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Leselupe.de > Gereimtes
Abgelehnt
Eingestellt am 03. 01. 2004 23:45


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wondering
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Abgelehnt

Als dein Anblick mir den Boden entzog,
dein Lachen mich im Herzen erreichte
und deine Zartheit meine Festung wanken ließ,
wollte ich sie noch einmal annehmen –

die sĂŒĂŸe Last,
die das Herz schwer
und den Gang leicht macht,
die mir am Tage dient,
um in der Nacht zu herrschen,
die Berge versetzt
auf der ewigen Suche nach Heimat –

und doch
die grĂ¶ĂŸte Lust darin fĂ€nde,
Schmerz zu bereiten -

Noch ehe sich aber Worte
auf meinen Lippen bildeten,
mir den Brustkorb dehnten,
um sich dir atemlos
als GestÀndnis der Liebe
entgegen zu werfen,
schluckte ich -

und genieße das stille GlĂŒck,
TrÀnen auf meiner Haut
als mein Eigen zu spĂŒren.

__________________
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie woanders zu suchen.

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pipi-barfuss
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hallo wondering,

uff,da fehlen mir die worte.
gefÀllt mir dein abgelehnt.
wer kennt das nicht??

l.g. pipi

__________________
Lebe den Augenblick,auch wenn du mit einem Bein schon in der Zukunft stehst und mit dem anderen noch in der Vergangenheit

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Mara K.
Guest
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..........liebe wondering.....

es ist glasklar und hat Tiefgang, nachdenklich macht es und SehnsĂŒchte wĂŒhlt es auf ... ja, wer kennt das nicht.
Ich habe es mehrmals gelesen und meiner Meinung nach wĂŒrde es sich besser machen, wenn man dieses oder jenes 'und' weglĂ€sst, damit man es dann wieder besser betonen kann.
Ich habe es dir unten eigestellt, wie ich denke ... und wie
gesagt, dies ist nur meine Meinung dazu ...
Ich danke fĂŒr's LesendĂŒrfen und wĂŒnsche einen schönen Sonntag. Herzlich Mara K.


Abgelehnt

Als dein Anblick mir den Boden entzog,
dein Lachen mich im Herzen erreichte(,)
deine Zartheit meine Festung wanken ließ,
wollte ich sie noch einmal annehmen –

die sĂŒĂŸe Last,
die das Herz schwer(,)
den Gang leicht macht,
die mir am Tage dient,
um in der Nacht zu herrschen,
die Berge versetzt
auf der ewigen Suche nach Heimat –

und doch
die grĂ¶ĂŸte Lust darin fĂ€nde,
Schmerz zu bereiten(.)

Noch ehe sich Worte
auf meinen Lippen bilden,
mir den Brustkorb dehnen,
um sich dir atemlos
als GestÀndnis der Liebe
entgegen zu werfen,
schlucke ich alles -

und genieße das stille GlĂŒck,
TrÀnen auf meiner Haut
als mein (E)igen zu spĂŒren.


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wondering
Fast-Bestseller-Autor
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Liebe Pipi, liebe Mara,

danke fĂŒr's Lesen und Kommentieren.

Ich weiß nicht, Mara, bin noch unschlĂŒssig, ob ich den "erzĂ€hlerischen" Stil mit "und" einer"AufzĂ€hlung" mit weniger "und" vorziehe.
Da warte ich mal, was vielleicht andere noch meinen...

Wie aber habt ihr das "abgelehnt" gelesen, dass die Prot. ablehnt oder abgelehnt wird.

Es wĂŒrde mich interessieren, ob das eindeutig oder offen ist.

Danke euch und einen schönen Sonntag

wondering

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Mara K.
Guest
Registriert: Not Yet

liebe wonderprima ...

das ist doch kein problem, es war doch auch nur meine meinung, wie ich immer wieder betone, wenn ich kommentiere und du bist der meister deiner werke ...

die ablehnung kommt meiner ansicht nach deutlich zum ausdruck, als der prot. beim anblick der boden unter den fĂŒĂŸen verloren geht ... hĂ€tte sie mit einem wort, einem satz alles Ă€ndern können? so muss ich sagen, mir fiel dazu ein "Keine Antwort ist auch eine Antwort!" ... wie auch immer, man kann gefĂŒhle total zerreden, aber man kann auch die liebe todschweigen ... was von beiden schlimmer ist vermag ich nicht zu sagen ... man liest ablehnung und um fĂŒr mich persönlich zu sprechen, ich empfinde ablehnung und zurĂŒckgestoßenwerden sehr schlimm und erniedrigend ...

aber dies ist nur meine meinung dazu... vielleicht kannst du etwas damit anfangen ...
lieber gruß von Mara K.

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lapismont
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Hallo Wondering,

der Prot. lehnt ab.

Musste ich mehrmals lesen, hatte beim ersten Lesen den selben Eindruck wie Mara, bezĂŒglich der Unds.
Sind aber doch recht sinnig gesetzt.

Mit zwei AufzÀhlungen zu beginnen ist gewagt, und ein Als zu Beginn gefÀllt mir nicht.

"die mir am Tage dient,
um in der Nacht zu herrschen,"
Das ist toll!

Was mich als Leser etwas ratlos zurĂŒcklĂ€sst, ist die fehlende Motivation, sie wird nicht erklĂ€rt, weder fĂŒr die Lust an Schmerzen, noch die Ablehnung.

Der Text ist in erster Linie sehr konstruiert und verbirgt damit die tiefer gelegenen Schichten hochschlagender Emotionen, fast scheint es, als ob dies nur der Mantel sei. Die Ablehnung kommt somit auch als Schutz daher, nicht als eine richtige Entscheidung.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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