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Leselupe.de > Kurzgeschichten
[b]Die schönsten Geschichten schreibt das Leben (Auszug)[/b]
Eingestellt am 14. 05. 2001 22:24


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SickGirl
Hobbydichter
Registriert: May 2001

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Die schönsten Geschichten schreibt das Leben (Auszug)

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben (Auszug)

Heute ist mal wieder einer dieser Tage, wo ich nicht genau weiss, was mit mir los ist. Mir geht es einfach nicht so gut. Jedenfalls nicht so gut, wie es eigentlich sein müsste, in Anbetracht des wunderschönen Wetters draußen oder des eigentlich sorgenfreien Daseins meinerseits, zumindest momentan. Ich habe nicht die geringste Ahnung, was der Auslöser für mein Unwohlsein darstellt. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach nichts mit mir anzufangen weiss.
Derartige Tage habe ich öfters. Vielleicht zu oft. Aber ich denke, da bin ich nicht die Einzige, die sich mit solchen Problemen plagt. Ich meine, es gibt schlimmere Sachen, welche auf der Erde geschehen. Da gibt es arme Länder, in denen Hunger und Durst das Leben regieren oder im Sterben liegende Menschen oder bedrohte Tiere. Es gibt auf jeden Fall Dinge, die weitaus schlimmer sind, als meine derzeitige Situation. Ich denke oft, dass es womöglich hilft, wenn ich mir so etwas vor Augen führe, um mein eigenes Leid zu minimieren, aber irgendwie hilft es nicht. Nichts hilft da. Rein gar nichts.
Das ist eine innere Leere, welche man kaum zu beseitigen schafft. Wenn ich wüsste wie, würde ich es tun. Ich weiss es aber nicht. Ich würde es nicht einmal direkt als Langeweile beschreiben, sondern einfach als ein dunkles Loch im Inneren.
Ich weiss einfach nicht, was ich machen soll. Ich habe zwar hier und da etwas zu tun, aber ich verspüre keinerlei Interesse jenes zu erledigen. Auch hilft Musikhören nicht mehr und mit dem Freund reden. Es ist eine Art Unzufriedenheit. Ich bin mit mir und allem Anderen unzufrieden.
Aber natürlich gibt es auch andere Tage. Schöne Tage. An denen die Sonne scheint, an denen ich einfach gute Laune habe, trotzdem oftmals kein Grund dazu besteht. Diese Tage sind selten, aber schön.

