51
Ich schreibe auch ein Buch (Science Fiction) und ich komme ganz gut voran. Das Problem mit der Schreibblockade hatte ich schon und da empfehle ich, dass ihr einem Freund oder Verwandten die Stelle, wo ihr nicht weiter kommt, vorlest und ihn dann nach der Meinung fragt. Mein Bruder hat mir da schon oft geholfen. Ein anderer Tipp von mir w├Ąre dann noch, dass ihr ├╝berlegt, wenn ihr selbst in die Situation kommen solltet, wie ihr reagieren w├╝rdet und das vielleicht mit ein arbeitet. Auch wenn ihr eine klare Vorstellung davon habt was ihr schreiben wollt, hilft es manchmal diese eigenen Linien zu durchbrechen und eine vollkommen andere Idee einzubringen. In meinem Alter ein Buch zu schreiben ist zwar etwas ungew├Âhnlich, da ich in die neunte Klasse gehe, aber mein Altag entscheidet auch ├╝ber die Handlung. Vielleicht hilft euch das ja und viel Gl├╝ck!

Name: u14schreiber
Datum: 31.05.2015 - 12:12
Hallo und Wow wie viel hier geschrieben wurde. Erstmal haben mir die Tipps da oben sehr geholfen. Dann will ich noch ein paar andere Sachen schreiben. Also ich bin 12 und sitze grade daran ein Buch zu schreiben, nicht mein erstes, aber mein aufw├Ąndigstes. Momentan sitze ich an meinen Charakteren die in meinem Buch vorkommen sollen (hab bereits 30 St├╝ck. Keine Sorge es werden nicht alle in den Vordergrund r├╝cken, manche werden wahrscheinlich nur ein oder zweimal vorkommen, das werden nur 3 oder so, meine Protagonistin, ihr Freund mit dem sie NICHT zusammen kommen wird er bleibt bester Freund und der Typ der sie st├Ąndig ├Ąrgert)Danach werde ich Ideen sammeln f├╝r besondere Situationen und den Alltag meiner Protagonisten schreiben (kommt nicht in die Geschichte) und die Schule wo sie hinkommen wird beschreiben/skizzieren. Und DANN fange ich zu schreiben an. Nach ein bis zwei Kapiteln werde ich die Geschichte mithilfe meiner Eltern Geschwistern ├╝berarbeiten und danach es Freunden und Familie zu lesen geben um dann Feedback zum verbessern zu bekommen :D. Wenn ich dann das Buch vll. dieses vll. n├Ąchstes Jahr fertig geschrieben habe muss ich Mal sehen. So weit bin ich noch nicht. So Mehr wollte ich nicht, nur meine Pl├Ąne aufschreiben... LG u14schreiber

Name: Medi.M.
Datum: 23.06.2015 - 11:50
Ich werde dieses Jahr 20 und habe in meinem Leben schon so vieles erlebt, gesehn, getan, dass alle mir sagen 'Medi schreib ein Buch!'. Ich k├Ânnte eigentlich eine ganze Reihe schreiben. Es w├╝rde nicht reichen. In meinem Leben habe ich einiges an Erlebnissen hinter mir ob im positiven oder negativem Sinne, wobei das negative deutlich ├╝berwiegt.
Jetzt nach langem Kampf und nachdem ich Ruhe habe und einen gewissen normalen Lebensstandard eingef├╝hrt bekommen hab, werde ich es anfangen und hoffe ich bekomme es tats├Ąchlich fertig. Es w├Ąre einfach erleichternd und ein riesen Erfolg f├╝r mich. Durch mein Buch k├Ânnten andere nicht nur lesen und verstehen was mir widerfahren ist. Sondern es w├Ąre auch eine Hilfe f├╝r andere die sich vielleicht in ├Ąhnlichen Lebenssituationen befinden .

Name: Nils Terborg
Datum: 20.11.2015 - 10:10
Hallo zusammen :-)
das ist ein sch├Âner ├ťbersichtsartikel! Ich finde es vor allem sinnvoll, dass ihr die Perspektive des Lektors so einbringt und betont. Der Lektor darf ├╝brigens gerne auch schon in Erscheinung treten, bevor das Manuskript komplett abgeschlossen ist, m├Âglicherweise erspart das dann viel Arbeit beim redigieren :-) LG, Nils

