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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
12 SCHLIMME JAHRE IN DEUTSCHLAND - Wie konnte es dazu kommen?
Eingestellt am 10. 03. 2007 15:47


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gelahh
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EINE SCHLIMME ZEIT

UND WAS WIR ÄLTEREN DEN JÜNGEREN GENERATIONEN BERICHTEN SOLLTEN

- solange wir noch die Gelegenheit dazu haben -


In diesem Fall: Antwort auf die Frage einer 17-JĂ€hrigen SchĂŒlerin

Ja, in einem ehemaligen Konzentrationslager war ich auch schon zweimal. Ich fand es auch sehr bedrĂŒckend, hauptsĂ€chlich, wenn man weiter als das, was man dort vor sich sieht und vielleicht lesen kann, denkt. Es war wirklich ein schwarzes Kapitel in unserer Geschichte, aber es gehört mit dazu. Es waren Deutsche MitbĂŒrger (keine ausgesuchten Kriminellen), die andere Deutsche mißhandelten und töteten. Und nur weil diese einer anderen Gruppe (Juden, Sozies, Kommunisten, Homosexuelle etc.) angehörten und man den SS-Soldaten/Polizisten (TĂ€tern) sagte, daß es sich dabei um sogen. minderwertige Lebewesen handele. Sie hĂ€tten ebenso gut alle, die zufĂ€llig unsere Nachnamen haben, aussortieren und einsperren können. UnglaubwĂŒrdig wie es klingen mag, habe ich von diesen schrecklichen Geschehnissen erst nach dem Krieg in englischer Gefangenschaft erfahren. Und da glaubte ich es dann anfangs nicht. Ich kann mich gut erinnern, daß ich zu meinen Kameraden sagte, „jetzt, wo der Krieg zu Ende ist, können sie uns ja alle GreuelmĂ€rchen erzĂ€hlen und uns fĂŒr alles schuldig erklĂ€ren“. Es waren damals Unterhaltungen mit Soldaten der Ostfront, die manches Unglaubliche glaubhaft machten.

Jeder wußte ĂŒber das Vorhandensein von sogen. „Konzentrationslagern“ Bescheid. DarĂŒber sprach man auch in der Bevölkerung und machte vielleicht sogar unbedachte Scherze. Wir stellten uns darunter aber Lager, Ă€hnlich den ursprĂŒnglich im Burenkrieg von den EnglĂ€ndern aufgemachten und von uns Deutschen (wir fĂŒhlten uns damals als Burenfreunde) immer angeprangerten „Concentration Camps“, vor, in denen Leute, die unseren schweren „Verteidigungskrieg“ hintertrieben oder dagegen hetzten, (vorĂŒbergehend) eingesperrt wurden. Offensichtlich haben andererseits aber doch sehr viele Deutsche gewußt oder gemerkt, was vor sich ging.

Das war aber unter meinen Freunden und auch spĂ€teren Kameraden bei der Wehrmacht, wie es mir im RĂŒckblick erscheint, nicht der Fall. Denn sonst wĂ€re wohl auch unter sehr engen Freunden und Kameraden (wir waren ja alle Schicksalsgenossen in diesem fĂŒrchterlichen Krieg) darĂŒber gesprochen worden. Zu meinem GlĂŒck bin ich wĂ€hrend dieser schlimmen Zeit niemals in die Lage gekommen, etwas Unehrenhaftes tun zu mĂŒssen, noch bin ich jemals Zeuge solcher VorgĂ€nge gewesen. Ich muß jetzt aber auch ehrlich sagen, daß ich nicht weiß, ob ich nicht auch in irgendeiner Weise (und wenn nur als nicht eingreifender Zeuge) schuldig geworden wĂ€re. Jetzt kann sich natĂŒrlich kein JĂŒngerer die damalige Zeit wirklich vorstellen und verstehen, daß nicht alle damals aktiv dagegen ankĂ€mpften. Das fĂŒr die Zeit typische Beispiel der Geschwister Scholl zeigt, wohin Einzelaktionen fĂŒhrten. Heute kann sich jeder nur vorstellen, daß er selbst als WiderstandskĂ€mpfer aktiv und dann (wie es bei Aufdeckung stets geschah) erschossen worden wĂ€re. Aber wenn es um Leben oder Tod geht, ist nun einmal nicht jeder gewillt, ein toter Held zu sein, zumal diese AktivitĂ€ten einzelner ja nicht das Geringste an der Lage Ă€nderten.

