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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
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Eingestellt am 04. 02. 2010 01:03


Autor
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JanaBabsi
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2010

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Hallo
ich bin 18 Jahre und habe ziemlich viel erlebt. Ich m├Âchte jetzt ein Buch dr├╝ber ver├Âffentlichen und brauche eine Meinung nach der ersten Seite ob ich weiter schreiben soll, oder ob ich so schlecht schreibe dass es keinen Sinn hat. Ich bitte um Hilfe.

Hier mein Text:

Ich sp├╝rte wie das Wasser in meine Lungen eindrang und wartete auf meinen Tod. Trotz meiner Angst hatte ich mich damit abgefunden. Ich w├╝rde meinen 18 Geburtstag niemals erleben. Sie w├╝rden mich umbringen oder ich w├╝rde es selbst tun.
Genau so wie sie es getan hatte. Einfach alles hinter mir lassen und vergessen.
So wie sie es getan hat.
Weiterleben war undenkbar. Denn ich w├╝rde am Leben zerbrechen. Das Leben hatte mir bis heute nicht gut mitgespielt, warum sollte es mir sp├Ąter Freude machen?
Mein Kopf wurde tiefer in die Dunkelheit gedr├╝ckt. Die Dunkelheit bedeutete Pein. Ich hatte dort unten keine Schmerzen mehr, wie die, die ich am Anfang hatte. Aber ich sch├Ąmte mich f├╝r meine Schw├Ąche. Ich war zu schwach um mich zu wehren. Ich sch├Ąmte mich f├╝r meine Angst. Und ich sch├Ąmte mich, zugeben zu m├╝ssen, dass ich verloren hatte.
Ged├Ąmpft h├Ârte ich die Schulglocke durch mein nasses Grab klingeln. Der Druck auf meinen Hinterkopf lockerte sich und lie├č dann ganz nach. Ich wartete noch einige Sekunden. Meine Lunge war genug trainiert um das auch noch auszuhalten. Erst als ich die T├╝r zuschlagen h├Ârte, traute ich mich meinen Kopf zu heben, denn manchmal warteten sie bevor sie raus gingen, um mich nochmal zu treten.
Mir war durch diese Dem├╝tigung und den Sauerstoffmangel schlecht und schwindelig geworden. Und ich ├╝bergab mich, ohne mir im klaren zu sein, was ich tat, in die Toilette in der ich vor weniger als einer Minute noch meinen Kopf hatte und in die ich ihn, in sp├Ątestens 2 Tagen, wieder stecken musste...

Version vom 04. 02. 2010 01:03

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

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Hallo JanaBabsi,

der Text ist schon ziemlich gut geschrieben.

Meine Ersch├╝tterung, nachdem ich das gelesen habe, wurde erst ertr├Ąglicher, als mir klar wurde, dass jemand, er so dar├╝ber zu schreiben imstande ist, sich einen Abstand zu diesen traumatisierenden Erlebnissen geschaffen haben muss.

Suche und finde f├╝r diese Tagebuchsequenz einen passenden Titel - vielleicht mit Hilfe Deiner Leser und Kommentaroren. Inzwischen ersetze ich "Brauche Kritiken" (das steht jetzt noch als Titel dar├╝ber) durch ein einfaches Fragezeichen.

Bitte sei Dir bewusst, dass wir ein Arbeitsforum f├╝r Literatur sind, das auf gegeseitiger Hilfeleistung beruht. Auf Deine Meinung und Anregungen zu anderen Texten sind wir gespannt, wie auf Deine Texte.

Herzlich willkommen und liebe Gr├╝├če,

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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