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Leselupe.de > Kurzgeschichten
"Stairways to Heaven"
Eingestellt am 24. 01. 2005 09:24


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Stoffel
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One-Hit-Wonder-Autor

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"Stairways to Heaven"

Die Sonne schien mir ins Gesicht, als ich erwachte und meine Hinterbacken taten mir weh, so als hĂ€tt ich einen Marathonlauf hinter mir. In meiner Nase hatte ich den Duft von Marille und Orange. Ich liebte diesen Geruch. Manchmal mischte ich diese beiden Teesorten. Einen Teebeutel Marille, einen Orange, in einer Tasse. Eigentlich mochte ich losen Tee lieber. Aus dieser schönen Glasteekanne, mit dem Siebeinsatz in der Mitte. In das der lose Tee hinein geschĂŒttet und dann das heiße Wasser darauf gegossen wird. Wenn er dann gezogen ist, drĂŒckt man das Ganze herunter. Und das duftet dann so gut. Nach meiner Trennung von Ariane ist auch die schöne Teekanne weg. Dabei trinkt sie ĂŒberhaupt keinen Tee.
Ich hatte jedoch am Abend zuvor keinen Tee getrunken. Ich schnupperte. Rieb mir die Augen und dachte ĂŒber meinen Traum nach. Und ich hatte wieder eine Morgenlatte. Nur diesmal tat sie weh, als wĂ€re das alles in meinem Traum wirklich passiert. Ich hatte seit Ariane weg war, keinen Sex mehr. Ich stopfte das Laken in den WĂ€schesack und fuhr ins BĂŒro.

Mein guter Freund Sven lachte köstlich, als ich ihm davon erzÀhlte und von ihr. Sie, die seit dem in meinem Kopf spukte.
"Alter, du musst mal wieder mitkommen. Bissl um die HĂ€user zieh'n, abdancen mit den MĂ€dels, und...du weißt schon. Diese Hexe hat dich doch total verdreht." Er hatte Ariane immer schon so genannt. Nun gut, so abwĂ€gig war das ja auch nicht. Sie ist rothaarig und hat irre lange, rote FingernĂ€gel, deren Spuren immer noch auf meinem RĂŒcken zu sehen sind. Sie war wild wie eine Raubkatze. Manchmal, wenn ich völlig fertig aus dem BĂŒro nach Hause kam, lauerte sie schon auf mich. Sie konnte schnurren und auch fauchen, war meist hemmungslos und sicher ein Highlight fĂŒr andere MĂ€nner. Ich war nicht wie Sven. Kein Typ fĂŒr One-night-stands. Ich sehnte mich nach anderem. Nach einem Vorspiel, nach ZĂ€rtlichkeiten. Eben das Drumherum. Das, was ich im Traum erlebte. Irgendwann packte Ariane ihre zwei Koffer, die Teekanne und den CD-Player und war weg. "Langweiler, Egoist, Spießer!", rief sie noch von unten hoch, bevor die HaustĂŒr ins Schloss fiel. Geblieben ist mir nur ihr Reparaturgel fĂŒr kĂŒnstliche FingernĂ€gel. Vielleicht hatte Ariane Recht? Vielleicht stimmte wirklich etwas nicht mit mir?

Ich entschloss mich fĂŒr eine Kurzzeittherapie, um besser damit klar zu kommen. Mein Therapeut verstand mich gut, hatte ich das GefĂŒhl. Danach ging ich in den Waschsalon und bestellte mir zu Hause etwas vom Chinesen. Und ich freute mich ulkiger Weise schon aufs Schlafengehen. Ich kramte einen Short heraus, den mir Ariane einmal schenkte. Ich mochte das Ding nicht, weil es mir zu schwuchtelig vorkam. Ich zog ihn an. Was mache ich hier eigentlich? Schoss es mir durch den Kopf, als ich mir dann auch noch eines meiner DuftwĂ€sserchen ins Gesicht rieb. Das hab ich vor dem Schlafengehen nie getan. "Es war ein Traum, nichts weiter als ein Traum. Du siehst sie nie wieder." HĂ€mmerte ich mir ein. Ich starrte an die Decke, an der die Uhrzeit meines Weckers abzulesen war. zweiundzwanzigzweiundzwanzig schrie es zu mir runter. Dann endlich wurden meine Augenlider schwer.

