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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
's Heiwili von Meinrad Lienert
Eingestellt am 25. 07. 2001 14:22


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Bernd
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Der Huber & Co. Velag in Frauenfeld machte sich verdient um die Herausgabe lokaler Literatur.
´s Heiwili erschien in einem sehr schönen Reprint aus dem Jahre 1908.

Das Buch enthält zahlreiche Gedichte des schweizer Heimatdichters Meinrad Lienert.

Natürlich in Originalsprache.

Natürlich in Fraktur.

Die Schweiz kennt doch das "ß".

---
Hier ein paar Leseproben:

Es dimmred. Gleitig isches Nacht.
Der Obedstärn cunt scho d' Wacht.
's Bätglöggli töint im Steiriedtal,
Und neimehar ä Widerhall.
Uf Ärde cha keis Härzli schlo,
Es findt äs Echo neimewo.


----

Jetz isch stockdunkel überei.
Heiwili, flyßdi, widd nüd hei?
Äs chnüt und chnüt; es ist em schwär,
Wie wän em neimer gstorbe wär.
Au ist äs Briegge neimewo
Im Härz, und cha nüd ufecho.

Ä Heidri uf dr Felsewand!
Was fahrt dän au det usenand?
Isch wättergwülch, isch Gspeistervolch?
Jetz stoht äs Tänndli wien ä Dolch
Am Noße höich im Dimmerschy; -
Hei, hei, dr Obedstärn chunt gly!

Abzieht 's heiwili d' Strümpf und d' Schueh
Und lauft dur d' Nacht sym Döirfli zue.


Noße = Felsvorsprung
---



__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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