Name: Feather Phenix
Datum: 05.12.2015 - 20:52
Ich finde es idiotisch, dass Menschen Texte zu "wie man ein Buch schreibt" schreiben. Dass es ├╝berhaupt B├╝cher dazu gibt. Meiner Meinung nach kann jeder ohne irgendein Hilfsmittel au├čer Schreibmaterial ein Buch schreiben. Ist das Schreiben nicht genau eine Art aus der Reihe zu tanzen und sich den Normen zu widersetzen? Erschafft man in einer Geschichte nicht etwas eigenes nach eigenen Regeln? Warum sollte man sich also beim Schreiben an Anleitungen halten. Entweder man schreibt gerne oder nicht. Wenn nicht, dann kannst du es nicht zu einem guten Buch schaffen, wenn schon, dann machst du es nach deiner Art, sonst f├╝hlst du dich eingeschr├Ąnkt. Tipps die Schreibblockade zu ├╝berwinden oder ├Ąhnliches sind nat├╝rlich immer gut, aber eine Anleitung wie: 1. Strukturieren, 2. ..., ihr wisst schon, sind unn├Âtig, da jeder anders schreibt. Ich habe ohne einen Plan angefangen zu schreiben, irgendwann hat sich eine Struktur gebildet, die habe ich dann selbst ausgeweitet und wei├č mittlerweile alles dar├╝ber. Nur weil ich keine feste Reihenfolge hatte, sagt das noch nichts ├╝ber das Endprodukt aus. Ich habe einfach Spa├č - Das ist die Hauptsache. Klar, ich habe das Ziel einen Roman zu schreiben, aber eigentlich will ich einfach nur schreiben. Das mit dem Roman mache ich um etwas mit den Texten anfangen zu k├Ânnen.

Name: Mathias
Datum: 16.12.2015 - 14:32
Hallo Leute, klasse, dass ich nicht allein bin mit dieser Idee, die mich eigentlich den ganzen Tag besch├Ąftigt. Endlich diese, MEINE Geschichte aufzuschreiben, das Buch zu verkaufen und f├╝r immer reich zu sein. Meine Geschichte hat auf jeden Fall das Zeug dazu so manche Bestseller Romane in den Schatten zu stellen. Ich denke seit bestimmt 2 Jahren dar├╝ber nach alles in einem Buch zu ver├Âffentlichen aber seit vielleicht 6 Monaten ist der Drang so stark, dass es mich nicht mehr losl├Ąsst. Meine innere Stimme br├╝llt 24 Std am Tag auf mich ein, dass es absolut JETZT Zeit ist anzufangen. Ok, ich habe angefangen aber wenn ich die ersten Seiten lese, kommen mir Ideen und ich finde alles total scheisse und will eigentlich v├Âllig anders anfangen? Keine Ahnung wie man es richtig macht. Bitte gebt mit Hinweise, ihr bekommt auch ein signiertes Exemplar. Danke, Mathias

Name: Mathias
Datum: 08.01.2016 - 15:36
Hallo zusammen. Seit 20 Jahren besch├Ąftige ich mich mit dem Projekt "Buchschreiben". Ich habe sehr viel erlebt, unter anderem mit einem kranken Kind (elektiver Mutismus), Trennung, neue Liebe im Ausland etc. Habe damals mal eine Kurzgeschichte geschrieben ├╝ber meine neue Liebe, wie sie zustande gekommen ist und m├Âchte jetzt, da ich langsam pensioniert werde, ein Buch schreiben, rund um meine Erfahrungen. Aber mit fremden Personen. Ist es gut, wenn mehr als ein "Problem" pro Buch vorkommt? Welches ist das Minimum an Seiten, welche man schreiben sollte, damit es ├╝berhaupt als Buch gemacht werden kann? Im Moment bin ich dran, die Vorgeschichte zu schreiben und es l├Ąuft mir sehr gut. Die Kurzgeschichte k├Ąme dann in den Mittelteil und dann noch ein Teil "wie es weiter ging". Das Problem "Elektiver Mutismus" selber g├Ąbe bereits ein kleines Buch, da diese Krankheit vor 25/30 Jahren noch so ziemlich unbekannt war. Oder soll ich das gleich lassen, da heutzutage schon alles dar├╝ber gesagt worden ist?? Vielen Dank f├╝r eure R├╝ckmeldungen.

Name: LiFe
Datum: 20.02.2016 - 15:03
@Paula, Datum: 01.08.2012 - 11:51 Oh ja, das kenne ich zu gut. Es gab mal Gesch├Ąftsideen, die ich unbedingt umsetzen wollte. Nur leider war es mir nicht gelungen vom Einkommen Geld auf die Seite zu legen. Gesch├Ąftsideen m├╝ssen vorfinanziert werden. Fr├╝her konnte man nebenher jobben, aber dann kam auch ich auf die Idee: Schreib ein Buch! Finde einen Verlag! Um mir die Arbeit/Frust zu ersparen, denn Schreiben ohne Verleger, ohne Begleitung von Lektoren fand ich strapazierend, nimm Kontakt mit Verlage auf. Schlie├člich m├Âchte man nicht f├╝r Papierk├Ârbe schreiben. Geschweige unaufgefordert Manuskripte abschicken. Die Kontakte erwiesen sich als schwierig. "Was wollen Sie?" Au├čer B├╝cher schreiben konnte ich nicht vermitteln, dass ich Gesch├Ąftsideen umsetzen wollte. Endlich habe ich eingesehen, dass Schreiben auch nicht zum Ziel f├╝hrt. Ein Vorteil: Ich konnte mich von Gesch├Ąftsideen viel leichter verabschieden. Bis heute sind die Produkte nicht aufgetaucht. Geblieben sind Marktl├╝cken. Meine Romane, wenn auch unver├Âffentlicht sind seit der Zeit k├Âstliche Erinnerungen/Versuche. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich ├╝berhaupt kein ber├╝hmter Autor werden wollte.

