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Leselupe.de > Erotische Geschichten
... nur ein Traum?
Eingestellt am 29. 05. 2003 17:12


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Evchen13
???
Registriert: Jan 2003

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… nur ein Traum?


Kennst du auch die stillen, einsamen Nächte? Ja! – Dann weißt du, was ich meine und du wirst mich gut verstehen.
Gerade letztens träumte ich wieder einmal, dass:

***

ich leichtfüßig über den warmen Sand zum Meer lief. Am Strand angekommen knöpfte ich mein weißes Nachthemd auf und ließ es auf den Sand gleiten. Verträumt blickte ich zum Horizont, wo der Himmel das glitzernde Wasser küsste. Ich sah seinen blauen Mund, aus dem die Zunge über das Meer schleckte. Immer wieder berührte sie das Wasser und verwöhnte gierig die funkelnde Oberfläche.
„Komm zu uns, komm kleine Carola …“, säuselte es, „lass dich verwöhnen, komm…“.

Diese Stimme sprach so eindringlich, dass ich loslief und vorsichtig meine Fußspitzen in den glitzernden Spiegel steckte. Oh, war es wunderbar warm und ich ging weiter. Das Wasser umspülte meine Waden, meine Oberschenkel und meinem Unterleib. Ich ging weiter. Zärtlich herzten warme Wogen meine Brust, meinen Hals. Aber ich ging unbeirrt tiefer in sein Reich, bis schließlich sanfte Wellen über meinen Kopf zusammen schlugen.
Längst hatte mich das Meer aufgenommen und ich wurde ein Teil von ihm. Leicht wie eine Feder glitt ich in der Unterwasserwelt dahin und meine Haare flogen, als wehte ein beschwingtes Lüftchen durch sie hindurch.

Vor einem Felsen in der Nähe des prächtigen Unterwasserriffs ließ ich mich auf den Meeresboden in das Seegras sinken und bewunderte die friedlichen Bewohner. Doch die frechen, bunten Schwarmfische entdeckten mich und waren prompt zur Stelle. Sie umringten meinen Körper, schwammen durch mein dunkles, halblanges Haar, streiften meine Brüste, schmiegten sich für kurze Momente an sie. Und schlüpften hin und wieder zwischen meine angewinkelten Beine, berührten fast unmerklich meinen Venushügel. Dabei erfasste ein angenehmes Kribbeln meinen Körper.

Ich vernahm einen kleinen durchdringenden Pfiff und sah bereits den großen Schatten über mir auftauchen. Es war mein Freund Paul – der Delphin. Pfeilschnell schoss er auf mich zu und vertrieb eifersüchtig die anderen Kreaturen aus meiner Nähe. Dann erst begrüßte er mich liebevoll mit einem Stups in die Seite. Vertraut schaute er mich an, zwinkerte mir zu und lud mich zu einer kleinen Reise ein. Ich stieg auf seinem Rücken und hielt mich mit beiden Händen an der Flosse fest. Mit meinen Beinen umklammerte ich seinen Leib. Es fühlte sich gut zwischen meinen Schenkeln an, verstärkte das Kribbeln und ich presste mich eng an seinen Körper. Ein Blick von ihm traf mich und er sagte mir: „Du, sei schön tapfer auf meinem Buckel …“.

Schnell flogen wir dicht über den Meeresboden dahin, vorbei an bizarren Korallenriffen und unzähligen anderen Bewohnern dieser Welt zu einem uralten Schiffswrack hin. Auf dem Deck stieg ich mit schlottrigen Beinen von ihm ab und er schwamm weiter.




Fasziniert von dem Wrack spazierte ich über die Holzplanken und kletterte neugierig geworden in den Rumpf. Mit nackten Füßen betrat ich ein zweihundertjähriges Parkett und bestaunte den prachtvollen Salon. Hier standen viereckige Tische mit bequemen Sesseln unverändert an ihrem Platz. Hinter der Theke befand sich ein großes, reich verziertes Wandregal. Es war immer noch mit diversen Spirituosen reichlich bestückt.

Auf einmal hörte ich Klaviermusik, unbeschwingtes Lachen und Murmeln der Gäste, Gläserklirren kam von der Bar herüber und auf der Tanzfläche vernahm ich das Rauschen der langen Abendkleider und das Aufstampfen von Füßen. Froh gestimmt lief ich auf die Tanzfläche und wirbelte, tanzte und sprang gemeinsam mit den unsichtbaren Gästen umher.

