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Leselupe.de > Fremdsprachiges und MundART (L)
A mol is gekumen a pojer zu a jid... (gelöscht)
Eingestellt am 05. 03. 2004 08:18


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Penelopeia
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Harald
Guest
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Liebe Penelopeia!

Der jiddische Witz begeistert mich in seiner verblüffenden Weisheit seit ich vor vielen Jahren die einschlägigen Titel von Salcia Landmann kennen lernte.

Vielleicht bin ich etwas aus der Übung, vielleicht ist auch die "Lautsprache" Deiner Schreibweise direkter übersetzt - ich hatte zunächst ein wenig Schwierigkeiten, die Worte zu verstehen.

Deshalb bin ich gespannt, welche Reaktion Dein Beitrag auslöst. Als ich einmal versuchte, einige österreichische Besonderheiten ins Spiel zu bringen (Plauderecke, Verzweiflung-Chaos-Liebe) wurde mein Experiment "nicht einmal ignoriert".

Dabei hielte ich es für eine Bereicherung, wenn den verschiedenen Sprachgewohnheiten und Kulturen Gelegenheit geboten wird, einander zu verstehen. Ich halte es auch für wünschenswert und empfinde es meist als originell, in Beiträgen hochdeutscher Sprache „Ausrutscher“ aus dem regionalen Sprachgebrauch zu entdecken.

So werden wir am ehesten vom Einerlei einer „Gesamtsprache“ verschont, die – meiner Meinung nach - inzwischen ein bedenklich flaches Niveau erreicht hat.

In diesem Sinne hoffe ich, wir können uns einer dem anderen einmal sagen: „Sesst, hob dem schrajbn, lejenen dir beigebracht...“

Liebe Grüße
Harald

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Penelopeia
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Hallo Harald,

Du sagst es: der jiddische Witz ist tatsächlich ein ganz eigener, denn neben Spott, Humor und manchmal sehr deftiger Satire, enthält er auch eine gute Portion Lebensweisheit, die sich aus der spezifischen Kultur und Leidensgeschichte der Juden speist...

Die vorliegende Anekdote stammt aus einem der Bücher von Salcia Landmann. An sich macht es wenig Sinn, die Texte, die sowohl auf Jiddisch wie auf Hochdeutsch vorliegen, in die Gedichtform zu bringen. Ich habe mir trotzdem einige vorgenommen, vor allem aus Freude an der jiddischen Sprache und am Schreiben mit hebräischen Lettern. (Die Hebrew-Fassung "frißt" das System der Lupe leider nicht; wobei natürlich auch fraglich ist, ob jemand sowas lesen würde...)

Die Worte sind bis auf ganz wenige Ausnahmen in den mir vorliegenden jiddischen Texten zu finden. Eingefügt habe ich selbst nur vereinzelt hebräische Worte, z.B. gadol - groß.

Ob eine solche "Schreibe" nun zeitgemäß ist bzw. auf Interesse stößt, weiß ich nicht. Ehrlich gesagt, interessiert es mich auch nicht sonderlich. Wichtig ist für mich, sich mit solchen Texten in eine großartige Sprache und Kultur, die leider so gut wie nicht mehr existiert, einfühlen zu können.

Liebe Grüße

Pen.

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MDSpinoza
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Penelopeia
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Danke! - Vielleicht schreibst Du ja auch mal eines auf diese Art!?

Liebe Grüße

P.

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