Im Sterben liegende Menschen - Ja, dieses Thema plagt mich in letzter Zeit oft. Und nicht ohne Grund. Nein, nicht ohne Grund. Ich plage mich nicht einfach mit Themen rum ohne Grund. Niemand tut das. Auch wenn ich mich in vielerlei Hinsicht von Anderen unterscheide, tu ich derartiges nicht. Aber wer tut das nicht?! Wer fühlt sich denn nicht unverstanden von Anderen? Ich fühle mich nur besonders unverstanden, aber ich denke, so geht es Millionen anderen Menschen auch. Ich lebe nur in einer ungünstigen Umgebung. Das falsche Umfeld, falsche Interessen meinerseits (oder doch vielleicht andererseits?) und falsche Ansichten. Es könnte ja genauso gut sein, dass ich normal bin und alle anderen sind komisch. Aber im Endeffekt ist das egal. Hauptsache ich komme mit meinem Leben klar und schade in diesem Prozess niemand anderem.
Also das Thema Sterben - nicht mich, aber meine Oma betrifft das. Ich finde es unfair, dass es meine Oma trifft. Sie hat es nicht verdient. Keineswegs. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie noch miterlebt, wie ich mein Abitur mache oder wie ich mal studiere und aus mir wer wird. Aber das kann ich jetzt wohl vergessen. Wahrscheinlich erlebt sie nicht einmal mehr mit, wie ich meinen Autoführerschein mache.
Ich hätte nie vermutet, wie schnell alles vorbei sein kann. Ich habe immer fest damit gerechnet, dass meine Oma mir noch lange erhalten bleibt. Es machte nie den Anschein, als wenn das nicht so wäre. Aber nun ist es zu spät. Okay, bisher lebt sie noch, aber trotzdem. Es tut weh, sie so zu sehen. Es tut mir und allen Anderen weh. Alle versuchen sich nichts anmerken zu lassen. Aber tief im Inneren können sie es auch nicht verdrängen. Ich glaube, das kann niemand.
Mehr Sorgen als um meine Oma mache ich mir jedoch um meinen Opa. Wenn meine Oma stirbt, ist ihr Leben vorbei, aber nicht das meines Opas. Gut, das vielleicht auch in gewisser Hinsicht, aber nicht auf die Art und Weise, wie es bei meiner Oma vorbei sein wird. Sie hat dann keine Schmerzen mehr, braucht kein Morphium mehr, hat keinerlei Sorgen mehr. Mein Opa allerdings hat dann noch immer Schmerzen, dann erst recht und Sorgen auch.
Ich weiss nicht, was ein alter Mann macht, wenn er allein in einem Haus lebt. Er hat dort nur den Hund. Aber auf die Dauer ist das langweilig. Und ich mag ihn auch nicht immer besuchen. Ich kann mit meinem Opa nicht erzählen. Er ist anders. Anderes als viele Menschen, die ich kenne. Er ist verschlossen und einsilbig.
Ich habe mich oft gefragt, wie meine Oma das ausgehalten hat. Ich denke dann darüber nach, ob sie jemals Gespräche führten, ob er dann nicht so verschlossen war, ob er auch mal von allein über etwas begann zu sprechen. Ich würde aber schon sagen, dass das alles der Fall war. Ansonsten hätte sie ihn wohl nie geheiratet.
Ich frage mich also, was Opa macht, wenn Oma nicht mehr ist. Ob meine Mutter ihn öfters besuchen wird? Bestimmt.
Vielleicht, was ich sehr schön finden würde, findet er eine Freundin - besser: Lebensgefährtin. Aber in diesem Alter ist das wohl eher unwahrscheinlich. Ich kenne eine Freundin und diese Freundin hatte auch mal eine Oma, die gestorben ist. Und dann stand der Opa allein da. Er hat jetzt eine Freundin. Laut meiner Freundin ist die Lebensgefährtin ihres Opas zwar unsympathisch, aber das interessiert mich nicht weiter. Ich meine, es wäre echt toll, wenn mein Opa jemanden kennenlernen würde. Sie braucht nicht mal der netteste Mensch der Welt zu sein. Es ist einfach nur gut zu wissen, dass Opa nicht allein ist. Aber eines muss gewährleistet sein: Sie muss Opa mögen. Sie darf ihn nicht ausbeuten.