Unverhofft spĂĽrte ich eine warme Hand auf meinem RĂĽcken und wand mich um. Ich sah in das Gesicht eines mir unbekannten, aber doch wieder vertrauten Mannes, der ebenfalls nackt war, so wie ich.

„Da, hör nur … - da erklingt sie wieder, die schöne Musik!“, rief ich begeistert und lachte ihn verschmitzt an.
„Ja, du hast Recht…“, antwortete er mit einer rauen Stimme und hörte ebenfalls ein Weilchen der Melodie zu, schwang dabei mit seinen Armen im Takt.
Überraschend drehte er sich zu mir herum: „Übrigens - ich bin Ingo“, beugte leicht seinen Kopf nach vorn und streckte auffordernd eine Hand nach mir aus, „darf ich das Fräulein um diesen Tanz bitten?“
„Ja, gerne – Ingo“, erwiderte ich keck und machte artig einen Hofknicks.
Gewandt umfasste er meine schmale Taille mit dem rechten Arm und hielt mit der linken Hand die meine. Federleicht und eng aneinander geschmiegt schwebten wir zum Rhythmus der Klänge durch den Saal.

Mitten in einer Drehbewegung verharrten wir, sahen uns tief in die Augen und verloren uns in ihnen. Ingo kam mit seinem Mund näher, immer näher. Er nahm meinen Kopf in seine geschmeidigen Hände und küsste meine Stirn, küsste meine Nasenspitze, küsste meine Wangen. Zart wie ein Hauch berührten mich seine Hände. Lauter kleine Wasserstrahlen liefen über meine Haut, streichelten mich und das Kribbeln verstärkte sich in mir. Der Mann schwebte an meinem Körper nach unten, berührte mit seinen Lippen meinen Venushügel. In unserem Rausch drehten wir Pirouetten und küssten uns sanft. Mir wurde heiß, mir wurde kalt - ich gab mich hin und tosende, lüsterne Wogen brachen über mir zusammen und hoben mich empor. Er sah mich an und …

„Eh, was ist das jetzt?“ - Hörte ich etwa schon den Begrüßungspfiff meines Freundes für die Rückreise?
Ich schüttelte meinen Kopf, schrie laut: „Paul – doch nicht jetzt, gerade jetzt …“, holte ganz tief Luft und hoffte so inbrünstig, dass er mir noch ein wenig Zeit gönnte, Zeit für diesen Augenblick.

Aber nein, der schrille Pfiff erschallte immer lauter und aufdringlicher in meinen Ohren. Ich löste mich von meinem Tänzer und er versank zu meinem Entsetzen allmählich in den Tiefen des Meeres, da verschwand ja auch das Wrack mit dem Salon und seinen lustigen Gästen, verschwand die Leichtigkeit und die Farbenpracht der Unterwasserwelt. Immer lauter, ja störender erschien mir dieses Pfeifen und nach langem Hadern schlug ich meine Augen auf.

***

Orientierungslos richtete ich mich auf und starrte den Wecker an. Er schrillte vor sich hin. Mein Kopf plumpste auf das Kissen zurück und ich tauchte noch einmal kurz in meinen Traum zurück. Ein kleiner Seufzer entfuhr meinen Lippen, denn ich bedauerte es sehr, dass dieser so jäh zu Ende ging.
„Ach, war das schön, nur so verdammt kurz und …“, lamentierte ich und empfand immer noch eine brennende Sehnsucht in mir. Während mein Herz raste, ertastete ich zärtlich meinen erhitzten Körper. Langsam streichelte ich über meine Brüste, umspielte die erwachten Knospen und glitt bis zu meiner feuchten Spalte hinunter. Gefühlvoll liebkoste ich mich und stellte mir vor, er wäre es, er verwöhnte mich – und mein Atem wurde schneller, wurde schwerer. Wieder brachen die Wogen der Lust über mir zusammen und trugen mich fort. Ich gab mich meiner Leidenschaft hin – meine Erregung vereinte sich mit dem Kuss des Himmels und des Meeres in meinem Schoß. Ich stöhnte auf und …

Was fĂĽr ein Traum, was fĂĽr ein Morgen!

Schließlich ging ich ins Bad, ließ kühles Wasser über meine Haut laufen, wobei allmählich die verlockenden Illusionen verblassten.