Name: Kalli
Datum: 28.02.2016 - 16:36
Hallo! Die Sachen, die ihr alle hier schon geschrieben habt, haben alle schon sehr geholfen. Ich schreibe jetzt seit zweieinhalb Jahren an einem Buch, und schreibe mir immer wieder Sackgassen - wie kann ich vermeiden, dass ich immer wieder drei Kapitel l├Âschen muss, um endlich wieder weiterschreiben zu k├Ânnen? Muss man die Charaktere aller Nebencharaktere schon im Kopf haben, oder geht das auch w├Ąhrenddessen? Ist es zu empfehlen, einen Charakter vorkommen zu lassen, der danach nie wieder eine gro├če Rolle in der Geschichte spielt? Ich freue mich auf Antworten, und schonmal danke im Voraus!

Name: Daniela
Datum: 21.03.2016 - 10:23
Hallo zusammen, danke erstmal f├╝r die vielen Kommentare und Fragen, dadurch haben sich einige unklare Fakten bei mir erledigt. Nun zu mir und meinem Vorhaben. Ich bin 32 Jahre alt und psychisch krank, Diagnose: Pers├Ânlichkeitsst├Ârung vom Typ Borderline. Das hat dazu gef├╝hrt dass ich viele sch├Âne und unsch├Âne Dinge, viele nette und nicht so nette Menschen kennen gelernt habe. Seit gestern bin ich wieder liiert, der Mann inspiriert mich dazu mein Buch zu schreiben, er ist so etwas wie meine Muse. Ich sehe diese Beziehung als einen Neuanfang. Ich hatte pl├Âtzlich wieder die Idee zu schreiben. Es soll eine Art Autobiografie werden, soll jedoch jeden ansprechen und nicht nur Interessierte der Krankheit. Wie k├Ânnte man das erreichen? Urspr├╝nglich hatte ich vor im Tagebuchstyle zu schreiben, habe das aber wieder verworfen, weil ich das f├╝r mich anstrengender zu lesen finde als einen fl├╝ssigen Roman zum Beispiel. Die Fakten, wie man ein Manuskript erstellt sind jetzt klar. Sendet man ein Manuskript wenn das Buch fertig ist, oder vorher schon als so eine Art Probest├╝ck? Was w├Ąre f├╝r Euch interessant? Danke im Voraus.

Name: Marko
Datum: 24.03.2016 - 03:04
Hi Leute, ich fing mit 17 an Tagebuch zu schreiben und das ├╝ber Jahre, war ein gutes Training. Jetzt schreibe ich Romane und ich fange so an: Ich habe eine Idee, zu der mir spontan ganz viel einf├Ąllt. Die schreibe ich auf. Das wird dann so eine Art Zusammenfassung, wie sie hinten auf den Romanen meistens drauf ist. Gut ist es, wenn es richtig spannend und ein bi├čchen mysteri├Âs klingt. Dann passiert am Anfang etwas richtig spannendes. Etwas, das neugierig macht. Etwas, das die Fantasie des Lesers anspricht. Offene Fragen. Und dann lasse ich mich von den Figuren treiben. Der Leser soll ├ťberraschungen erleben, ich l├Âse nicht gleich auf, f├╝hre den Leser auf falsche F├Ąhrten, die vielleicht sp├Ąter aufgekl├Ąrt werden. Der Leser muss nicht alles erkl├Ąrt bekommen, es reicht, wenn ich eine Erkl├Ąrung daf├╝r habe. Habe ich gerade keine Idee, wie es weitergehen soll, fange ich einfach einen zweiten Roman an, auf den ich gerade Bock habe. So kommt es, dass ich an mehreren Romanen gleichzeitig schreibe. Und ich schreibe in erster Linie f├╝r mich. Danke f├╝r all eure Tips! Wichtigste Regel: Sichern, sichern, sichern!

Weitere Fragen, Antworten und Diskussionen bitte in unserer Facebook-Gruppe ver├Âffentlichen:
-> Facebook-Gruppe 'Ein Buch schreiben'


Was Sie auch interessieren k├Ânnte:
1. Teil: Ein Buch schreiben ÔÇô Von der Idee bis zum Manuskript
2. Teil: Ein Buch ver├Âffentlichen ÔÇô Der Weg ins Verlagsprogramm

Selfpublishing - Wie Sie Ihre eigenen B├╝cher selbst verlegen
Generelle Informationen zu Literaturagenturen und zur Leselupe-Literaturagentur
Buchmarketing - So vermarkten Sie Ihr eigenes Buch
eBooks erstellen ÔÇô So schreiben, ver├Âffentlichen und verkaufen Sie Ihre eigenes eBook
Books on demand - Verlage und Erfahrungen
B├╝cher verkaufen online - So leeren Sie Ihr Buchregal


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!