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Leselupe.de > Erotische Geschichten
A.
Eingestellt am 20. 10. 2005 22:45


Autor
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plosiv
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2005

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In Gedanken bei dir. Was war nur passiert? Kann es wirklich so sein, wie in diesem achtziger Jahre Hit von Klaus Lage besungen? Na ja, tausendmal ber├╝hrt stimmt ja nun wirklich nicht, aber wir kennen uns schon lange. Ich arbeite mit dir und es macht mir immer Freude, wenn dein Name auf dem Dienstplan derselben Schicht zugeordnet ist, wie meiner. Mir war nicht bewusst, dass ich die Dienste mit dir herbeisehnte, ich dich auf dem Flur bereits abpasste, um mit dir zu sprechen. Ich ertappe mich dabei, dir nicht zu zuh├Âren, wenn du sprichst, ich sauge deine Satzmelodie, deine Worte, die bedeutungslos werden, auf. Ich liebe deinen Akzent. Ich kann nur h├Âren, mein Geist benebelt von deiner Gegenwart, unkonzentriert. Du ├╝berw├Ąltigst mich auf so erbarmungslose Weise, unkontrolliert rebelliert mein Kopf und zeigt mir Bilder von dir und mir, nichts ausgereiftes, nichts greifbares, Sekundenbruchteile einer fremden Leidenschaft und meine Zunge klebt an meinem Gaumen und meine Stimme bleibt stumm. Dein fragender Blick l├Ąsst mich schlucken, und ich begreife immer ein wenig zu sp├Ąt, dass du mir eine Frage gestellt hast, so brutal deine Stimme zum finalen Fragezeichen erhoben hast und die Stille sich ein wenig zu lange zwischen uns ausgebreitet hat, als dass ich nicht unkonzentriert wirken w├╝rde.





Ich muss mich zusammenrei├čen.

Gott verdammt, ich will dich.

Einfach so, den Verstand ausgeschaltet, den K├Ârper auf Empfang, ohne Kompromisse, ohne Nachdenken. Ich will dir in halbgeschlossene Augen schauen, Augen die mich anflehen, nicht aufzuh├Âren, deinen K├Ârper zu erforschen, mit meinem Mund, mit meinen H├Ąnden, mit meiner Zunge. Ich will sp├╝ren, wie dein K├Ârper mir entgegenstrebt, zitternd, verschwitzt, fordernd, dr├Ąngend. Ich will dich schmecken, deine Lippen f├╝r mich ├Âffnen, deinen Atem in mich aufnehmen, vergessen, dass ich sterben muss. Ich will den Moment, deinen Kopf zur├╝ckgeworfen, wenn die Spannung dich zwingt, aufzust├Âhnen, kurz bevor dein Atem sich ├╝berschl├Ągt, und du die Grenze ├╝bertrittst, den Punkt ohne Wiederkehr, unkontrolliert, dich selbst offenbarend. Ich will dein Salz auf meinen Lippen, mit meiner Zunge kleine Kreise ziehen, Muskel um Muskel erforschen, auf deiner Haut lesen, deinen Rhythmus sp├╝ren.
Nichts, was ich lieber t├Ąte, als dich mitten im Satz zu stoppen, einfach meine H├Ąnde um deinen Hals zu legen, dich heranzuziehen, um dich zu k├╝ssen.

Gott verdammt, ich will dich.

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petrasmiles
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Das einzige, was mich st├Ârt, ist, dass es nicht weiter geht. In dieser Sprache w├╝rde ich alle Facetten der Liebe erz├Ąhlt bekommen wollen.
__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug f├╝r Gutwerter!

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Henry Lehmann
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von petrasmiles
Das einzige, was mich st├Ârt, ist, dass es nicht weiter geht. In dieser Sprache w├╝rde ich alle Facetten der Liebe erz├Ąhlt bekommen wollen.

Ich empfinde das ganz anders. Das gro├če Manko dieses Textes ist, dass er nicht glaubw├╝rdig ist. Ich will nicht anzweifeln, dass der Prot wirklich so empfindet, aber die Sprache bringt das nicht r├╝ber. Zu abgedroschen, zu dick aufgetragen, zu viel schw├╝lstige Romantik f├╝r meinen Geschmack.

Kann sein, dass einige Frauen bei diesen Worten dahinschmelzen, ich w├╝rde diesem vor meinem Balkon schmachtenden Minnes├Ąnger einen Blumentopf auf den Kopf werfen.

LG Henry

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petrasmiles
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Äh ... ooops ...

... Minnes├Ąnger? - im Sinne von 'Mann'? ;-)
Ich gehe davon aus, dass es eine Frau ist, die da erz├Ąhlt. Oder denkst Du, "verdammt, ich will Dich!" kann nur ein Mann sagen? ;-)
Vielleicht r├╝hrt daher die unterschiedliche 'Aufnahme'?
Tja, M├Ąnnersprache, Frauensprache ... spannnend!
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bonanza
Guest
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k├Ânnte besser geschrieben sein - ist aber verdammt
nachvollziehbar.

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Mumpf Lunse
Routinierter Autor
Registriert: May 2004

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ich wei├č nicht ob es besser erz├Ąhlt werden k├Ânnte, wie bonanza es meint.
allerdings ist es alles andere als schw├╝lstig, dick aufgetragen ist es auch nicht und die glaubw├╝rdigkeit h├Ąngt sicher mit der eigenen erfahrungs/erlebenswelt zusammen.
es ist konkret, sehr sinnlich und ich finde es wunderbar geschrieben.

gunter
__________________
┬ę by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas ├╝berraschendes

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