Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92277
Momentan online:
483 Gäste und 14 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
! hätte
Eingestellt am 03. 05. 2009 15:27


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Milko
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2006

Werke: 284
Kommentare: 1109
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Milko eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

wenn
ich dich nicht hätte
würde ich wissen
dass ich alles hätte

nichts würde ich wissen
nichts könnte ich spüren
nichts wäre so

mein Leben wäre eine Farce

doch endlich könnte ich leben

wann
gibst du
auf
mir alles zu geben

wenn ich dich nur hätte


__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
Kommentare: 1958
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franke eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Milko!

Dieses ewige Vielleicht, diese innere Zerrissenheit hast du in deinem Gedicht sehr gut in Szene gesetzt.

Der Kernsatz für mich:

quote:
mein Leben wäre eine Farce

doch endlich könnte ich leben

Sehr gerne gelesen!

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

Bearbeiten/Löschen    


revilo
Häufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2008

Werke: 85
Kommentare: 6815
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um revilo eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Milko, von der Aussage her recht gut.Aber Verdichtung dringend notwendig. Zu viele Konjunktive, zu viele Wiederholungen. Stoß den Leser nicht zu sehr auf Deine Absicht!
LG revilo

Bearbeiten/Löschen    


Milko
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2006

Werke: 284
Kommentare: 1109
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Milko eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Hallo

danke manfred,
hallo revilo,

mich würde interessieren welche aussage du in dieser
"schrift -!hätte
siehst...
gruss mm
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

Bearbeiten/Löschen    


mirami
Guest
Registriert: Not Yet

hallo milko,

im hätte liegen immer eine ganze menge möglichkeiten, mitunter auch (trügerische) hoffnungen. so wie ich das lese, spielt das lyri diese in gedanken durch. deshalb würde mir eine kleine umstellung der schlußworte und ein fragezeichen am ende gefallen. (so als gegenüber zum (trotzigen?) rufzeichen im titel)

wann
gibst du
auf
mir alles zu geben

wenn ich nur dich hätte?

(diesen teil finde ich übrigens gut gemacht. der leser kann sich nach seiner fasson verschiedene satzzeichen bei den zeilenumbrüchen denken. wann gibst du (?)( sinngemäß: endlich mal was..)
wann gibst du (es) auf?!

nebenbei, das „doch“ würde ich hier ersatzlos streichen.


am schwerwiegensten und auch wichtigsten scheint mir der teil mit der farce. da meine ich zu lesen, dass das gedicht sich von der spielerei abwendet und das lyri etwas entscheidendes erkennt/ ggf. auch schlüsse zieht. (das leben eine bedeutungslose angelegenheit ohne das du, aber ein leben, seins nämlich!)

der einstieg ins gedicht gefällt mir nicht so sehr. ich hörte im geiste zu meinem eigenen schrecken etwas wie „wenn ich dich nicht hätte wär das leben halb so nett“ (muss ein frühkindlicher schaden sein, der mir im laufställchen zugefügt wurde *g*) der einstieg würde sich aber evt. gut als resümee lesen. also am ende.

mein wirklich nicht relevanter vorschlag wäre:

---

!hätte

nichts würde ich wissen
nichts könnte ich spüren
nichts wäre so

mein Leben meine
bedeutungslose angelegenheit

endlich könnte ich leben

wann
gibst du
auf
mir alles zu geben

wenn ich nur dich
hätte?
----

aber das alles wolltest du wahrscheinlich nicht sagen!
ich aber wollte dir ein feedback geben, wie ich dein gedicht lese! :-)

hab ich hiermit getan.
viele grüße
mirami

Bearbeiten/Löschen    


Beba
Guest
Registriert: Not Yet

Hi milko,

für mich ein Klasse-Text. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, mit dem LyrIch ständig die Ansicht zu wechseln. Von

quote:
würde ich wissen
zu
quote:
nichts würde ich wissen
, dann
quote:
mein Leben wäre eine Farce

doch endlich könnte ich leben


Der Text ist so wunderbar offen, dem Leser bleibt so viel Raum für seine Gedanken, seine Phantasien. Besonders aber gefällt mir der Schluss:
quote:
wann
gibst du
auf
mir alles zu geben

wenn ich dich nur hätte


Sehr gern gelesen!

Ciao,
Bernd

Bearbeiten/Löschen    


Milko
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2006

Werke: 284
Kommentare: 1109
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Milko eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
tag

dank an euch
fürs lesen und kommentieren
dazu dies

zu revilio :
ich hoffe deine zweite antwort war wegen zeitmangel, krankheit, oder anderen verpflichtungen
einfach so dahin gesagt ......( ganz ehrlich .....)
( die erklärung schenke ich mir ! da ich denke man sollte deine Kommentare dazu lesen und dann versteht man was ich meine !!!)
oder hast du auch optische absichten auf die der leser unumgänglich stösst .............

zu miriam


ja nein ja nein /( warum ? )
ich finde es klasse wie du dich damit auseinandersetzt ....
doch auch du streifst meine wahrnehmung

franke
hat es mit dem "vielleicht" berührt, jedoch auch nicht getroffen
aber erfasst

und bernd
denke doch
warum?

hätte ist für mich das "vergangene vielleicht....also
eher das jammern ( feststellen) über "versäumte Möglichkeiten....
doch ein niemand weiß wie es wohl gewesen wäre
hätte man
dies oder jenes andres gemacht
so auch dies "nur " scheinbar das "richtige"

hätte würde es nicht geben
weil ein niemand es braucht
ein niemand es was nützt

nur ein grund
zur weiteren "verwahrlosung" des
menschen
dient
gruss mm
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

Bearbeiten/Löschen    


4 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!