Ich vermisse ihn. Ihn ich vermisse ihn eigentlich immer, wenn er nicht bei mir ist. Leider sehen wir uns auch nur selten, was an der Entfernung liegt. Der einzige Kontakt, der uns dann bleibt ist das fast tägliche chatten, Mails schreiben oder auch mal telefonieren.
Mein Freund, Niels ist sein Name, ist ein ganz besonderer Mensch. Er ist das Beste, was mir jemals passierte. Ich liebe ihn. Ich liebe ihn sehr. Es fällt mir schwer derartige Gefühle in Worte zu fassen. Wie soll man Liebe auch beschreiben? Ich vermisse ihn oft, denn ich sehe ihn ja selten. Aber wenn ich mal mit ihm zusammen bin, dann fühle ich mich sehr wohl und es kommt kein Gefühl der inneren Leere auf. Und auch keine Langeweile. Es sei soviel gesagt, dass ich mir durchaus vorstellen könnte den Rest meines Lebens mit ihm zu verbringen.
Momentan fühle ich mich wieder etwas allein. Mein Freund ist nicht daheim. Somit können wir nicht einmal chatten. Ich habe ihn den ganzen Tag noch nicht gesprochen. Bis auf ein paar SMS habe ich noch nichts von ihm gehört. Er ist vermutlich noch immer auf einer Feier.
Gestern haben wir uns etwas gestritten aber im Chat. Ein richtiger Streit war es nicht unbedingt, aber trotzdem war ich schon etwas gereizt am gestrigen Tage.
Meine Freundin und ich sind gestern nach der Schule mit dem Zug nach Magdeburg gefahren, um in der Stadtbibliothek ein paar Bücher auszuleihen. Wir sollen für Geschichte ein Essay schreiben zum Thema 'Nationalstaatenbildung im 18. und 19. Jahrhundert in Europa mit Blick auf Gegenwart und Zukunft'. Demzufolge habe ich mir als Beispiel Nordirland gewählt und mir dazu drei Bücher besorgt. Nachdem wir gestern in der Bibliothek waren, besuchten wir anschließend noch ein paar Läden und dann wollten wir nach Hause fahren mit dem Zug um viertel neun. Den Zug davor verpassten wir leider, da wir uns etwas zu lange in McDonalds aufhielten. Wir stiegen dann in einen Zug ein. Wohl bemerkt einen Zug. Es war nämlich der falsche. Wir sind genau in die entgegengesetzte Richtung gefahren. Das kann ja alles mal passieren. Besonders in unserem Alter, wir sind ja erst 18. Als wir das dann mitbekommen haben im Zug sind wir am nächsten Bahnhof ausgestiegen und zurück nach Magdeburg gefahren. Zum Glück befand sich gerade ein Zug auf dem Bahnhof, der Richtung Magdeburg fuhr.
Als wir dort ankamen, mussten wir wieder eine dreiviertel Stunde warten, bis der Zug kam, der uns in unsere Heimatstadt zurückbefördert. Meine Heimatstadt ist es nicht unbedingt. Denn ich komme nicht aus Burg, sondern aus Parchau. Das ist ein Dorf bei Burg. Aber es ist nicht weiter erwähnenswert. Nicht jetzt. Nicht zu diesem Zeitpunkt. Als dann endlich der Zug kam, welcher uns zurück nach Burg bringen sollte, fuhr jener nicht ab. Er wartete noch auf einen Anschlusszug, der etwa 20 Minuten Verspätung hatte. Meine Laune sank dementsprechend auch.
Etwa 22 Uhr waren wir dann doch mal in Burg angekommen. Soweit ich mich erinnern kann, war unsere Planung so ausgelegt, dass wir etwa wieder 19 Uhr daheim ankommen. Da haben wir uns wohl verschätzt.
Kaum bin ich bei Jacqueline, meine Freundin, daheim angekommen, erhalte ich eine SMS von meinem Freund. Diese SMS war dann der Höhepunkt des Tages. Anscheinend reichte dieser ganze Wirbel mit dem Zug noch nicht und der Ärger, welchen ich mit meiner Mutter haben würde. Nein, es muss noch eine SMS kommen, in welcher mir zum Vorwurf gemacht wird, dass ich mich nicht melde und in der mein Freund seinen Unmut bekundete und meinte er verlasse jetzt den PC, weil ich noch immer nicht daheim bin. Nun hatte meine Laune den Nullpunkt erreicht. Ich frage mich noch immer, was er sich dabei dachte, mir diese Nachricht zu schicken. Wahrscheinlich machte er sich einfach nur Sorgen und schlechte Laune hatte er sowieso. Er weiss doch aber ganz genau, dass ich keine Möglichkeit hatte mich bei ihm zu melden. Na egal. Jetzt hat sich alles wieder geklärt, aber es war auch nichts weltbewegendes. Solche Kleinigkeiten ändern so schnell nichts an meiner Liebe zu ihm.

