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Leselupe.de > Kurzgeschichten
"Ich mag sie nicht"
Eingestellt am 23. 12. 2004 18:11


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Virginia
???
Registriert: Dec 2004

Werke: 3
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Anmerkung: Das ist die Geschichte einer 15-J√§hrigen, die sich √ľber eine Mitsch√ľlerin Gedanken macht.

Barbara saß in der Klasse und starrte auf die Tafel ohne wirklich zu sehen was darauf stand. Ihr Mund war zu einem schiefen Lächeln verzogen.

"So eine Angeberin", dachte sie. "Immer MUSS sie die Beste sein. Als ob sie so begabt ist!"

War sie eifers√ľchtig? Nein. Barbara war schlicht und einfach genervt.

"Sie muss ja nicht lernen, weil sie ja im Unterricht aufpasst. Das hat ihr in Biologie nicht geholfen. Und einmal bei einer Wiederholung wäre sie fast gestorben, nur weil sie nicht dran kam."
Das was Barbara aber am Meisten aufgeregt hatte war, dass sie die L√∂sung vor sich liegen hatte. Wenn sie nur daran dachte wurde sie w√ľtend.

Mit Freuden aber erinnerte sie sich daran, das sie ausnahmsweise nicht von jedem die Note wissen wollte.
Und dann gab es ja noch diese spezielle Mathe - Stunde wo Barbara geglaubt hatte, sie w√ľrde vor Verzweiflung los weinen. Daran erinnerten sie sich gut.

"Ur leicht", hatte Barbara gesagt.

"Wir haben das nicht gemacht", klagte sie. Das erwähnte sie bei jeder Gelegenheit.

Dann fiel Barbara die Mathe - Schularbeit ein.
Sie hatte eine Frage nicht ganz richtig beantwortet und musste dann laut im Unterricht, als die Professorin erwähnte, dass nur bei Vier die Antwort komplett war, sagen dass sie die Angabe nicht gelesen hatte und sie eigentlich hätte alle Punkte erreichen können.

Barbara lächelte schadenfroh. Sie hatte nur ein "Befriedigend" und das hatte sie nur noch knapp verkraftet.
Sie war halt doch die Bessere. Und sie besaß Humor. Über Barbaras Bemerkungen lachte man wenigstens, auch wenn sie zynisch waren, was ihr wiederum immer gesagt wurde.

Plötzlich waren ihre Gedanken bei Französisch.

"Ihr Lieblingsfach." Boshaft verengten sich ihre Augen. "Immer muss sie sich in Szene setzten."

Sie band Barbara jedes mal auf die Nase, dass sie die Vokabeln vor lernte.

"Als ob sie so intelligent wäre."

"Babsie!", rief sie die Stimme des Französisch - Lehrers aus ihren Gedanken. Wie sehr sie es hasste, wenn man sie Babsi nannte.

"Est-ce que elle arrive dans deux heures?"

Ihr Gehirn suchte nach einer Lösung. Sie wollte nicht zugeben, dass sie nicht aufgepasst hatte, also riet sie.

"Non", meinte Barbara zaghaft, "elle arrive dans une heure."

"Gute Aussprache."

"Gl√ľck gehabt", dachte sie.

Dann sah sie zu ihr. Sie grinste Barbara nur blöd an.

"Ich mag sie nicht", durch fuhr es sie.


Anmerkung: Das hier hätte eigentlich ein Innerermonolog werden sollen. Da das hier jetzt eine Geschichte ist, bin ich mir nicht sicher ob man nicht nach einer Zeit das Interesse verliert weiter zu lesen.
__________________
Es ist so eine Art Obsession, glaube ich. Das Schreiben fasziniert mich so sehr, dass, wenn es mir verboten w√ľrde, ich langsam daran sterben w√ľrde. (Johannes Mario Simmel)

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hopeless-1
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Mar 2002

Werke: 22
Kommentare: 67
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hm..

Hallo

Also wenn ihr ehrlich bin, ich habe nicht durchgesehen, wann wer was wie wo sagte. Das waren eindeutig zu viele "sie"s!!
Gehe ich richtig in der Annahme, dass dieser Monolog von Barbara stammt?
Achso, und ich denke, dass es nicht n√∂tig ist, dass du dr√ľber schreibst, dass es sich um ein 15j√§hriges M√§dchen handelt, die sich Gedanken um eine Mitsch√ľlerin macht. Das Alter wird deutlich durch den Ort der Handlung und das andere sollte eigentlich in der Geschichte zum Ausdruck kommen.
Vielleicht √ľberarbeitest du diese Geschichte noch einmal. Ich w√§re an einer neuen Fassung interessiert.

Liebe Gr√ľ√üe, Hopeless-1
__________________
Ein Raum ohne B√ľcher ist ein K√∂rper ohne Seele (Cicero)

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo virginia,
ich frage mich eher, wo hier die geschichte ist?
es geht mir nicht um das thema. warum nicht aus der
perspektive einer f√ľnfzehnj√§hrigen schreiben?
das kann durchaus interessant sein.
(du bräuchtest es anfangs nicht extra zu erwähnen,
aber das sagte hopeless ja schon, denn tatsächlich ist
daf√ľr ja die geschichte da.)
das problem ist, dass √ľberhaupt nichts passiert. die
handlung ist lapidar.
worum soll es denn gehen?
ist das wichtigste, dass die beiden sch√ľlerinnen sind,
soll es also um den schulalltag gehen?
oder ist der satz "ich mag sie nicht" die hauptsache?
dann solltest du dieses "ich mag sie nicht" vertiefen.
aber nicht durch (wie du es hier tust) aneinandergereihte
beispiele, sondern dadurch, dass wirklich etwas passiert.
oder ist das ein teil einer längeren erzählung?
ich kann nicht viel damit anfangen, du merkst es
sicherlich schon.
viele gr√ľ√üe,
denschie


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