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Leselupe.de > Ungereimtes
Abschied
Eingestellt am 19. 05. 2004 14:52


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narzisse
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2004

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Abschied


Verzerrt durch Raum und Zeit
sp├╝re ich ein Seufzen
und h├Âre deine Stimme,
die den schwarzen Vogel ruft,
am Fenster zur Unendlichkeit.

Schon schwebt er sanft herein,
l├Ąsst sich bei dir nieder
und schaut dich wartend an.
Du nickst ihm dankbar zu
und f├╝hlst dich nicht allein.

Dein Tod kommt ohne Schmerzen,
ich seh dich darauf warten,
und deinen Blick zur├╝ck.
Der Zeitpunkt passt,
du gehst mit leichtem Herzen.

Ich hebe noch zum Gru├č die Hand,
h├Âr dein erl├Âstes Lachen.
Du fliegst an mir vorbei
und folgst jetzt deiner Lebensspur
in ein anderes Land.

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Sandra
Guest
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Hallo Narzisse,

dein Gedicht ber├╝hrt mich. Wenn man so gehen kann, ist es gut. Mit Sicherheit hat der Tod auch eine helle Seite, sie ist nur schwerer zu sehen.

LG
Sandra

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narzisse
Festzeitungsschreiber
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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Sandra
Hallo Narzisse,

dein Gedicht ber├╝hrt mich. Wenn man so gehen kann, ist es gut. Mit Sicherheit hat der Tod auch eine helle Seite, sie ist nur schwerer zu sehen.

LG
Sandra


Hallo Sandra,

danke f├╝r deine Zeilen. Es freut mich, dass dich mein Gedicht ber├╝hrt hat. Sicherlich hat der Tod viele Gesichter.
Der Anla├č zu diesem Gedicht ist der Tod eines Freundes, der anfangs gro├če Angst vor dem Sterben hatte, letztlich aber noch gr├Â├čere Angst vor dem Weiterleben mit dem Krebs. Er empfand den Tod als Erl├Âsung nach einem intensiv gelebten Leben. Das hat f├╝r mich etwas helles.

Gru├č,
Narzisse

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