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Leselupe.de > Gereimtes
AbSeits
Eingestellt am 01. 10. 2005 13:25


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Juergen Kuehn
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2005

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AbSeits

Menschen schweigen sich ins Abseits,
Gesichter regungslos aus Stein,
Körper verkrampfen zu Marionetten,
Herzen schlagen funktionierend Takt.

Wo bleibt das unbedachte Wort?
Wer lĂŒftet lĂ€chelnd seine Maske?
Wann schwingt der Körper Stimmung?
Woran kann das Herz entflammen?

Lass los und zeig dich wie du bist,
ohne Angst nicht zu erfĂŒllen -
was ist? Du bist zu einmalig,
um im Abseits zu verharren.



©Juergen Kuehn

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Juergen Kuehn
Festzeitungsschreiber
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Hallo NKD,
ich schreibe, was ich beobachte, selbst bei mir. Mein Gesicht schien sich zu versteinern und um mich herum ist’s leider auch zunehmend zu sehen. Der „Zeigefinger“, wenn du ihn siehst, galt dann mir zuerst. FĂŒr andere soll es ein Anstoß sein, mehr nicht.
Apropos, das Weltbild verĂ€ndere ich sicher nicht und in der FußgĂ€ngerzone freue ich mich ĂŒber all die Dinge, die ich nicht brauche.
Trotzdem danke fĂŒr deine Kritik und ErfolgswĂŒnsche – ich allerdings wĂŒnsche mir mehr Mut und Toleranz.
Gruß
JĂŒrgen

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo juergen,
mir gefÀllt die zweite strophe deines gedichts
sehr gut. das sind leidenschaftliche fragen mit
einer hĂŒbschen melodie.
etwas skeptisch sehe ich die erste und die letzte
strophe. anfangs hÀlst du dich an sehr allgemeine
formulierungen: marionetten, im takt schlagen,
regungslos aus stein. da könnten ein paar ausgefallenere
bilder grĂ¶ĂŸere wirkunge erzeugen.
am ende zeigst du eine lösung auf, eine antwort auf
diese provokanten fragen. das ist wiederum eine sache,
die ich inhaltlich nicht ganz nachvollziehen kann.
denn wenn es so einfach wÀre, warum tut es dann
niemand? liegt nicht auch eine gewisse notwendigkeit
im alltĂ€glichen trott? wĂŒrde das leben funktionieren
ohne routinen, also handlungen, die unbefragt erledigt
werden?
das als leseeindruck.
liebe grĂŒĂŸe,
denschie

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Hallo Juergen Kuehn,

ein schulMeisterlicher Text, der fĂŒr die Gabe des Autors spricht, nicht nur sich, sondern auch anderen Menschen Wege aus ihrem selbstgewĂ€hlten Elend aufzuzeigen.

Auf Managerseminaren kommt so etwas bestimmt sehr gut an, denn es wird die Manager befÀhigen, ihren Untertanen in schweren Zeiten Mut zuzusprechen.
Durchaus keine schlechte GeschÀftsidee.

Die Welt im Kleinen verĂ€ndern könntest Du damit sicherlich dann, wenn Du Dich in der FußgĂ€ngerzone geschĂ€ftsfördernd neben einen unserer obdachlosen Freunde setzt.
Auch keine schlechte Idee.

Wie auch immer, Du bist auf einem guten Weg. Wir wĂŒnschen Dir Viel Erfolg.

Gruß, NDK - NewDawnKonsortium


P.S. Ich habe meine Textkritik noch einmal ĂŒberarbeitet.
Ich möchte mich bei Dir und den LL-LeserInnen dafĂŒr entschuldigen, dass ich Deinen Namen versehentlich falsch geschrieben habe.

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Juergen Kuehn
Festzeitungsschreiber
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Also, NKD...
mit Kleinigkeiten soll man großzĂŒgig verfahren.
Ich habe kein Problem mit deiner Kritik oder mit dem "feler" im Namen.
Wie heißt es? Namen sind Schall und Rauch?
Das Eingreifen den Mods habe ich nicht so recht verstanden,
zumindest bei Deiner Antwort zu meinem "AbSeits".
Gruß
Juergen

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Juergen Kuehn
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2005

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Hallo Denschie,

ich habe bereits oben an NKD etwas zur Entstehung von
"AbSeits" geschrieben. Es war mein erstes Gedicht.
Eigentlich hatte ich es damals fĂŒr mich geschrieben.
Und bei mir hat es eine VerÀnderung ausgelöst.
Ich habe mich danach bewußter mit mir. meinem Alltag
und meiner KreativitÀt auseinander gesetzt.

Klar sollten wir uns so akzeptieren, wie wir sind.
Und das Leben einigermaße zu meistern heißt auch,
alltÀgliche Routinen wie ZÀhneputzen anzunehmen.

Im Nachhinein sehe ich "Abseits" so:
1. Strophe - Feststellen, was schief lÀuft
2. Srtophe - Fragen nach dem Warum?
3. Strophe - Vorschlag - es geht auch anders

Herzlichen Gruß
Juergen

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