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Leselupe.de > Anonymus
*Zeit*
Eingestellt am 04. 02. 2008 17:31


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann


Zeit, wo bist Du geblieben,
suchte Dich schon ├╝berall,
habe mich aufgerieben,
kommt nun bald Dein letzter Fall?

Herz steht still und kann nicht mehr,
ich f├╝rchte mich vor morgen,
wer w├Ąhlt aus, was l├Ąuft verkehrt,
wer kann mir Zeit besorgen.

Seh` mich um, doch nichts tut sich,
merke ich bin alleine,
was passiert ist widerlich,
komm` nur raus auf zwei Beinen.

Atme durch und starte gleich,
raus aus diesem H├Âllenschlund,
und wo ich die Zeit erreich`,
liegt sie da, so blass und wund.

Komm`, sag` ich, hab` keine Angst,
unter diesen gr├╝nen Baum,
pflege Deine Wunden dann,
geb` Dir Sinn und Zweck und Raum.

Wie sie rot wird diese Zeit,
hat sie noch ein Vertrauen,
m├Âchte mit mir in Ewigkeit
an ihrer Zukunft bauen.

Ich will leben, keinen Tod,
der sich zwischen uns bald stellt
darum hab` ich ihre Not
gleich erkannt und abgew├Ąhlt.

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Ohrensch├╝tzer
???
Registriert: Oct 2002

Werke: 83
Kommentare: 690
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Hallo A.,

recht bem├╝ht wirkt dieser Text. Rhythmisch und reimtechnisch gibt's da so einige Schwierigkeiten, der Sinn der Aussagen erschlie├čt sich mir nur teilweise:

Der letzte Fall der Zeit - was soll das sein?
"wer w├Ąhlt aus" - Was soll ausgew├Ąhlt werden?

In der Passage "merke ich bin alleine," geh├Ârt zur Verst├Ąndlichkeit nach "merke" ein Komma.

Insgesamt ergibt sich f├╝r mich kein klares Bild; wo ist der Protagonist, in einem "H├Âllenschlund"? Warum? Dann unter einem "gr├╝nen Baum"? Man hat den Eindruck, diese Orte entstehen nur des Reimes wegen.

Diesen Eindruck verst├Ąrken F├╝gungen wie "hat sie noch ein Vertrauen", ein ziemlich verquerer Satz, wie mir scheint.

Oder die Wendung "ihre Not abw├Ąhlen"... Ich habe keinen blassen Dunst, was damit gemeint sein k├Ânnte.

Alles in allem sehe ich ein wenig gelungenes Werk. Kommt bei mir leider nicht an. Sch├Ânen Gru├č,
__________________
Der Ohrensch├╝tzer

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