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Leselupe.de > Kurzprosa
Abendrot
Eingestellt am 14. 04. 2004 14:20


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Das Licht
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2002

Werke: 51
Kommentare: 17
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Abendrot


Wie viel Zeit ist vergangen?
Wie viel AtemzĂĽge habe ich getan?

Wie oft schlug mein Herz?
Wie viele BerĂĽhrungen empfing ich?

Wie oft sah ich die Sonne aufsteigen und zu Ruhe gehen?
Wie viele Träume habe ich geträumt?

Wie viele Tränen vergoss ich?
Wie oft habe ich geliebt?

Wie oft habe ich mich gesehnt?
Wie oft habe ich geschrieen?


Es hat aufgehört zu regnen, die Wolken brechen auf und der
blaue Himmel zeigt sich in seiner schönsten Pracht.
Ich schaue zu Boden und spiegle mich in einer PfĂĽtze.

Gedankenlos….. losgelöst…..gelöst……

Der Moment nimmt mich an seine Hand.
Stille streicht ĂĽber meine Haut, eine BerĂĽhrung aus der Unendlichkeit.

Ich rieche das Meer, höre die Brandung rauschen, lausche den Möwen nach….
Ein kurzer Schritt über die Schwelle… und… ich bin Zuhaus.

Ein kleines Haus am Waldrand, umgeben mit einem kleinen Gartenzaun.
Hundegebell, Kinderlachen in der Luft, der Duft von frischen Kuchen…

Die kleine Bank, umschlossen vom Rosengarten, schwere SĂĽĂźe,
leichte Sommerbriese… Hand in Hand…

Der Waldsee, Sonnenperlen auf seiner Oberfläche, summen vom Bienenfleiß…
Barfuss ĂĽber das noch nasse Moos, begleitet von Elfenlicht das durch die
Blätterkronen bricht.

Gesegneter Augenblick, Glückseeligkeit, Atemlos voller Lust….
Verschmelzen mit dem Wunder, FlĂĽgelschlag in das Licht.

Ich schaue in deine Augen und sehe die Welt.
Tausend gelebte Leben, gefüllt mit Weisheit und Liebe…

Liebe…

Wie wunderschön du doch bist…

Hab dich gefunden in diesen Moment und bist doch so fern…
Langsam bettet sich die Sonne in ihr Abendkleid, tiefes rot und orange.
Der Abendstern leis sich zeigt, funkelnd, geheimnisvoll…

Haltend ganz im Schweigen vertieft, den Duft deiner Haare auf meiner Haut.
Taumel der Dankbarkeit, Herzensfeuer gleich.

Die Abendröte malt ihre Bilder am Firmament.
Nebel zieht langsam herauf und nimmt meine Erinnerung mit sich…

Ich schaue zu Boden, sehe die Pfütze die zuvor ein Waldsee war…
Eine Träne rinnt aus meiner Seele und tropft in das Nass.

Ein stiller Gruß von mir, bevor ich gehe…

Wie viel und….. wie oft ?!

Das weis nur der Abendstern…







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heike von glockenklang
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2002

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Ursprünglich veröffentlicht von Das Licht
Abendrot


Gedankenlos….. losgelöst…..gelöst……
Der Moment nimmt mich an seine Hand.
Stille streicht ĂĽber meine Haut, eine BerĂĽhrung aus der Unendlichkeit.
hier ist einsprung hat mich verwirrt
Ich rieche das Meer, höre die Brandung rauschen, lausche den Möwen nach….
Ein kurzer Schritt über die Schwelle… und… ich bin Zuhaus.



wie wäre das z.B... ?
Gedankenlos….. losgelöst…..gelöst……

Ich rieche das Meer, höre die Brandung rauschen, lausche den Möwen nach….
dieser statt der Moment nimmt mich an seine Hand.
Stille streicht ĂĽber meine Haut, eine BerĂĽhrung aus der Unendlichkeit.
hier ist einsprung hat mich verwirrt

Ein kurzer Schritt über die Schwelle… und… ich bin Zuhaus.


ansonsonsten macht dein abenbrot lust auf naschen...
__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, kĂĽhle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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mandra
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Registriert: Apr 2004

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Abendrot

SehnsĂĽchte nach Liebe und Freiheit spiegeln sich in diesen Zeilen wieder.

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heike von glockenklang
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2002

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das was man im leben nicht immer haben kann darf man zumindest lyrisch ausdrĂĽcken.daher finde ich dieses werk auch gelungen.
g.heike
__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, kĂĽhle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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