***

Kennst du auch solch ein Erwachen? Solche Träume, die man mit allen Sinnen umklammern möchte und genießt und die dir schließlich durch den neuen Tag genommen werden? Kennst du dann auch die Sehnsucht in deinem Körper?

Was frage ich, sicherlich kennst du es – denn du erlebst ja ebenso die stillen, einsamen Nächte!

Aber stell dir vor, dass ich diesem Ingo tatsächlich an jenem Nachmittag im Cafe begegnet bin. Er ist dort Kellner und sein Lächeln ist genauso hinreisend – wie im Traum, und seine Hände – geschmeidig und zart, er berührt mich so, ja genauso …

Oh, ich weiĂź, du hast keine Zeit mehr. Lass uns ein andermal weiter Plaudern.

Bis bald!

__________________
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Ev,

schöner Traum und die Sprache dazu passend ausgewählt.
Aus meiner "männlicher" Sicht dürfte der Schuss Erotik ruhig noch etwas stärker ausfallen. Vielleicht am Anfang schon schlildern wie sie sich entblättert und in die Wogen eintaucht.

LG
Volkmar

Upsala, nun habe ich mich schon wieder in der Bewertung vertan. Verzeih Ev, so niedrig sollte das nicht ausfallen. Ich mache das wieder gut. Ich kapiere die Auswahl einfach nicht richtig. So langsam raffe ich es aber.

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Evchen13
???
Registriert: Jan 2003

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Hallo Volkmar,

habe den Text ĂĽberarbeitet - hoffentlich war ich jetzt nicht zu ĂĽbermĂĽtig!

Stelle die Geschichte nicht neu ein, sondern verändere gleich den ersten Text, sonst wird das zu lang und es liest dann eh keiner mehr.

Sage jetzt schon mal Danke fĂĽr deine Meinung.

Und bitte um Kritik an meinem Text.

Liebe GrĂĽĂźe

Evi
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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Evchen,

lecker! Der Anfang inspiriert mich bereits!

Ich ziehe mir den Text mal auf Festplatte und schaue mir das genauer an. Bis später

LG
Volkmar

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

So Evchen,
wie immer ein paar Vorschläge, die Du übernehmen kannst, falls sie Dir zusagen oder Dich einfach ermuntern die Stellen in Deinen Worten neu zu fassen.
Der Traum lässt sich gut nachvollziehen. In der Mitte wird er etwas lang. Da böte sich an, entweder zu kürzen oder auch mit einem zusätzlichen Schuss sanfter Erotik zu versehen.
Bin gespannt.
LG
Volkmar



Kennst du auch die stillen, einsamen Nächte? Ja! – Dann weiĂźt du, was ich meine und du wirst mich gut verstehen. Gerade letztens träumte ich wieder einmal, dass:

***

ich leichtfüßig über den warmen Sand zum Meer lief. Am Strand angekommen knöpfte ich mein langes, weißes Nachthemd auf und ließ es über die Schultern auf den Sand gleiten. Versonnen Verträumt blickte ich zum Horizont, wo der Himmel das glitzernde Wasser berührte, es küsste und Ich sah seinen blauen Mund, aus dem eine die Zunge über das Meer schleckte. Immer wieder berührte sie das Wasser und verwöhnte gierig die funkelnde Oberfläche.
„Komm zu uns, komm kleine Carola …“, säuselte es, „lass dich verwöhnen, komm…“.
Diese Stimme sprach so eindringlich, dass ich loslief und vorsichtig meine Fußspitzen in den glitzernden Spiegel steckte. Oh, war es wunderbar warm und ich ging weiter. Spürte Das Wasser spürte ich an meinen Waden, spürte es an meinen Oberschenkeln, spürte es an meinem Unterleib, spürte es an meiner Brust und spürte ich es an meinem Kopf. Doch Ich ging weiter, immer weiter. Längst hatte mich das Meer aufgenommen und ich wurde ein Teil von ihm. Nichts war mehr schwer Ich fühlte mich leicht im Wasser, und meine Haare flogen, als wehte ein beschwingtes Lüftchen durch sie hindurch, und leicht wie eine Feder schwebte gleitete ich in der Unterwasserwelt dahin.

Dort hinten, zwischen dem An einem mächtigen Felsen und dem in der Nähe des prächtigen Unterwasserriffs, ließ ich mich auf den Meeresboden in das Seegras sinken. und Dort bewunderte ich die friedlichen Meerbewohner des blau schimmernden Wassers. Doch die frechen bunten Schwarmfische entdeckten mich und waren prompt zur Stelle. Sie umringten meinen Körper, schwammen durch mein dunkles halblanges Haar, durch meine Hände und wollten sich doch tatsächlich mit mir necken.