Heute ist Muttertag. Meine Schwester und ich haben Blumen für unsere Mutter gekauft. Meine Schwester hat diese schon, bevor ich überhaupt aufgestanden bin, meiner Mutter gegeben.
Als ich eben, nachdem ich mich angezogen habe, in der Küche stand, um mir etwas zu Essen zu
machen, kam meine Mutter von draußen herein. Ich wollte sie gerade zum Muttertag gratulieren oder
ich dachte sie spricht drauf mich an, aber das war nicht der Fall. Mich verwunderte schon, dass ihr
Gesicht leicht verzerrte Ausmaße annahm und sie mir nicht unbedingt fröhlich erschien. Dann fing sie
an zu weinen. Ich wusste nicht, was ich tun soll. Also bin ich schnell nach draußen gegangen und habe
meine Schwester gesucht, um zu erfahren, was los ist. Ich konnte mit denken, dass es auf jeden Fall um Oma geht. Ich dachte, sie sei gestorben. Ich war fast fest der Überzeugung, dass dem so sei.
Cathleen, meine Schwester, war im Garten. Ich habe nicht darauf geachtet, was sie da macht. In dem
Moment interessierte es mich auch kaum. Ich fragte sogleich nach, was mit Mama ist. Cathleen gab nur irgendwelche patzigen Wortfetzen von sich. Nach näheren Überlegen habe ich mir dann zusammengereimt, dass Oma wohl nicht tot ist, sondern heute morgen zusammenbrach und jetzt nicht
mal mehr in einen Rollstuhl kann, sondern die ganze Zeit im Bett liegt.
Meine Schwester scheint alles nicht sehr nahe zu gehen, meinem Vater übrigens auch nicht. Aber ich bin mir sicher oder ich weiss es sogar, dass genau das die anderen Familienmitglieder über mich äußern. Sie denken alle, dass es mich kein Stück interessiert, was mit Oma los ist. Aber dem ist nicht so. Ich bin nur einfach etwas zurückhaltender in Gegenwart anderer. Ich weine nicht sehr oft vor anderen und ich rede nicht über meine Gefühle und schon gar nicht freiwillig über Oma. Es ist gut möglich, dass mein Vater und meine Schwester mir in diesem Punkt ähnlich sind. Obwohl ich denke, dass mein Vater auch weint, wenn sie erst mal tot ist und meine Schwester ist einfach zu jung. Sie ist erst 12 Jahre alt. Den 13. Geburtstag wird sie wohl ohne Oma feiern müssen, auch wenn es immer ihre Lieblingsoma war.
Der Verfallsprozess des Körpers meiner Oma ist rapide. Ich hätte nie vermutet, dass alles so schnell
geht. Schnell hätte ich mir denken können, aber nicht, dass es täglich schlechter wird. Vor ein paar Tagen konnte sie noch allein laufen. Zwar langsam und mit großer Anstrengung, aber sie konnte es. Dann brauchte sie einen Spazierstock und etwas Hilfe von Angehörigen. Danach ging es nur noch mit fremder Hilfe. Anschließend erhielt sie einen Rollstuhl. Und heute liegt sie im Bett und kommt nicht mehr hoch. Jetzt bin ich an dem Punkt, wo ich mich frage: was kommt danach? Ich glaube, nichts. Nichts kommt mehr. Was auch?

Ich war heute nicht in der Schule. Mir ist einfach nicht danach. Es wäre schon ratsam gewesen, das Schulgebäude aufzusuchen, aber ich konnte nicht. Ich habe deswegen auch kein schlechtes Gewissen. Außerdem habe ich, wie ich meine, einen guten Grund daheim zu bleiben. Gut ist vielleicht nicht unbedingt das richtige Wort. Der Grund an sich ist traurig, aber durchaus legitim, um nicht zur Schule zu gehen.
Gestern gegen 16 Uhr ist sie gestorben. Meine Oma ist gestorben. Das war wieder so schnell. Ich weiss nicht, warum sie so schnell in allem war in der letzten Zeit. Ich hätte im Laufe der Woche mit ihrem Tod gerechnet, aber nicht schon gestern.
Bevor sie eingeschlafen ist, quälte mich die ganze Zeit über eine Bemerkung, welche meine Mutter und mein Onkel tätigten. Sie meinten, ich solle mich unbedingt von Oma verabschieden. Das gehört sich wohl so.
Ich war gestern nur einmal ganz kurz bei Oma. Sie lag in ihrem Bett und schaute sehr krank und traurig aus. Das Gesicht war eingefallen und die Haut blass. Sie konnte nichts sagen. Sie schnappte nur die ganze Zeit nach Luft, wie jemand den man mit dem Kopf unters Wasser drückt und immer danach kurz auftauchen lässt, damit er nach Luft ringen kann. Genau so verhielt sich Oma. Ich habe mich gar nicht getraut hinzuschauen und musste mir sehr das Weinen verkneifen. Dann wollte Oma etwas sagen. Aber ihre Schwäche hinderte sie daran und es kam nur irgendwelches Gestöhn heraus. Das war mir dann zuviel. Sie schaute mich an. Ich konnte nicht hinschauen. Sie versuchte immer noch etwas zu sagen. Meine Mutter saß neben dem Bett meiner Oma, also ging ich raus. Ich hoffe, dass meine Oma meiner Mutter etwas zu sagen versuchte und nicht mir. Denn das wäre ja sehr unhöflich, wenn es so wäre.
Nach diesem Erlebnis wollte ich nicht noch einmal zu meiner Oma gehen. Vielleicht wäre ich heute noch mal hingegangen, aber jetzt ist es zu spät. Jedoch hätte sie von mir keinen richtigen Abschied erwarten können. Ich wüsste nicht, was ich ihr sagen soll. Ich hätte sowieso kein Wort herausgebracht oder man hätte es nicht verstehen können, weil mich niemand verstehen kann, während ich weine.

