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Leselupe.de > Feste Formen
22. Juli 2011
Eingestellt am 04. 08. 2011 12:25


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Walther
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22. Juli 2011


Wenn selbst die Fjorde tiefe Trauer tragen
Und wenn durch Bergen schwarze Nebel ziehn
Wenn auch in Trondheim tutend Trawler klagen
Und wenn in Oslo Möwen kreischend fliehn

Weil Schüsse peitschen was doch Frieden schien
Und weil die Toten keine Silbe sagen
Weil alles trauernd dämmert vor sich hin
Und weil die Frage nichts gebiert als Fragen

Dann hebt der Himmel nicht sein Zelt ins Blaue
Dann fließt der Fluss nicht mehr durch seine Aue
Dann springt der Lachs nicht mehr zu seiner Quelle

Dann steht der Mensch gebannt auf einer Stelle
Und schweigt ganz still da alle Worte fehlen
Gebete können Tote nicht beseelen

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 04. 08. 2011 12:25
Version vom 06. 08. 2011 17:12

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Lieber Walther,

leider halte für mich die letzten beiden Zeilen nicht, was die Zeilen davor versprechen.

Vielleicht könnte man statt

quote:
Und schweigt ganz still und keine Tränen fließen
Die Welt damit zur Reinigung zu gießen

etwas wie

quote:
Und schweigt ganz still - wenn keine Tränen schimmern
wird lange noch die Trauer Kreuze zimmern

schreiben. Aber Dir fällt sicher noch was Besseres ein

Fjörde ist beabsichtigt?

Liebe Grüße

Herbert
__________________
© herberth - all rights reserved

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Walther
Routinierter Autor
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Lb. Herbert,

danke für Deinen Hinweis, den ich mir genau überlegen will. Das Element der Reinigung durch die Tränen war mir allerdings wichtig, so entstanden die letzten Verse um dieses Element herum.

Die "Fjörde" waren Absicht. Die Anspielung auf ein anderes poetisches Bild auch.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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