Doch wieder zurĂŒck zu den allgemeinen VerhĂ€ltnissen. Nichts ist schlimmer und gefĂ€hrlicher als der „Mob der Straße“ (wenn sie nicht bei den Sozies oder Kommunisten mitmarschierten, waren sie meist bei der SA. Die sogen. „Straße“ liebte die Zusammenrottungen und auch die PrĂŒgeleien), zumal dieser Mob hier noch den Parteien diente und dann spĂ€ter vom Staat benutzt wurde. Ja, einige davon konnte man nach Jahren vielleicht sogar in verantwortlichen Ämtern wiederfinden.

Ich selbst war vor dem Kriege so mit dem normalen Aufwachsen, den Schwierigkeiten in der Schule und der Anpassung an SpielgefĂ€hrten und Freunde spĂ€ter in den Jugendorganisationen (Jungvolk/HJ) beschĂ€ftigt, daß ich, als SpĂ€tentwickler (und vielleicht Idealist und TrĂ€umer ?) genug mit mir und meinem direkten Umfeld zu tun hatte und (wie ich jetzt zu meinem Leidwesen viel zu spĂ€t einsehen muß) viel zu naiv fĂŒr GesprĂ€che mit meinem Vater war.

Wie es ĂŒberhaupt dazu (zu dieser Zeit, die uns soviel Unheil brachte) kommen konnte, kann man ohne Kenntnis der und VerstĂ€ndnis fĂŒr die Geschichte vor und nach dem Ende des Ersten Weltkriegs nicht verstehen.

Wir hatten, entgegen vieler gegenteiliger Meinungen, diesen Krieg nicht geplant und angefangen. Die damalige Politik nach Bismarcks Entlassung war nicht in der Lage unsere Position inmitten all der anderen europĂ€ischen MĂ€chte auszubalancieren. Durch ungeschickte SchachzĂŒge der Politiker und unglĂŒckliche Äußerungen unseres leider etwas angeberischen Kaisers lavierten wir uns in eine Lage, die uns nach Sarajewo leider keinen ehrenhaften Ausweg mehr ließ. Unserem Kaiser Wilhelm konnte man wohl wirklich nicht nachsagen, daß er einen Krieg mit Frankreich und seinen Vettern in England und Rußland gewollt hĂ€tte. Aber die MĂ€chte um uns herum hatten sich in den letzten 10 – 15 Jahren vor 1914 durch GeheimvertrĂ€ge zusammengefunden und abgesichert. Wir waren damals ein sehr erfolgreiches und aufstrebendes Industrieland, das sogar - den EnglĂ€ndern zum Trotz - eine eigene große Kriegsflotte haben wollte. Das alles zusammen war letztendlich wohl zu viel. Zumal wir Deutschen ja leider (d.h. zu der Zeit unser Kaiser) oft viel, oder besser „zu viel“, und dann auch gerne „groß“ reden – „uns dicke tun“, wie man so schön sagt – und damit schafft man sich ja nicht nur Freunde.

Wir verloren den Krieg, nachdem wir an allen Fronten erfolgreiche und zum Teil leider auch nicht so erfolgreiche Schlachten geschlagen hatten. Einen Krieg sah man damals anders an als heute. Kriege hatte es immer gegeben. Kaum eine Generation kam ohne einen kleinen oder manchmal auch großen Krieg aus. Die Zeit vor 1914 hatte uns sogar eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig lange Periode des Friedens gebracht, so daß Kaiser Wilhelm II bis kurz vor dem Krieg als der FriedensfĂŒrst angesehen und von großen Teilen des Volkes als solcher geliebt wurde. In den Schulen lernte man damals z. B.: „Der Kaiser ist ein lieber Mann // Er wohnet in Berlin // Und wĂ€r’ es nicht so weit von hier // Dann ging ich heut noch hin“.