__________________
Doreen|URL: http://fraessdorf.virtualave.net
email: fraessdorf@yahoo.de

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Katrin Volkmann
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 21
Kommentare: 19
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Eine sehr einfühlsam formulierte Geschichte.Besonders gefallen mir die Textstellen, in denen Trotz und Trauer sich vermengen. Manchmal ist sie kaum auszuhalten, die unerträgliche Leichtigkeit des Seins... Liebe Grüße, Katrin

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raskal666
Hobbydichter
Registriert: May 2001

Werke: 0
Kommentare: 8
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Mich berührt irgendwie diese Vermischung; modernes Leben, alte Menschen, die nichts mit unserer heutigen Zeit gemeinsam haben. Eine moderne junge Frau, diese Zeit hinterfragend. Besser kann ichs nicht ausdrücken.
Gruß
raskal

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leonie
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo SickGirl

Deine Geschichte gefällt mir gut. Eine 18jährige, kein Kind mehr, aber auch noch nicht richtig Erwachsen im Gefühlssalat. Du hast da sehr viel Einfühlungsvermögen gezeigt, und es auch sehr intensiv beschrieben, toll.
Liebe grüße leonie

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
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schließe

mich den worten meiner vorredner an. allerdings dachte ich zuerst: das is ja n ganz schön ausführliches tagebuch, aber am ende begriff ich, warum du so ausführlich schreibst. nur so kann man intimste gedanken rüberbringen. ganz lieb grüßt
__________________
Old Icke

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freke
Hobbydichter
Registriert: May 2001

Werke: 1
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Ich war wirklich gefesselt. Sträube ich mich doch für gewöhnlich, solch lange Texte "auf die Schnelle" zu lesen, fiel es mir bei deinem erstaunlich leicht, zu fesselnd war die ganze Handlung, die Schilderung deiner Gefühle und die Tatsachen an sich - ich war fast traurig, dass es (noch) nicht weiterging und die Geschichte endete. Ich mag auch deinen Stil, nicht dieser glatte, durchdachte und wohlformulierte Satzbau, sondern Sätze wie Gedanken: Spontan und interessant.
Ich hoffe, du schreibst noch viel viel mehr.
__________________
http://www.fallenbeck.net

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lara_star
Hobbydichter
Registriert: May 2001

Werke: 6
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Die SCHÖNSTEN Geschichten schreibt das Leben

ich finden den Titel etwas verwirrend.
Weil so wie Du schreibst klingt es gar nicht nach schön.
Ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen, da es mir manchmal ähnlich geht.
Nur denke ich dann nie, daß es 1000 oder Millionen anderen auch so geht, weil die gehen mich ja eh nichts an und es ändert auch nichts an meiner Situation.
Das mit Deiner Oma ist sehr traurig.
Meine Oma war auch sehr lange krank und wir wußten, daß sie bald sterben wird. aber für meine Oma war es ok zu sterben sie sagte, sie hat ihr Leben gelebt und darum war es auch für mich in Ordnung.
natürlich vermisse ich sie auch heute noch, aber ich fühle mich ihr manchmal dennoch näher als früher, denn nun ist sie immer bei mir. Sie hat auch sehr weit weg von mir gewohnt, drum.

Sei Dir gewiß, daß es ihr einfach jetzt gut geht und sie keine Schmerzen mehr hat. Dann fällt es Dir vielleicht auch nicht so schwer Abschied zu nehmen. Und wenn es Dir leid tut, daß Du Dich nicht von ihr richtig verabschieden konntest, dann sag ihr das einfach, und vertraue darauf, daß sie es hören wird. Ich bin mir sicher sie wird Dich verstehen.

Einen ganz lieben Gruß,
Lara




__________________
the trick is to keep breathing - Garbage

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