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Leselupe.de > Gereimtes
0-10-13
Eingestellt am 18. 10. 2006 00:03


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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1536
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Null

Von allen Seiten her besehen ist
Die Null ein rundes Etwas, fast ein O,
Ein Nichts und leer inmitten sowieso.
Die Null kennt keine wirklich gute List

Aus ihr ein Mehr zu machen au├čer Nichts.
Auch wenn sie sich bem├╝hte f├╝rchterlich,
Es h├Ątte keinen gro├čen Wert an sich:
Kein Schatten hilft und nicht die Kunst des Lichts.

Die Nullen gibt es h├Ąufig nur en gros:
Sie sind es, die ein Narr so gerne misst.
Sie bannt er auf das Bild und aufs Foto.

Die Nullen l├Ąsst man besser schnell im Stich.
An jener vor dem Komma, hei├čts, gebrichts,
Weil sie so schamlos war und rasch entwich.


Zehn

Auch die Zahl Zehn bei Licht besehn ist nichts
Besondres: Vor einer Null steht eine Eins.
Und doch: Mit ihr fing an die Welt des Scheins.
Des Glaubens Zahl ist sie und des Gerichts.

Der K├Ąsehoch z├Ąhlt immer nur bis Drei.
Und sieben Tage lie├č der Herr sich Zeit.
Von sieben S├╝nden hat man uns befreit,
Der schn├Âde Tod war leider nicht dabei.

F├╝r Manche aber z├Ąhlt die Zehn wie keins.
Zehn Falten Zierde w├Ąren des Gesichts.
Zehn Finger warn der Ansto├č jenes Steins,

Mit dem begann der erste gro├če Streit.
Die Zehn macht von der ersten Stelle frei
Und schafft die Gier und die Begehrlichkeit.


Dreizehn

Mit dreizehn mancher findet erstes Gl├╝ck.
Am jenem Freitag glaubt man sich im Pech.
Mit dreizehn redet man noch meistens Blech.
Von dreizehn f├╝hrt ein langer Weg zur├╝ck.

Zw├Âlf J├╝nger waren es am Tisch des Herrn.
Zw├Âlf Monate noch runden jedes Jahr.
Die Dreizehn Zahl des Ungl├╝cks immer war,
Die Zw├Âlf, die hatte jeder immer gern.

Mit dreizehn kennt man nicht des Lebens Weg.
Die Zehn, die Zw├Âlf, das ist ein rundes St├╝ck.
Die Dreizehn brach durch jeden leichten Steg,

Der Br├╝cken schuf. Die Dreizehn war so rar,
Da├č man die Kraft der Zahlen neu erlern:
Die Dreizehn meint den Tod, das ist doch klar.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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TanjaF
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Walther,

bei Deinem Gedicht k├Ânnte ich mir gut vorstellen, dass es jemand vortr├Ągt.
Das Thema ist interessant, allerdings kann ich mit dem Titel nicht so viel anfangen.

Liebe Gr├╝├če,
Tanja

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1536
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Hallo TanjaF,

es handelt sich um ein Anklingen eines Werbespots. Verballhornen k├Ânnte man es auch nennen.

Danke f├╝r Deine positiven Worte.

Sch├Âne Tage, sch├Âne Zeit!

Gr├╝├če W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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