Das Zimmer in dem ich erwachte, roch wie in der Nacht zuvor, wieder nach Marille und Orange. Ich lag auf diesem großen Bett mit dem Baldachin und ich konnte ihren unverkennbaren Duft einsaugen. Die orange farbene SeidenbettwĂ€sche war angenehm kĂŒhl und leise Musik spielte. "Stairways to Heaven". Ich lĂ€chelte, denn es war einer meiner Lieblingssongs. Dann kam sie herein und stellte den Tee auf das Nachttischchen. Ich liebte ihr LĂ€cheln. Ihre wunderschönen dunklen Haare schimmerten in dem gedĂ€mpften Licht und ihr nackter Körper schmiegte sich an meinen. Wie vollkommen sie doch ist, dachte ich und mein Herz bekam einen Stich. Ihre großen, dunklen Augen waren sanft, schienen von Liebe erfĂŒllt. Niemals zuvor fĂŒhlte ich mich in der Gegenwart einer Frau so ruhig und wohl. So unverkrampft. Ich spĂŒrte etwas BeschĂ€mung in mir, aber als sie sich ĂŒber mich beugte und mein Gesicht mit hundert kleinen KĂŒssen bedeckte, war dieses GefĂŒhl ganz einfach weg. Wieder liebten wir uns, ganz sanft streichelte sie mich, die Beine hinunter. Es schien, als wĂŒsste sie ganz genau, was mir gefiel, mir gut tat. Dann setzte sie sich auf mich und ich umschloss ihre Taille mit meinen HĂ€nden. Als wir beide spĂ€ter nebeneinander lagen, streichelte sie mich. ZĂ€rtlich und sanft. Ja, ich wollte einen Marille-orangetee. Ich liebte Marille-orangetee. Ja, ich wollte ein HĂ€ppchen von diesem hervorragenden kleinen Sushiteilen, die ich so gerne aß. Nein, ich wollte sie nicht gehen lassen. Aber sie lĂ€chelte, sagte, sie kĂ€me gleich zurĂŒck. Und dann kam sie wieder und wir liebten uns, dann ging sie wieder hinaus, kam wieder und wir liebten uns viele weitere Mal. Die ganze Nacht lang bis zum Morgen, als wieder dieses störende GerĂ€usch zu vernehmen war. Ich hasste es.

Schlaftrunken drehte ich mich auf die Seite und schlug auf den Wecker ein. "Verdammte Scheiße noch mal!", schrie ich und sah mich um. Ich war allein. "Wieso in aller Welt fĂŒhle ich mich wie Gott in Frankreich?", fragte ich leise, als ich in den Spiegel sah. Das war doch nur ein Traum. Oder nicht? Ich fing an zu zweifeln und rieb mir meinen Hintern. Ich hatte Muskelkater, verdammt. Dann klatschte ich mir zwei Ohrfeigen ins Gesicht. Was hatte die rothaarige Hexe nur mit mir angerichtet? Werde ich langsam verrĂŒckt? Den ganzen Tag im BĂŒro musste ich an "sie" denken. Ich schlief mit ihr und wusste nicht mal ihren Namen, verdammt! Sven folgte mir auf die Herrentoilette. Er schnalzte mit der Zunge. Ich wusste, was das bedeutete. Hatte er es mal wieder geschafft, eine abzuschleppen. Und gleich wĂŒrde er es mir in allen Einzelheiten erzĂ€hlen. Sven sah mich plötzlich ernst an.
"Mann, Alter, Du siehst aus wie ein frischgevögeltes Eichhörnchen. Gibt es was, was ich wissen sollte?" Nein! Gab es nicht. Ich werde ihm nichts mehr von meinen TrĂ€umen erzĂ€hlen. Jedes Mal, wenn er zu mir herĂŒber sah, zwinkerte er mir verschwörerisch zu. Dieser Macho. Was weiß denn der schon? Missmutig ging ich am Nachmittag in den Elektromarkt und bestellte mir eine Waschmaschine. Bei der BettwĂ€sche, die in den nĂ€chsten drei Monaten anfiel, war es kostensparender. Ich denke mal, sie amortisierte sich langsam aber sicher.