Ich vernahm einen kleinen durchdringenden Pfiff und sah bereits den groĂźen Schatten ĂĽber mir auftauchen. Es war mein Freund Paul – der Delphin. Pfeilschnell schoss er auf mich zu und vertrieb eifersĂĽchtig die anderen Kreaturen aus meiner Nähe. Dann erst begrĂĽĂźte er mich liebevoll mit einem Stups in die Seite. Vertraut schaute er mich an, zwinkerte mir zu und lud mich zu einer kleinen Reise ein. Sogleich stand ich auf und Ich stieg auf seinen RĂĽcken und Mit beiden Händen hielt mich mit beiden Händen an der Flosse fest. und umklammerte Mit meinen Beinen umklammerte ich seinen Leib. Es fĂĽhlte sich gut zwischen meinen Schenkeln an und ich schmiegte mich fest an den seinen Körper. Ein Blick von ihm traf mich und er sagte mir: „Du, sei schön tapfer auf meinem Buckel …“.

Schnell flogen wir dicht über den Meeresboden dahin, vorbei an bizarren Korallenriffen, bunten Fischen und unzähligen anderen Bewohnern dieser Welt zu einem uralten Schiffswrack hin. Auf dem Deck stieg ich mit schlottrigen Beinen von ihm ab und er schwamm weiter, ließ mich zurück. So hatte ich etwas Zeit, spazierte über die Holz balken planken und war fasziniert von der Größe des Wracks. Überrascht betrachtete ich das gut erhaltene Schiff näher und kletterte Neugierig geworden kletterte ich in das Innere und betrat mit meinen nackten Füßen ein zweihundertjähriges Parkett und Ich bestaunte den prachtvollen Salon. Die kleinen, noch eingedeckten viereckigen Tische mit den bequemen Sesseln daran standen unverändert an ihrem Platz und dort - Hinter der Theke sah ich das große, reich verzierte Wandregal. Es war immer noch mit diversen Spirituosen gut bestückt. Der Flügel, auf dem Podest rechts neben dem Schanktisch, lud zum Spielen ein.

Da hörte ich tatsächlich Klaviermusik, unbeschwingtes Lachen und Murmeln der Gäste aus dem Raum. Gläserklirren kam von der Bar herüber und auf der Tanzfläche vernahm ich das Rauschen der langen Abendkleider und das Aufstampfen von Füßen. Froh gestimmt lief ich auf die Tanzfläche und drehte mich, tanzte und sprang gemeinsam mit den unsichtbaren Gästen umher.

Unverhofft spĂĽrte ich eine warme Hand auf meinem RĂĽcken und drehte mich um. Ich sah in das Gesicht eines mir unbekannten, aber doch wieder vertrauten Mannes, der ebenfalls nackt war, so wie ich.

„Da, hör nur … - da erklingt sie wieder, die schöne Musik!“, rief ich begeistert und lachte ihn verschmitzt an.
„Ja, du hast Recht…“, antwortete er mit einer rauen Stimme antwortete er, Er hörte ein Weilchen der Melodie zu und schwang dabei mit seinen Armen im Takt.
Unerwartet drehte er sich zu mir herum: „Ăśbrigens - ich bin Ingo“, beugte leicht seinen Kopf nach vorn und streckte auffordernd eine Hand nach mir aus, „darf ich das Fräulein um diesen Tanz bitten?“
„Ja, gerne – Ingo“, erwiderte ich keck und machte artig einen Hofknicks.
Gewandt umfasste er meine schmale Taille mit dem rechten Arm und hielt mit der linken Hand die meine. Federleicht und eng aneinander geschmiegt schwebten wir zum Rhythmus der Klänge durch den Saal.

