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Leselupe.de > Kurzprosa
380 Pt. 3
Eingestellt am 27. 09. 2004 21:25


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masterplan
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: May 2001

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Immer habe ich auf dich gewartet. Jetzt bin ich mir nicht einmal sicher, ob du ├╝berhaupt in meinem Leben aufgetaucht bist. Doch kann ich mich noch sehr gut an dich erinnern.
Du warst das verlassene, einsame und wundersch├Âne M├Ądchen, das pl├Âtzlich vor mir stand und mich fragte, ob ich ihr den Weg aus der Dunkelheit zeigen k├Ânne.
Darauf antwortete ich dir, mein Leben sei dem Dunkel entsprungen. Ich k├Ânne dir also niemals den Weg heraus zeigen. Nur die lichten Stellen in der Dunkelheit. Die Orte der Ruhe und der Kraft, im ganzen Chaos.
Deine Augen durchbrachen die Mauer in meiner pechbeschlagenen Seele. Deren Licht brachte ein Leuchten in meinen Verstand, und ich sagte dir, ich w├╝rde mit dir bis an das Ende dieser Welt und dar├╝ber hinaus gehen.
Du warst meine Bonnie und ich wurde zu Clyde. Wir streiften durch unsere Welt und suchten nach der Freiheit und der Sch├Ânheit darin. Wir verliebten uns dabei ineinander. Verschmolzen zu der Einheit, nach der jeder Geist in seiner ganzen Lebensdauer sucht. Wir waren diese d├╝stere Welt der Tristesse und des Zaubers. Ohne uns konnte der Ort nicht existieren, und umgekehrt.
Manchmal hatte ich Angst, dich zu entt├Ąuschen. Oft war ich von Gedanken geplagt, dass unsere Zusammenkunft irgendwann enden k├Ânnte. Wenn wir nicht direkt verbunden waren, f├╝rchtete ich, wir w├╝rden uns verlieren. Irgendwo da drau├čen, bei Licht, Dunkel und den unbedeutenden Dingen dazwischen.
Und wenn ich ehrlich bin, empfinde ich gerade jetzt so. In diesem sinnlosen Moment aus Schatten eines unwirklichen Verstandes und der Tatsache, dass meine Liebe zu dir wom├Âglich niemals so stark war, wie in diesem Moment. Ich bin der unvollst├Ąndige Geist, die niemals zu Ende gedachte Vorstellung aus unserer Verbindung. Vielleicht existiere ich gar nicht. Kann ein Gedanke sich durch seine eigene Vision selbst erschaffen?
Mir wird in diesem Augenblick klar, dass alles, was eine Bedeutung hat, alles was vor diesem Moment geschehen ist, erst bei dem n├Ąchsten Liedschlag seine Existenz erlangen wird. Und zwischen diesen Sekunden empfinde ich dich, nur dich. All das Gl├╝ck und all den Schmerz, der nur durch dich geschehen kann. Mein ganzes Leben findet seinen Sinn in nur diesem einen Punkt auf der Landkarte des Universums.
Du bist noch immer das wundersch├Âne M├Ądchen von jenem Tag, der niemals stattgefunden hat, und mir dennoch Leben gab.
__________________
Sch├Ân, dass wir einmal dar├╝ber sprechen konnten...

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