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Leselupe.de > Science Fiction
„Was ist SF?“ & "Mehrteiler"
Eingestellt am 04. 09. 2015 08:21


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jon
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In diesem Forum gibt es …

… Phantastik ohne Zauberei. So lautet die Kurzformel für die Aufnahme von Texten in dieses Forum.

In der ausführlichen Erklärung liest sich das so:

Phantastik ist das Genre der Literatur, in dem Dinge geschehen, die in der den Menschen bekannten Welt nicht oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht passieren können. Man könnte fragen: „Was wäre wenn …“
„Bekannte Welt“ steht dabei für die dem Menschen bekannten Orte, bekannten historischen Abläufe, technischen und technologischen Möglichkeiten und für den Kanon der erlangten (naturwissenschaftlichen) Erkenntnisse.
Subgenres sind – unter anderem – Science Fiction, Fantasy und Märchen, Mystery sowie (phantastischer) Horror. Bis auf Psi- und Mystery-Texte, die je nach konkreter Ausformung zusortiert werden müssen, gibt es in der Leselupe für alle Subgenres eigene Foren.
Gelegentlich neigen Autoren dazu, ihre weltanschaulich-religiös geprägten und gemeinten Texte wegen des Auftretens von (Schutz-)Engel, Teufeln, Gott / Götter als Phantastik zu klassifizieren. Das ist falsch, denn in diesem Sinne verwendet sind sie ja eben Teil der in diesem Sinne (weltanschaulich) bekannten Welt. Es gibt keine Frage „Was wäre wenn …“, sondern die Antwort „Und weil es so ist …“

Ein Kriterium zur Grobeinteilung der Subgenres ist der Anteil von Magie. Ein weiteres ist das Auftreten von Unerklärbarem.

Alles ist logisch, es gibt keine Zauberei.
Science Fiction ist das Subgenre, in dem das phantastische Element als Ergebnis einer neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnis, einer neuen Technik, einer neuen oder weiterentwickelten Lebensform oder einer im historischen Ablauf veränderten Realität erklärt wird. Fabelwesen wie Drachen, Elfen, Geister und dergleichen treten nicht auf; bisher unbekannte Lebewesen können jedoch – in Anlehnung an diese Begriffe – von Menschen so genannt werden.
Nicht Science Fiction sind genau genommen die Ansätze, in denen zwar behauptet wird, das phantastische Element sei ein Ergebnis oben genannter Dinge, dies aber tatsächlich nicht möglich ist. Das betrifft vor allem Behauptungen, irgendwelche Effekt würden Menschen mit quasi magischen Eigenschaften ausstatten; hier setzt die Biologie oft die Grenze zwischen SF und nach SF klingender Fantasy.
Eine besondere Form der SF nutzt den Cyberspace und virtuelle Welten als Ort der Handlung.
Im Plot werden diese Dinge als „gegebene Situation“ verwendet.

Für die logische Kette fehlen noch Details, aber es gibt keine Zauberei.
Psi-Geschichten nenne ich mal das Sub-Genre, in dem das phantastische Element dadurch erzeugt wird, dass ein Ereignis nicht in allen Teilen naturwissenschaftlich und/oder technologisch belegt werden kann, Magie als Erklärung aber ausgeschlossen wird.
Im Plot schwingt immer die Frage nach den fehlenden Details mit bzw. die ganze Story handelt von der Suche nach diesen Details.

Zauberei und fabelhafte Wesen gehören dazu.
Fantasy ist das Sub-Genre der Phantastik, in dem Magie als selbstverständliches Element der entsprechenden Welt gilt und/oder wenn in dieser Welt Fabelwesen mit definierten, in dieser Welt nicht überschreitbaren Fähigkeiten mitspielen.
Auch quasi-magische Fähigkeiten, die ansonsten normalen Menschen „verabreicht“ werden, sind genau genommen Fantasy-Elemente.
Im Plot werden diese Dinge als „gegebene Situation“ verwendet.

Die Trennung von Märchen und „klassischer“ Fantasy liegt vor allem in der Komplexität der beschriebenen Welt.