Fast drei Monate lang traf ich sie nun schon und ich verliebte mich rettungslos. Und ich wusste nicht, ob ich den Verstand, langsam aber sicher, verlor. Ich sehnte mich schon am Morgen nach der Nacht. Nahm sogar leichte Schlaftabletten, um schneller einzuschlafen. Nacht fĂŒr Nacht kam sie und verfĂŒhrte mich. Wir bewegten uns rhytmisch, wurden eins. In dieser Nacht sah sie mich an, spĂŒrte meine Traurigkeit sie wieder verlassen zu mĂŒssen. "Markus", sagte sie plötzlich leise. Ihre Stimme klang unsicher, aber fast ein wenig feierlich. "Heute sollst du meine Schwestern kennenlernen." Dann reichte sie mir einen seidenen Bademantel, den ich mir ĂŒberzog. "Komm mit mir", sagte sie und winkte mich zur TĂŒr, hinter der ich nicht wusste, was da war. Ich war ein wenig durcheinander und fĂŒhlte mich ĂŒberrumpelt. "Ich soll deine Familie kennenlernen?", lachte ich gequĂ€lt, und sah an mir herab. "Hier und jetzt? Im Bademantel?". Sie lĂ€chelte und nickte. Ich folgte ihr durch die TĂŒr und traute meinen Augen nicht. Das ist doch nur ein Traum, oder? Das ist doch jetzt alles nicht wahr, oder? Ging es in meinem Kopf rum, der wie ein vakuumisierter BehĂ€lter auf meinem Hals steckte. In einem Raum, so groß wie ein Haus, oder grĂ¶ĂŸer, standen an die hundert Frauen und sahen mich lĂ€chelnd an. Ich sah zu ihr, dann zu denen, dann zu ihr, dann wieder zu denen. Verdammt, sie sahen alle gleich aus. "Was ist hier los?",murmelete ich.

