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Leselupe.de > Kurzgeschichten
3011
Eingestellt am 16. 02. 2011 12:15


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Phiebi
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jul 2007

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Im Jahre 3011 erz├Ąhlte der alte Mann,den zwei letzten Kindern der Erde,diese Geschichte.
Als Seidenraupen Spinnennetze bauten und der Schnee auch im Sommer blieb,fingen die Menschen an zu beten.
Die Menschen h├Ątten ihr Leben ├Ąndern m├╝ssen,aber die Angst vor dem Unbekannten,die Gier nach immer mehr,lie├č sie nur beten und hoffen.
Fremde Wesen eroberten die Erde und obwohl sie den Menschen sehr ├Ąhnlich waren,gab es einen Unterschied,ihnen schmeckten die Tiere nicht.Sie liebten das s├╝├čliche Fleisch der Menschen.
Die Wesen hatten auch Mitgef├╝hl,aber nur mit ihresgleichen.
So kam es,dass K├╝he und Schweine,die Wohn und Schlafzimmer bezogen.
Die Menschen wurden zusammen getrieben,um riesige St├Ąlle zu bauen,in denen sie streng nach Geschlecht gem├Ąstet wurden.
Den M├Ąnnern wurde der Samen entnommen.Die Frauen k├╝nstlich befruchtet.Die Kinder kamen nach der Geburt,in eigene St├Ąlle.
Die Muttermilch wurde von gigantischen Maschinen abgepumt.
Da die fremden Wesen die Milch so sehr liebten,blieb f├╝r die Babys,nur ein kleiner Rest,der mit Wasser verd├╝nnt wurde.

Viele Babys wurden gleich nach der Geburt geschlachtet.
Das Fleisch war rosig und zart.
Die Fremden spie├čten die S├Ąuglinge auf und grillten sie,bis sie braun und knusprig waren.

Das Weinen der M├╝tter,das Schreien der Kinder,ber├╝hrte die fremden Wesen nicht,denn sie verstanden oder wollten nicht verstehen.
Wer wei├č das schon.

Der Mensch war f├╝r sie,eine unterentwickelte Spezies,zum essen gerade gut genug.
Nur eine handvoll Menschen,die schon immer gegen Ungerechtigkeit und Gier k├Ąmpften,die aus ihren und den Fehlern der anderen lernten,konnten fliehen und ├╝berleben.

Als der letzte Mensch verspeist war,verschwanden die Fremden.

Die Erde konnte genesen und erbl├╝hte zu neuem Leben.
Die Kinder fragten den alten Mann,warum die Menschen so dumm waren. Ein Schulter zucken,war die Antwort.
Der alte Mann schaute die Kinder eindringlich an und hoffte auf seinem Weg zur untergehenden Sonne,dass die Kinder seine Worte nie vergessen.

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