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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
(Wenn) Hass
Eingestellt am 06. 06. 2010 18:22


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AmelieWithYou
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2010

Werke: 2
Kommentare: 1
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DU bist noch das kleine Mädchen;
wehrlos und verzweifelt

Aber DU hast schon gesehn, wie das Laub im Mai fällt

DU bist nicht das kleine Kätzchen;
niedlich und verspielt

DU bist eine Tigerin die keinen Schmerz mehr spürt!

Wenn Hass aus dir
´ne Gewaltmaschine macht
Wenn Hass in dir
jeden Zorn nur noch vielfacht dann...

...weisst du, es ist Zeit, den Spiegel zu zerschlagen
kämpf es raus
schrei´s heraus
raus
raus
RAUS!


DEIN Blut ist es längst nicht mehr, das fließt
DEINE Kraft war schon immer die, die siegt.

Hab keine Angst, mach dich bereit
leg die Klinge aus der Hand, nimm das Zepter wieder an

REIß
SCHMEIß
Wirf sie alle weg!

WÜTE! TOBE! SCHREIE!


Und gib ihnen ihren Zorn zurück.

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Die Gedanken, die dich zum Schreiben bewogen haben, kommen gut bei mir an. - Ich persönlich habe auch an den Hervorhebungen nichts auszusetzen, weil sie m. E. das Aufflammen der Wut und die darauf folgende Beruhigung, das erneute Lodern und die Selbstbeschwörung gut widerspiegeln.

Du operierst hart an der Grenze zum Betroffenheitsgedicht, umschiffst jedoch die Klippe mit den Versen:

quote:
Hab keine Angst, mach dich bereit
leg die Klinge aus der Hand, nimm das Zepter wieder an

Hier beginnt die Metamorphose von der Ritzerin zur Herrscherin über ihre Welt, zum Platz in dieser Welt, in der ihr Fühlen möglich und "erlaubt" ist. - Diese Stelle ist dir sehr gut gelungen.

Kritisch möchte ich anmerken, dass du dein Gedicht insgesamt vielleicht etwas zu überschwänglich gestaltet hast. Aber da ich annehme, dass du noch jung bist, ist dies verständlich und geradezu notwendig.

Dir einen lieben Gruß
Heidrun

Schön ist auch:
quote:
Aber DU hast schon gesehn, wie das Laub im Mai fällt

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