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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Krimi-Schreibaufgabe 040403
Eingestellt am 04. 04. 2003 08:17


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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
Kommentare: 1978
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Hallo Krimifreunde,

hier findet ihr eine Pressemitteilung ĂŒber ein Unternehmen des Neuen Markt. Hinter der Börse steckt Geld und Macht, aber auch ein Mord?
Die heutige Schreibaufgabe soll den Aktienboom und seine möglichen Verbrechen beleuchten. Wobei ein Mord möglich sein kann, aber kein Muß ist.
Die alte Schreibaufgabe findet sich hier:
Hier klicken
und kann natĂŒrlich immer noch gelöst werden.
Da das Thema unter UmstĂ€nden etwas ausfĂŒhrlicher behandelt werden muß, entfĂ€llt die Wortbegrenzung.
FĂŒr alle, die ein Zieldatum brauchen : 11.Mai

Viel Spaß beim Lösen.

Donnerstag 3. April 2003, 15:32 Uhr
Gericht legt Infomatec-GrĂŒndern GestĂ€ndnis nahe
Augsburg (AP) Im Augsburger Infomatec-Prozess hat das Gericht den beiden angeklagten GrĂŒndern des frĂŒheren Neuen-Markts-Unternehmen nahe gelegt, GestĂ€ndnisse abzulegen. Der Vorsitzende Richter Rainer Brand sagte am Donnerstag in der Verhandlung vor dem Augsburger Landgericht, er wende sich «ausdrĂŒcklich an die Angeklagten direkt», sie sollten bedenken, dass zumindest ein TeilgestĂ€ndnis eine mögliche Strafe erheblich mildern wĂŒrde.
Der Richter verwies zugleich darauf, dass das Gericht die Haftbefehle
gegen die frĂŒheren Chefs des inzwischen insolventen Unternehmens, Gerhard Harlos und Alexander HĂ€fele, erst vor rund einem Monat in den beiden zentralen Anklagepunkten Kursbetrug und Insiderhandel erneuert habe. Harlos und HĂ€fele waren im November 2000 als erste Manager eines Neuen-Markt-Unternehmens verhaftet worden. Erst ein halbes Jahr spĂ€ter wurde der Haftbefehl gegen Auflagen wieder außer Vollzug gesetzt.
Ihre Verteidiger scheiterten am zweiten Tag des auf ĂŒber 50 Verhandlungstage angesetzten Mammutprozess mit weiteren Versuchen, die Verlesung der Anklageschrift vorerst zu verhindern. Richter Brand stellte neuerliche AntrĂ€ge zunĂ€chst zurĂŒck, den Prozess fĂŒr weitere Akteneinsicht zu unterbrechen.
Staatsanwalt Uwe Huchel warf den Angeklagten Kurs- und Kapitalanlagebetrug, verbotene InsidergeschĂ€fte sowie GrĂŒndungsschwindel vor. Er hielt Harlos und HĂ€fele zahlreiche inhaltlich falsche Ad-hoc-Mitteilungen vor, mit denen sie den Kurs der Infomatec-Aktie in die Höhe getrieben hĂ€tten, um eigene Aktien mit Millionen-Gewinnen zu verkaufen. Harlos und HĂ€fele hĂ€tten so jeweils rund 15,2 Millionen Euro verdient.
Konsequent hĂ€tten beide versucht, die euphorische Stimmung am Neuen Markt «fĂŒr sich auszunutzen», betonte Huchel. Immer wieder hĂ€tten sie Meldungen ĂŒber GroßauftrĂ€ge gestreut und eine Verdoppelung ihrer UmsĂ€tze angekĂŒndigt. In den Meldungen wurde ein «GrĂ¶ĂŸter Deal der Firmengeschichte» gefeiert und vom «weltweiten Siegeszug» der Infomatec-Technologie gesprochen, die Fernsehen und Internet miteinander verbinden sollten. TatsĂ€chlich war die Software laut Huchel aber «ein nicht vermarktungsfĂ€higes und fehlerhaftes Produkt ohne tatsĂ€chliche reale Verwendungsmöglichkeit».
So habe Mobilcom statt wie in einer Ad-hoc-Mitteilungen gemeldet, nur GerĂ€te im Wert von 7,7 Millionen statt 55 Millionen Mark bestellt, berichtete der Staatsanwalt. Bei einer ebenfalls als «vierter Mega-Deal» in Folge vermeldeten 55 Millionen Mark schweren «Order» eines angeblich weltweit tĂ€tigen Unternehmen namens «Global Well.com» sei kein einziges GerĂ€t ausgeliefert und ein Rahmenabkommen wieder gekĂŒndigt worden. «Eine Ad-hoc-Meldung ĂŒber die Auftragsstornierung des 'vierten Mega-Deals' unterblieb», betonte Huchel.
Auch bei einem GeschĂ€ft ĂŒber 50 Millionen Mark mit einem französischen Unternehmen, hieß es «Neuer Großauftrag fĂŒr die Infomatec AG», obwohl laut Huchel lediglich ein unverbindlicher Vorvertrag vorlag. Im Anschluss an derartige als Kursbetrug zu wertende Meldungen sei der Kurs von Infomatec zeitweise um bis zu 28 Prozent nach oben geschnellt.
Zugleich hĂ€tten die beiden Angeklagten eine «möglichst unauffĂ€llige VerĂ€ußerung von eigenen Aktien» betrieben, sagte Huchel. So habe Anfang 1999 jeder der Angeklagten Aktien fĂŒr 14,7 Millionen Euro verkauft und im Juli 2000 nochmals Anteile fĂŒr rund 500.000 Euro

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Michael,

das ist eine wahre Herausforderung, das mag ich besonders. Und der Zeitrahmen ist genau richtig.

Super Aufgabe. Danke!

Gruss

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Michael,

hab doch noch ne Frage. Wie eng mĂŒssen wir uns an die Vorgabe halten, zum Beispiel was Finanzsummen und die Daten ĂŒber die Personen und deren Fachgebiete betreffen.

Schöne GrĂŒĂŸe
Volkmar

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
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Hallo Rote Socke,

die einkopierte Nachricht soll nur ein Beispiel sein, einzig plausibel soll die Lösung und ihr Hintergrund sein. Ansonsten lasst eurer Phantasie freien Lauf.

Bis bald,
Michael

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

So, nun habe ich mal meine Geschichte gepostet. Ob's gefÀllt?

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