Sie trat zurĂŒck zu den anderen, reihte sich ein und dann kam eine zu mir. "Hab keine Angst Markus. Und hege keinen Groll auf uns." Ich schluckte krĂ€ftig. Was erwartete sie von mir? Wer war wer und wer war sie? Sie sagte, sie sei die gewesen, die ich das erste Mal traf. Und sie lĂ€chelte mich an, so wie sie es immer tat. Nein! Wie sie es taten. An die hundert lĂ€chelnde Frauen. Und in ihrem LĂ€cheln entdeckte ich etwas, was wie tiefe Dankbarkeit aussah. Was, verdammt waren die? Eine Horde Klone? Sie schienen zu spĂŒren, was ich dachte und murmelten untereinander sich etwas zu. "Wir haben dich erwĂ€hlt, Markus." Sagte sie zu mir und versuchte mich zu beruhigen. In meinem Kopf hĂ€mmerte es. "Mich erwĂ€hlt?", stammelte ich und dabei sah ich ihr fest in die Augen. Es waren ihre Augen, wie hatte ich mich tĂ€uschen lassen können?
"Ja, wir haben dich erwĂ€hlt, weil wir ein intaktes MĂ€nnchen brauchten." Oh mein Gott. In mir drehte sich alles. Und die Beule, die sich auf meinem Bademantel zuvor abgezeichnet hatte, schwand. Intakt? MĂ€nnchen? Vor meinem geistigen Auge sah ich meinen Therapeuten, der mich grĂŒbelnd ĂŒber den Rand seiner Brille hinweg, ansah und eine Langzeittherapie fĂŒr angebracht halten wĂŒrde. "Unsere sind fast ausschließlich nicht mehr zeugungsfĂ€hig." ErklĂ€rte sie weiter. Ich ahnte, gleich wĂŒrde ich den Verstand verlieren. Verdammt, hĂ€tte ich bloß drei Tabletten weniger eingenommen, dann hĂ€tte das hier ein Ende. Sie streichelte sanft meine Wange und ich spĂŒrte es wieder. Diesmal wirklich. Diese Liebe, die von ihr ausging. "Wir sind hier auf die Erde gekommen, um unseren Nachwuschs zu sichern. Dazu brauchten wir dich, Markus. Und Wir sind dir sehr dankbar. Ich und meine Schwestern. Wir werden erfolgreich zurĂŒck kehren." Ich glaubte es nicht, was ich da hörte. Aliens? Das ist doch Humbug mit den Aliens. Und den EntfĂŒhrungen! "Erfolgreich zurĂŒckkehren?!" schrie ich. "Und ich? Was ist mit mir?" Sie lĂ€chelte wieder und legte ihre Hand auf meinen Arm. Es fing an zu kribbeln bei mir und ich Ă€rgerte mich aber darĂŒber. "Du, wirst ebenfalls zurĂŒck kehren. Und dann warte ab. Nichts wird unbelohnt bleiben." Ich konnte es nicht fassen. "Abwarten?!" Schrie ich. "Das hundert verrĂŒckte Alienfrauen kommen und vielleicht noch Unterhalt wollen?" Oder wollten sie mich bezahlen? In was? Mit Mondsteinen? War ich eine Hure, oder was war los? Mir wurde schwarz vor Augen und ich kippte einfach ab.
Der Wecker klingelte unaufhörlich, bis ich wieder auf ihn einschlug. Ich wollte heute nicht zur Arbeit gehen. Hatte Muskelkater, fĂŒhlte mich wie ausgekotzt und ich war stinkesauer. Und wenn mir Sven grinsend ĂŒber den Weg lĂ€uft, werde ich ihm eins in die Fresse schlagen! Ich ging einfach nur raus. So wie ich war. In Schlafanzug und Bademantel. Lief durch die Straßen und setze mich in den Park auf eine Bank. Wie ein Penner saß ich da. Ich, Markus, der drei Monate lang von irgendwelchen Aliens ausgenutzt wurde. Ok, es war schön. Aber ich könnte nun heulen wie ein Wolf. Denn ich hatte Liebeskummer. In diesem Moment wĂ€ren mir drei NĂ€chte mit Ariane lieber gewesen. Ihre Kratzspuren, wie gerne hĂ€tte ich lieber sie ertragen, als das nun.

Irgendwo rief eine Frau nach ihrem Hund. Ich horchte auf. Die Stimme kam mir so bekannt vor. Wie durch Watte vernahm ich sie. Und dann sah ich auf. Sie stand genau vor mir. Und sie lĂ€chelte mich an. "Hast du meinen Hund gesehen?" fragte sie lĂ€chelnd und reichte mir ihre Hand. Und ich nahm sie. Ich hatte sie noch nie angezogen gesehen. "Wie heißt denn dein Hund?" fragte ich wie in Trance und sie sagte: "Edwin". Edwin. Genau so hĂ€tte ich meinen Hund, wenn ich denn jemals einen haben wĂŒrde, auch genannt. Dann gingen wir nach Hause und sie machte mir erstmal einen Tee.