Jedenfalls verloren wir den Krieg und der Kaiser mußte abdanken und das Land verlassen. ZurĂŒck blieb Anarchie. Plötzlich waren wir, das seit Jahrhunderten obrigkeitshörige Volk, eine Republik. Zudem gab es Deutschland als zusammenhĂ€ngendes Staatsgebilde, ja erst knapp 50 Jahre (seit 1871). Alle andern um uns herum, hauptsĂ€chlich die EnglĂ€nder, Franzosen und Russen, hatten einen einheitlichen Staat seit vielen Jahrhunderten. NatĂŒrlich tat sich das Volk schwer, jetzt selbst die ZĂŒgel und die Verantwortung zu ĂŒbernehmen.

Entsprechend den demokratischen Gepflogenheiten mußten Parteien gebildet und Abgeordnete gewĂ€hlt werden. Aber wir als Volk fanden uns nicht so schnell in das fĂŒr uns Ungewohnte. Plötzlich war der einzelne BĂŒrger dazu aufgerufen, eine ihm vielleicht völlig unbekannte, von seiner politischen Richtung oder seiner Partei, aufgestellte Person, als „seine Vertrauensperson“ zu wĂ€hlen, die fĂŒr ihn seine Interessen mit vertreten sollte. Und entsprechend sahen die ersten Jahre im Deutschen Reichstag aus. Auf den Straßen gab es AufmĂ€rsche der verschiedenen Parteien, die meistens mit SchlĂ€gereien endeten.

Haupthindernis fĂŒr eine einigermaßen normale Nachkriegsgesellschaft waren jedoch die uns aufgezwungenen Reparationen, u. a. die Auslieferung aller Kriegsschiffe und grĂ¶ĂŸeren Handelsschiffe, der moderneren Maschinen, und natĂŒrlich Unsummen an Geld. Zur Übernahme unserer Steinkohle und Ausnutzung unserer noch vorhandenen Stahlindustrie wurden große Teile des rechtsrheinischen Industriegebiets von den Franzosen besetzt. In KĂŒrze, der uns von den Alliierten aufgezwungene „Vertrag von Versailles“.

Als Verlierer konnten wir nicht viel verhandeln, d.h. wir wurden zu den eigentlichen Verhandlungen nicht einmal mit hinzugezogen, sondern mußten uns nur anschließend das Ergebnis anhören – und unterschreiben. Daß die Unterschreibenden dann anschließend in Deutschland nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig populĂ€r waren, ist natĂŒrlich nur zu verstĂ€ndlich. Der geschĂŒrte Hass den SiegermĂ€chten gegenĂŒber war willkommene Wahlkampfmunition. Es wurde oft gewĂ€hlt und Regierungen wurden ebenso oft wieder gestĂŒrzt. Zum Teil durch die Knebelungen des „Friedensvertrags“, zum Teil aber auch durch die stĂ€ndigen Wechsel und die stets neuen (leider vergeblichen) Versuche, eine stabile Regierung zu bilden, lag Deutschland politisch und wirtschaftlich am Boden.

Die Inflation (Geldentwertung, zum Teil um ein Vielfaches an einem einzigen Tag) zu Anfang der zwanziger Jahre, sowie die sich Ende des Jahrzehnts von Amerika her auswirkende Weltwirtschaftskrise vergrĂ¶ĂŸerten die Probleme fĂŒr die „auf Abruf“ gewĂ€hlten Regierungen, aber mehr noch fĂŒr große Teile des einfachen Volkes. Die damaligen VerhĂ€ltnisse waren fĂŒr viele sogar noch schlimmer als die ersten Jahre nach dem Ende des letzten, des Zweiten Weltkrieges. Es gab zwar nicht die zerstörten StĂ€dte wie 1945, aber die LĂ€nge und die Aussichtslosigkeit dieser politisch chaotischen Zeit machten fĂŒr die vielen Arbeitslosen und ihre Familien den tĂ€glichen Kampf ums Überleben stĂ€ndig schwerer. Bei jedem Regierungswechsel erhoffte das Volk eine Besserung.

