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Leselupe.de > Lektoratsforum
... und was ist mit Lyrik?
Eingestellt am 07. 06. 2008 13:09


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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
Kommentare: 1762
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Hallo zusammen,

das Interesse an (aktueller) Lyrik ist ja im Moment au├čerhalb des Internets sehr gering, das ist klar. trotzdem war ich ├╝berrascht, dass es hier keinen Lektor gibt, der sich auf Lyrik spezialisiert h├Ątte .. Wobei man es wahrscheinlich sowieso vergessen kann, Lyrik ver├Âffentlichen zu wollen, oder? Es sei denn im Eigenverlag, aber Vanity publishing liegt ja nicht jedem...

Lg Julia

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Nina H.
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 0
Kommentare: 223
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Ja, scheint so, dass es niemanden daf├╝r gibt. Es sind eben nur die Leute da, die sich von sich aus freiwillig gemeldet haben.

Ich selbst mag Lyrik jetzt nicht so, m├Âchte aber von Zuschussangeboten dennoch dringend abraten!
Eigenverlag mag was Nettes sein, man sollte sich aber den Grenzen bewusst sein. Das gr├Â├čte Problem ist nicht das drucken, sondern das Vermarkten.

So schwarz w├╝rde ich es aber auch nicht sehen: Es gibt viele Literaturzeitschriften, Fanzines und Anthologien, die seri├Âs sind und einzelne Gedichte auch unbekannter Autoren abdrucken.
__________________
www.ninahorvath.at

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mirami
Guest
Registriert: Not Yet

hallo presque_rien,

ist mir auch schon aufgefallen, dass es hier niemanden gibt, der sich als lektor f├╝r lyrik zur verf├╝gung stellt. vielleicht bieten sich, auf deinen thread hin, ja ein paar f├Ąhige leutchen an.
wie w├Ąre es, wenn du den anfang machst?

wobei, f├╝r ein lyriklektorat m├╝ssen autor und lektor wohl in vielerlei weise besonders gut harmonieren, damit sowohl die intension als auch die eigene handschrift des autors erhalten bleiben. stelle ich mir heikel vor. in anbetracht der wenigen worte, von denen im idealfall die meisten (nicht nur f├╝r den Autor ;-)) tragend und unentbehrlich sind, bleibt es eine arbeit mit der goldwaage.


sehr schade, dass so wenig aktuelle lyrik von newcomern, und solchen die es mal werden wollen, verlegt wird. ich vermisse sie in den regalen. selbst in den gro├čen, ansonsten gutsortierten buchhandlungen, gibtÔÇÖs nur die klassiker oder sogenannte geschenktexte. auf mein nachfragen hin bekomme ich dann regelm├Ą├čig zur antwort: ÔÇ×so was wird selten nachgefragtÔÇť. die nachfrage regelt hier also das angebot? vielleicht m├╝ssen die lyrikliebhaber sich gegenseitig mehr unterst├╝tzen, indem sie einfach immer wieder penetrant nach junger lyrik fragen und diese, falls vorhanden, auch kaufen. denn nur der kauf dringt letztlich auch zu den f├╝rs sortiment verantwortlichen stellen durch.

andrerseits ich bin mir sicher, dass ein abwechslungsreiches angebot auch die nachfrage regeln w├╝rde. st├╝nden n├Ąmlich verschiedenartige angebote als anschauungsobjekte in den regalen, w├╝rden viele, die mit gedichten schwelgerische verse in einer alten angestaubten sprache verbinden, beim durchbl├Ąttern positiv ├╝berrascht sein, wie viele neue lyriker es heute verstehen, in einer zeitgem├Ą├čen sprache, alte und neue inhalte ihrer generation zu transportieren.

das w├╝rde allerdings bedingen, dass die renommierten verlage, also die, die es sich leisten k├Ânnen ein risiko einzugehen auch bereit dazu sind.

scheint leider nicht so zu sein, deshalb bleibt alles anders.


mirami

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jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6206
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Ich glaube, wer Bedarf an Lyrik-Lektoraten hat, findet im normalen Werkebereich der Lupe durchaus Ansprechpartner, denen er zutraut, ihm hilfreich und detailiert zur Seite zu stehen. Wie schon gesagt, w├Ąren selbst 5 oder mehr Lyrik-Lektoren hier wegen der genannten "Chemie, die stimmen muss" viel zu wenig. Auch ist ein Lyriklektorat im Lupen-Rahmen eher machbar als ein Lektorat f├╝r (meist l├Ąngere) Prosa ÔÇô also schau doch mal, ob du da jemanden findest, mit dem du gern arbeiten w├╝rdest.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
Kommentare: 6461
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Dass die Lyrikforen mit Textarbeit von alten Hasen die neuen Lyrikschreiber gewaltig voranbringen in der Technik des Schreibens, habe ich am eigenen Leib erlebt. Trotzdem ist Lektorat wohl etwas mehr. Zum Beispiel braucht es mehr als Textarbeit, wenn man aus einem Zyklus von Gedichten, die durch ein Thema nur lose zusammengehalten werden, etwas formen will, das ein in sich stimmiges Gesamtwerk ist.



__________________
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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1535
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in der tat,

lb herbert,

f├╝r die zusammenstellung eines gedichtbands aus einem fundus bedarf es der erfahrung aus dem verlagsgesch├Ąft. da reicht ein anderer lyriker eigentlich nicht hin.

allerdings ist lyrik nicht sehr lukrativ. daher machen die verlage da nichts (es sei denn, es handelt sich um poesieverr├╝ckte), und daraus folgt, es gibt keinen "markt" daf├╝r. es gibt nicht mal agenturen, die sich dieser gattung annehmen.

indula durchaus nach nachvollziehbarerweise ...

lg W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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