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Leselupe.de > Gereimtes
Abgesang auf den ewigen Verlierer
Eingestellt am 21. 09. 2004 09:28


Autor
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LuMen
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Abgesang auf den ewigen Verlierer


Siehst du den Streif am Horizont?
Er zeigt sich silberfarben!
Das Schicksal hat dich noch verschont,
brauchst l├Ąnger nicht zu darben.

Hast du den gr├╝nen Zweig erreicht
und wirst gleich auf ihm sitzen?
Das Hemd vom Schwei├č noch durchgeweicht,
im Strumpf die L├Âcher blitzen.

Doch du wirst wieder ├╝berm├╝tig,
beugst dir den Zweig, so dass er bricht!
Verh├Âhnst das Schicksal, das dir g├╝tig,
und n├╝tzt die neue Chance nicht!

Du kannst dir einen Tannenbaum
in deinen Hintern stecken!
Zum gr├╝nen Zweig gelangst du kaum ÔÇô
nicht einmal ums Verrecken!

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Rolf-Peter Wille
???
Registriert: Apr 2002

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Hallo LuMen,

...wie wahr..., der Mensch ist undankbar!


Gut gelungen, nur der letzte Vers verbiegt irgendwie den Zweig (den Rhythmus), nach meinem Geschmack. Wenn ich "drauf" betone, wird die Kadenz von "Verrecken" zu sehr abgeschwaecht und wenn ich "nicht" betonen will, komm ich auch auf keinen gruenen Zweig (...oder ist das Absicht?).

"Du kannst Dir einen Tannenbaum / in Deinen Hintern stecken" ist ja deftig und markant lakonisch, und da ist's wahrscheinlich gar nicht so leicht, noch etwas Treffendes zu finden, was dagegen anstinken kann...

LG,
RP

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AndreasGaertner
Guest
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Lieber LuMen

Oh weh mir, da finde ich mich in Deinem Gedicht selber wieder!
@Lieber Rolf-Peter Wille:
Vielleicht noch einen gr├╝nen Regenschirm mit Tannenbaumaufdruck. So lie├če sich die Spannung dosieren!

sende viele liebe Gr├╝sse
Andreas

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LuMen
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De-Kadenz?

Hallo Rolf-Peter und Andreas,

ich bedanke mich f├╝r Eure freundlichen und anregenden Kritiken!
Ich bin mit der letzten Zeile auch nicht so ganz gl├╝cklich, sehe aber noch keine andere L├Âsung. Wenn ich konsequent den Jambus beibehalten will, muss ich nat├╝rlich das "nicht" betonen.
Ich habe noch eine andere im Versma├č abweichende Version, wo das Problem nicht auftritt, daf├╝r gef├Ąllt mir aber anderes nicht so gut (steht derzeit in der "L-Ecke", vielleicht stelle ich sie hier mal zum Vergleich ein).

Herzliche Gr├╝├če

LuMen

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AndreasGaertner
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo LuMen

vielleicht in etwa so:

Du kannst dir einen Tannenbaum
in deinen Hintern bohren!
Der gr├╝ne Zweig bleibt f├╝r dich Traum ÔÇô
kommst nicht drauf, -bist verloren!

Na ja ...

Viele Gr├╝sse
Andreas

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Rolf-Peter Wille
???
Registriert: Apr 2002

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Hallo LuMen und Andreas,

oder so:

Der gruene Zweig? Er bleibt ein Traum,
wie Du Dich nach ihm reckst.
Selbst wenn Du einen Tannenbaum
in Deinen Hintern steckst.

oder:

Du kannst Dir einen Tannenbaum
in Deinen Hintern stecken!
Den gruenen Zweig erreichst Du kaum,
Du kannst Dich noch so recken.

LG,
RP

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