Der Begriff Mystery wird derzeit im weitem Sinne benutzt. Zum einen steht er oft für die oben erwähnten Psi-Geschichten, zum anderen wird er als ein der Fantasy zuordenbares Subgenre benutzt.
Im Extremfall – wenn an den Geschehnissen der Story nichts klar ist, nicht einmal, ob Zauberei oder „höhere Mächte“ eine Erklärung sein könnten oder nicht – wird die Zuordnung schwierig: Je nach „Klang“ und Wichtung der Details kann so ein Text Platz im SF-Forum finden, wird aber wohl eher bei der Fantasy landen.



Dies ist eine grundsätzliche Erklärung zum Inhalt dieses Forums. Diskussionen zu Einzelfällen werden sich sicher ab und an ergeben und womöglich eine Anpassung nötig machen.

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jon
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Mehrteiler-Regelung

Liebe Lang-Schreiber,


die Werke-Foren sind auch für Texte da, die wegen ihrer Länge über mehrere Teile gehen. Damit dazwischen die „normalen Texte“ nicht untergehen, gibt es für Mehrteiler folgende Regelung:

Wer einen Mehrteiler beginnt, schreibt als erstes in dem entsprechenden Genre-Forum eine Art „Klappentext“. Dieser Thread bekommt als Titel den Titel des Gesamtwerkes, im Textteil solltet ihr etwas zum „Anfüttern“ hineinschreiben (worum geht’s?) – eben ähnlich wie im Klappentext auf einem Buch oder PR-Textchen.
Da auch bei den Mehrteilern die Regel gilt, dass nur abgeschlossene und „vorlagefertige“ Texte in den Werkeforen stehen sollen, erübrigen sich eigentlich Angaben zum Arbeitsstand. (*)
Nicht sinnvoll sind auch „Aufrufe“ wie die ausdrückliche Bitte um Kritik, Feedback und/oder Kommentare – wer das nicht haben will, ist in der LL ohnehin fehl am Platz.

Dann macht ihr unter dem Text-Eingabefeld ein Häkchen bei „Inhaltsangabe eines Mehrteilers“ – beim ersten Mal schaut bitte auch in die FAQs! Schickt diesen Thread ab, so dass er im Werke-Forum erscheint.

Nun könnt ihr die Teile verfassen. Um sie einzustellen, geht ihr in den „Klappentext-Thread“ und klickt unten auf „Bearbeiten/Löschen“. In der Bearbeitungsansicht erscheint oben „Neuen Teil anfügen“. Beim Draufklicken bekommt ihr dann erstens das Fenster, in das ihr den neuen Teil einstellen könnt, zugleich wird im Klappentext-Thread automatisch der Link für den neuen Teil angefügt.

Das Ganze sieht dann so aus: Im Genre-Forum steht der „Klappentext“ und belegt nur eine Position in der Werke-Übersicht. Die tatsächlichen Teile stehen im Forum „Lange Texte“. Leser müssen nicht den „Umweg“ über dieses Forum gehen, sondern kommen vom „Klappentext“ und den angehängten Links dorthin.

(*) Da bei Mehrteilern akzeptiert wird, dass nicht sofort alle Teile gepostet werden, schaue ich ab und an nach, welche Mehrteiler nach zwei oder mehr Jahren „verhungert“ sind, und entsorge diese in den Papierkorb.

(**) Zur Orientierung: Die Leselupe ist so gestrickt, dass man nur Werke bis 120.000 Zeichen einstellen kann. Das sind immerhin ca. 80 Normseiten. Schöpft diesen Umfang bitte nicht aus! Zum einen kann man solch lange Riemen schlecht am Rechner lesen, zum anderen ist bei solchen „Kloppern“ eine sinnvolle Textarbeit innerhalb eines Threads nicht möglich.


Übrigens: Mehrteiler, die schon existierten, bevor diese Regelung in Kraft trat, wurden per Hand nachsortiert. Für Mehrteiler, deren Autoren bislang keinen Klappentext verfasst haben, so dass das Nachsortieren nicht ging, habe ich einen Sammelthread mit dem Titel „Fortsetzung folgt …“ angelegt.

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