Unter den vielen im Reichstag vertretenen Parteien war auch seit Mitte der zwanziger Jahre eine anfangs eher kleine Partei, die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (die NSDAP). Zu Beginn der Dreißiger mĂŒssen die vielen Reden und Versprechungen wohl einen positiven Widerhall in der Bevölkerung gefunden haben. Man suchte ja dringend nach einer FĂŒhrung, die Deutschland wieder in einigermaßen geordnete VerhĂ€ltnisse zurĂŒck brachte. Jedenfalls stimmten Anfang 1933 genĂŒgend WĂ€hler fĂŒr die NSDAP, daß diese in Koalition mit den Deutschnationalen eine Regierung bilden konnte. So wurde denn Adolf Hitler am 30. Januar 1933 vom greisen ReichsprĂ€sidenten, dem Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Es waren nicht nur große Teile des Volkes, die sich endlich eine Besserung erhofften, es war auch das Großkapital, die Industrie und nicht zuletzt das MilitĂ€r. Nach dem, was in den zwanziger Jahren gewesen war, konnte es sich nur bessern – noch schlechter konnte es eigentlich nicht werden. Außerdem – und das ist in diesem Zusammenhang Ă€ußerst wichtig – dachte man natĂŒrlich, daß man zur Not auch diese Regierung (wie die vielen anderen in den vorangegangenen Jahren) wieder stĂŒrzen könne. Und das war leider ein fataler, folgenschwerer Irrtum.

Die Nazis brachten es fertig, durch ein sogen. ErmĂ€chtigungsgesetz die uneingeschrĂ€nkte Gewalt im Staat an sich zu bringen und hatten innerhalb kurzer Zeit durch euphorische Versprechungen, gepaart mit ersten spĂŒrbaren wirtschaftlichen Verbesserungen, dem Großteil des Volkes den Mut zu einem sich lohnenden neuen Aufbruch gegeben. NatĂŒrlich hatte das positive Auswirkungen im ganzen Volk. Die BeschrĂ€nkungen durch den Vertrag von Versailles, und damit auch die Rheinlandbesetzung, wurden kurzerhand einseitig fĂŒr erledigt erklĂ€rt und es gab plötzlich Arbeit beim Bau der Reichsautobahnen, sowie auf den Werften und im aufkommenden Zeitalter der Kraftfahrzeuge wurde sogar ein Auto fĂŒr das Volk (fĂŒr ganze 999 Reichsmark), der sogen. Volkswagen von Prof. Porsche, entworfen und vorgestellt. Zwar war dieses Auto zuerst nur fĂŒr die Wehrmacht lieferbar, aber jeder konnte mit einem Sparvertrag seinen Anspruch fĂŒr spĂ€ter (das war dann bald „nach dem Krieg“) anmelden. Doch, neben „Kraft durch Freude“ (den sogen „KdF-Reisen“ fĂŒr die arbeitende Bevölkerung auf neuen großen Kreuzfahrtschiffen oder mit der Reichsbahn zu fĂŒr viele BĂŒrger noch nie vorher erlebten Urlaubsreisen), wurden, zuerst unbemerkt, auch radikale VerĂ€nderungen im Staat und im Volk vorbereitet.

