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Leselupe.de > Ungereimtes
. der goldene Faden der Ariadne -
Eingestellt am 15. 02. 2011 16:31


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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
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Mit einer Grubenlampe an der Stirn

fuhr ich mit dir in die Tiefe
um die verlorenen
ins Dunkle geflĂŒsterten NĂ€chte zu suchen,
    Stunden der NĂ€he zu zĂ€hlen.

Doch du warst blind geworden
fĂŒr die Schatten unserer Herzen.

Wir tasteten uns weiter,
    das Licht der Freiheit fanden wir nicht.


__________________
Was sind das fĂŒr Zeiten, wo ein GesprĂ€ch ĂŒber BĂ€ume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ĂŒber so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

Version vom 15. 02. 2011 16:31
Version vom 15. 02. 2011 21:46

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Hans,

mich kannst du getrost zu deinen Fans zÀhlen, doch diesmal bin ich nicht so recht zufrieden. An deiner Zweitversion sehe ich, dass du es selber auch noch nicht bist ...

Inhaltlich gibst du ein sehr interessantes Bild, das mit dem Ariadnefaden gut betitelt ist. - Oft gestaltet sich die Suche nach (schönen) gemeinsamen Erinnerungen schwierig, wenn sie durch aktuelle Ödnis oder Gewohnheitsabrieb ĂŒberschattet wird.
Du hast dabei das Thema SexualitÀt auf eine sehr ansprechende, unaufdringliche Weise geschildert.

An der Form hingegen habe ich schon ein wenig auszusetzen, könnte mir mehr Verdichtung vorstellen. Außerdem hat sich ein Tippfehler eingeschlichen, eine Dopplung des "das." Passiert mir selber hĂ€ufig.

quote:
Mit einer Grubenlampe in der Hand
(könntest du streichen, oder vielleicht durch das klangschönere "an der Stirn" ersetzen)
fuhr ich mit dir in die Tiefe
um die gemeinsamen ? NĂ€chte zu suchen
(Könntest ĂŒber ein passenderes Wort nachdenken: wilder, orgiastisch , oder eben fĂŒr "gemeinsam" ein poetischeres Synonym finden)
die Stunden der NÀhe zu zÀhlen
doch du warst blind geworden
fĂŒr das das Dunkle in unseren Herzen.

Wir tasteten uns weiter,
das Licht der Freiheit fanden wir nicht
(Bei den Schlussversen möchte ich dir einen Zeitenwechsel vorschlagen, dadurch kommt Dynamik in das Gedicht und ein leiser Hoffnungsschimmer. Die Satzzeichen könntest du m. E. komplett entfernen und nur einen Gedankenstrich wÀhlen.)
Insgesamt etwa so:
quote:
Mit einer Grubenlampe
fuhr ich mit dir in die Tiefe
um wildere NĂ€chte zu suchen
Stunden der NÀhe zu zÀhlen -
doch du warst blind geworden
fĂŒr das Dunkle in unseren Herzen

Wir tasten uns weiter
das Licht zur Freiheit finden wir nicht
Jetzt aber bloß nicht gleich wutentbrannt löschen ... . Von der Substanz her ist das Gedicht ja gut!

Dir einen sehr herzlichen Gruß
Heidrun

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 857
Kommentare: 4755
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Hallo Zarathustra,
ein sehr gelungenes Gedicht, wie ich finde.
Die Zeile "die Stunden der NÀhe zu zÀhlen" kann m.E. fehlen.
Sie klingt mir ohnehin ein wenig banal.
Herzliche GrĂŒĂŸe
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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