Mitten in einer Drehbewegung verharrten wir, sahen uns ganz tief in die Augen, und verloren uns in ihnen. und Ingo kam mit seinem Mund näher, immer näher. Er nahm meinen Kopf in seine geschmeidigen Hände und kĂĽsste meine Stirn, kĂĽsste meine Nasenspitze, kĂĽsste meine Wangen. Zart wie ein Hauch berĂĽhrten mich seine Hände. Lauter kleine Wasserstrahlen liefen ĂĽber meine Haut, streichelten mich und er schwebte an meinem Körper nach unten, berĂĽhrte mit seinen Lippen meinen Leib, meinen VenushĂĽgel. In unserem Rausch drehten wir Pirouetten und kĂĽssten uns sanft. Mir wurde heiĂź, mir wurde kalt - ich gab mich diesem GefĂĽhl hin und tosende Wogen brachen ĂĽber mir zusammen, sie spĂĽlten heiĂźe Glut in meinen SchoĂź und hoben mich empor. Er sah mich an und …

„Eh, was ist das jetzt?“ - Hörte ich etwa schon den BegrĂĽĂźungspfiff meines Freundes fĂĽr die RĂĽckreise?
Ich schĂĽttelte meinen Kopf, schrie laut: „Paul – doch nicht jetzt, gerade jetzt …“, holte ganz tief Luft und hoffte so inbrĂĽnstig, dass er mir noch ein wenig Zeit gönnte, Zeit fĂĽr diesen Augenblick.

Aber nein, der schrille Pfiff erschallte immer lauter und aufdringlicher in meinen Ohren. Ich löste mich von meinem Tänzer und er versank zu meinem Entsetzen allmählich in den Tiefen des Meeres, da verschwand ja auch das Wrack mit dem Salon und seinen lustigen Gästen, verschwand die Leichtigkeit und die Farbenpracht der Unterwasserwelt. Immer lauter, ja störender erschien mir dieses Pfeifen und nach langem Hadern schlug ich meine Augen auf.

***

Momentan Orientierungslos richtete ich mich auf und starrte den Wecker an. Er schrillte vor sich hin. Mein Kopf plumpste auf das Kissen zurĂĽck und ich schlenderte tauchte noch einmal ganz kurz in meinen Gedanken zu meinem Traum zurĂĽck. Ein kleiner Seufzer entfuhr meinen Lippen, denn ich bedauerte es sehr, dass dieser der Traum so jäh zu Ende ging. „Ach, war das schön, nur so verdammt kurz und …“ lamentierte ich und spĂĽrte immer noch eine brennende Sehnsucht in mir, spĂĽrte die Feuchtigkeit zwischen den Schenkeln. Während mein Herz nach wie vor raste, ertastete ich zärtlich meinen erhitzten Körper. Langsam streichelte ich ĂĽber meine BrĂĽste, umspielte die erwachten Knospen und glitt bis zu meiner feuchten Spalte hinunter. GefĂĽhlvoll liebkoste ich mich und stellte mir vor, er wäre es, er verwöhnte mich – und mein Atem wurde schneller, schwerer. Wieder spĂĽrte ich die Wogen der Lust ĂĽber mir zusammen brechen, spĂĽrte, wie sie mich wegtrugen und gab mich meiner Leidenschaft hin – der Kuss des Himmels mit dem Meer vereinten sich in meinen SchoĂź mit meiner Leidenschaft und entfesselte einen Vulkan in mir. Ich stöhnte auf und …

Was fĂĽr ein Traum, was fĂĽr ein Morgen!

Schließlich stand ich auf und ging ins Bad, ließ kühles Wasser über meine Haut laufen, wobei allmählich die verlockenden Illusionen verblassten.

***

Kennst du auch solch ein Erwachen? Solche Träume, die man mit allen Sinnen umklammern möchte und genießt und die dir schließlich durch den neuen Tag genommen werden? Kennst du dann auch die Sehnsucht in deinem Körper?

Was frage ich, sicherlich kennst du es – denn du erlebst ja ebenso die stillen, einsamen Nächte!

Aber stell dir vor, dass ich diesem Ingo tatsächlich an jenem Nachmittag im Cafe begegnet bin. Er ist dort Kellner und sein Lächeln ist genauso hinreisend – wie im Traum, aber erst seine Hände – geschmeidig und zart, er berĂĽhrt mich so, ja genauso …

Oh, ich weiĂź, du hast keine Zeit mehr. Lass uns ein andermal weiter Plaudern.

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Evchen13
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Hallo, Volkmar und herzliches Dankeschön!

Ich habe - wie so oft - vieles von deinen Hinweisen ĂĽbernommen und den Text noch einmal ĂĽberarbeitet.
Dein Lektorat war wie immer hervorragend!


Bin ja neugierig, ob der Text so besser ist und freue mich ĂĽber jede Meinung.

Ganz liebe GrĂĽĂźe

Ev


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