Sven war begeistert. "Alter, wie kommt man nur zu so einer Frau?!" sĂ€uselte er mir ins Ohr, als ich ihm eine Bloody Marie mixte. Ich zwinkerte ihm verschwörerisch zu und schnalzte mit der Zunge. "Tja, Alter. Manchmal werden TrĂ€ume war und nichts bleibt unbelohnt." Lucia hatte eine wahnsinns Party auf die Beine gestellt. Selbst mein Chef, und seine sonst so zurĂŒckhaltende Gattin waren begeistert. Besonders von Lucia. Lucia ist mein Lieblingsname. Und ich bin seit drei Wochen verheiratet und werde bald Vater. Meinem Therapeuten ist die Frau davon gerannt. Das erzĂ€hlte er mir, als ich ihn traf. Aber nun muss ich erstmal mit unserem Edwin Gassi gehen.


..........The End...................





(danke an Wasserlinse in der Schreibwerkstatt)

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El Lobo
Guest
Registriert: Not Yet

Klasse Sanne, mit jedem Teil steigt die Spannung nur am Anfang holperts ein wenig, aber dann wirds rasant und man kommt mit nachscrollen kaum nach

LG Enzio

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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moin El Lobo,

danke..aber fĂŒrs "Holpern" alle zehn Finger??
*lach*
Freut mich, wenns gefallen hat..."Bloody Mary" da is nochn Fehler.

Schönen Tag Dir
Und schön aufpassen im Schlaf..

lG
Sanne

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
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Schön, schön grauselig, schön sexy -
deine Geschichte turnt an.
Ich möchte sie trotzdem nicht am eigenen Leib erfahren!

Aber was soll das heissen? Autor gesperrt?

Zensur? Mißbrauch?

L.G. Hans
__________________
Was sind das fĂŒr Zeiten, wo ein GesprĂ€ch ĂŒber BĂ€ume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ĂŒber so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

Werke: 40
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Butthole Surfers

Ach ja, so eine kleine Spielerei, der es etwas an der Pointe gebricht. Dem Angestellten Markus lĂ€uft die Freundin Ariane davon. Dann aber besucht ihn in seinen TrĂ€umen eine Liebhaberin, doch nein, es scheinen mehrere zu sein, die alle dieser Ariane irgendwie Ă€hneln und ihn anderntags „wie ein frisch gevögeltes Eichhörnchen“ (netter Ausdruck) aussehen lassen. Wird er nun irre? Kehrt Ariane zurĂŒck? Nein, die Dream Lover entpuppen sich als eine Hundertschaft von Außerirdischen, die seinen Samen fĂŒr die FortzĂŒchtung ihrer Rasse benötigen. Aber die Erde will er nicht verlassen, deshalb rennt er im Schlafrock in einen Park hinaus, wo ihn endlich Lucia erwartet. Die wohl auch was von Ariane und den hundert Alienfrauen an sich hat, jedenfalls ein Traumpaar mit ihm zu bilden verspricht. Leichtes GĂ€hnen stellt sich ein zum Ende hin von etwas, das man anfangs noch amĂŒsanter gefunden hatte.


Dem Text hÀtte sehr bekommen, wenn die Autorin ihn nach ein paar Tagen Liegenlassen noch mal in Ruhe mit distanziertem Blick redigiert hÀtte. Da gÀbe es allerlei nutzlosen Wortballast zu entfernen, falsche Zeitenfolgen zu korrigieren, ganz kurz nacheinander auftauchende Wortwiederholungen auszubessern, Kommas zu setzen.

> „Stairways to Heaven“

...von Led Zeppelin steht im Singular. Was man eigentlich schon wissen sollte, da es einer von diesen Titeln ist, der in sĂ€mtlichen Listen ĂŒber die 100, 500 oder tausend besten Songs der Rockgeschichte immer unter die ersten FĂŒnf kommt. Und Anlass zu Titelparodien wie „Hairway to Steven“ gegeben hat.


__________________
14.11.2015 Forum Lupanum Threads Höhe Zeit AufklÀrung Verteidiger: Es ist genug.

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