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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Abgründe
Eingestellt am 10. 09. 2012 13:17


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Romlandir
Hobbydichter
Registriert: Sep 2012

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Es ist ein Spiel mit der Wahrnehmung von Existenz.
Nicht nötig es zu Spielen, nur reizvoll.
Erst sich der Menschenwelt auszusetzen, die Spielart der Gesellschaft Meistern, die Sehnsucht nach Erfüllung Treibt mich an.
Mangel wird geglaubt, Hoffnung wird wach, das schöpfen von Geborgenheit zum Lebensinhalt.
Dann ist alles erreicht, alle Hoffnung erfüllt, die geerbten Träume Wirklichkeit geworden.
Das Haus ist warm, die Liebe auch.
Nun ist das Spiel der Seele am zug.
Seele, Wonne, Erleuchtung.
Die höchsten Gipfel des Menschseins erringen, erklimmen, erwirken.
Der Gipfel ist hoch der Weg ein rutschiges Gelände.
Auf halbem Weg sind alle Träume aufgebraucht, so gehe ich nun ohne Traum, die Nase führt, der Wille folgt.
Bald ist das Brot zu Ende, der Gipfel weit entfernt.
Nun ist Vertrauen angesagt, jeder funken Hoffnung wird gehegt, als Schatz im Herzen getragen.
Ich singe ein Lied und stapfe der Nase hinterher, der Weg ist weit die Hoffnung wiegt nun schwer.
So lasse ich die Hoffnung fahren, die Bürde wiegt zu viel, soll mich mein Glück noch tragen, der Nase hinterher.
Das Glück gibt mir ein Lied, das singe ich mir selbst, es wärmt das Herz und gibt mir Kraft den weiten Weg zu gehen.
Der Weg wird steil, in dunkler Nacht kann ich das Schwarz des Gipfels sehen.
Auf schmalem Grat stehe ich allein, habe Gleichgewicht.
Es führt nur dieser Weg dahin, den wollte ich ja gehen.
Also los den schmalen Grat entlang, kommt heftiger Wind, mach ich mich klein, der Grat wird breit, ich gehe hinein ins nackte Sein.
Nichts fühle ich, nichts will ich, nichts kann ich tun.
Der Wind hat alles fort getragen.
Nun bin ich halb, halb bin ich nicht.
Die Stimmen flüstern Vertrauen.
Vertrauen lasse ich hinter mir, es ist um mich Geschehen.
Wo Name ist und Stimme, da ist es nicht, das hab ich längst gesehen.
Nun gehe ich den letzten Weg der Abgrund raubt die Sinne.
Schreite durch die dünne Luft, der Berg war nie, der Rose duft verklungen.
So falle ich in Ewigkeit durchs bodenlose Sein.
Erscheint nun Welt, so ist sie nur des Glaubens matter Schein.
__________________
leise Atmen, ruhig Schauen, wach Erleben

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