Das Volk und vor allem die Jugend wurden organisiert und den neuen Idealen entsprechend ausgerichtet. Alle jene, die an einen eventuell immer noch möglichen Regierungssturz gedacht hatten, waren inzwischen „gleichgeschaltet“ worden oder sie saßen bereits irgendwo in einem Lager. Anderseits erinnere ich aber auch an die Olympischen Spiele 1936 in Berlin, als die Welt bei uns zu Gast war, um in scheinbar harmonischer Weise die WettkĂ€mpfe auszutragen. Und tatsĂ€chlich gab es viele auslĂ€ndische GĂ€ste, die, ĂŒberzeugt vom offensichtlich guten Willen des neuen Deutschlands, an eine zukĂŒnftig guten VerstĂ€ndigung zwischen den Völkern glaubte.

Alles schien sich - nicht nur intern, sondern auch international – zum Besten gewendet zu haben.

Daß dieses positive Bild aber nur die zur Schau gestellten VerhĂ€ltnisse widerspiegelte, hatten inzwischen einige BĂŒrger, die nicht in dieses Bild hineinpaßten, erfahren mĂŒssen. Diese Erkenntnis ĂŒbertrug sich damals aber noch nicht auf die Allgemeinheit des Volkes, die ja grĂ¶ĂŸtenteils auch nur die „Schau“ (den offensichtlichen wirtschaftlichen Aufschwung und die verbesserten Lebensbedingungen) sahen. FĂŒr viele kam das Erwachen spĂ€t, fĂŒr gar zu viele leider viel zu spĂ€t. Die Aussichten, eine Änderung von Innen zu erwirken, waren aber mit ziemlicher Sicherheit schon damals aussichtslos. Das Reich war bereits voll durchorganisiert.


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Es ist immer schwer, sich eine Zeit vorzustellen oder zu versuchen, sich in eine Zeit hineinzuversetzen, die so weit zurĂŒck liegt. Dies ist so, weil sich die Empfindungen, EindrĂŒcke und Beurteilungen stĂ€ndig Ă€ndern. Besonders stark trifft dies auf den Unterschied zwischen unserer heutigen Zeit und der damaligen zu, in der zum Beispiel Begriffe wie Ehre und Treue nicht nur in der Ehe, sondern auch nach draußen im Leben einen Wert und eine Bedeutung hatten, bzw. haben sollten.

Alles in der Geschichte verlĂ€uft langsam. VerĂ€nderungen ergeben sich innerhalb langer Perioden, die, zumindest fĂŒr die, die in dieser Zeit leben, als stabil, ja als normal betrachtet werden. Aber keine Periode ist normal, also auch die unsere nicht. Selbst wenn wir seit ĂŒber 60 Jahren in einer „Wohlgehgesellschaft“ ohne direkte, unser Land beeinflussende Kriege leben, so ist das immer nur ein Übergang. Was sind 60 oder 100 Jahre, wenn wir die uns bekannte Geschichte betrachten. Die Zeit der Kriege, die es ĂŒber Jahrtausende seit Menschengedenken gab, ist vielleicht und hoffentlich auch fĂŒr lange Zeit vorbei – sie kann aber durchaus wiederkommen. Schließlich hat sich die Menschheit immer schneller verdoppelt und die entwickelte Welt macht immer weitere Fortschritte.

Uns soll es auch weiterhin nach Möglichkeit immer noch besser gehen und wir wollen auch noch lĂ€nger etwas davon haben. Aber irgendwann werden wir das alles gegen den hungrigen Rest der Welt verteidigen mĂŒssen. Denn zum Teilen sind wir ja selbst innerhalb unseres eigenen Staates nicht freiwillig bereit.




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gelahh

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gelahh
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12 SCHLIMME JAHRE etc.

An Burana und Zeder

Oops, to you too, Burana.

Tut mir leid, Zeder, aber es war nicht mangelnde Nachdenke, sondern schieres Unvermögen, einen passenden Platz zu finden. Ich verließ mich da ganz auf die LL-Experten, die das schon richten wĂŒrden.

Und so ist es denn ja auch zu aller Zufriedenheit geschehen. NatĂŒrlich ist das Thema so alt, daß es im Archiv wohl am besten aufgehoben ist.

Also, danke fĂŒr die Hilfe und GrĂŒĂŸe an Euch beide,


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gelahh

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