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Leselupe.de > Ungereimtes
Abschied
Eingestellt am 10. 10. 2004 20:33


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noel
???
Registriert: Dec 2002

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wie satt du liegst
deiner früchte
beraubt rieche ich
deine feuchte haut
erinnernd die hitze
die dich trieb zu
knospen mich wild treibend
atemschwer
über hitzige hügel
feuchte täler
wie satt du liegst
& ich hungere wieder
dem saftstrotzenden dem
kleinfiedrigen grün entgegen





__________________
© noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level) .

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Klopfstock
Guest
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Hallo, Noel,
müßte es in der zweiten Zeile nicht

"deiner früchte"
beraubt....

heißen?

Liebe Grüße
Klopfstock

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Jongleur
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Hallo noel,
wie schön das klingt und den Text vorwärtstreibt in seiner Melodie: wie satt du liegst / deiner früchte beraubt
Gefällt mir sehr.
In der Mitte wird es mir ein bisschen viel - sowohl der Partizipien (erinnernd, treibend, saftstrotzend) als auch das doppelte trieb/treibend.
Wenn man einfach nur das "trieb" doppelt einsetzte und verstärkte? Ich probier mal, ungefähr so:

wie satt du liegst
deiner früchte
beraubt rieche ich
deine feuchte haut
die hitze erinnernd
die dich trieb
zu meinen knospen
die mich trieb

atemschwer
über hitzige hügel
feuchte täler
wie satt du liegst
[& ich hungere wieder
dem saftstrotzenden dem
kleinfiedrigen grün entgegen]

Die Wiederholung dieses beobachtenden, verwunderten "wie satt du liegst" finde ich als Abschluss so stark, dass ich auf den neuerlichen Hunger am liebsten verzichten würde, denn damit reißt das Gedicht ein neues Bild an.

Jongleur

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noel
???
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@ irene DANKE

@jongleur

die doppelung ist wirklich schlecht, werde mir etwas überlegen.

mir ist es wichtig, dass erst erinnernd steht, wegen des textflusses infolge und wegen der betonung.

die knospen sind nicht auf den Ich-Protag gemünzt, deshalb ist das meine hietr - mir - falsch klingend.

dein vorschlag der auslassung muss ich mir überlegen, denn dein gedankengefühl ist nachvollziehbar.

danke vorerst noel
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noel
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@jongleur

ohne die letzte zeilen klingt es mir zu gefällig, zu rund.

und trieb von treiben und TRIEB wollte ich als doppelung, ehr müsste ich das treibend streichen, aber auch hier ist getrieben werden und der trieb inhärent...

noel noch am denkfühlen
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Jongleur
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Jaja, das Gedicht ist in der Hauptsache Dichters Kind, wir anderen sind höchstens wohlmeinende Patentanten, manchmal auch Schwatzonkels ...
Nimm den Früchten noch das flüchtigverbliebene 'n' weg ... wessen beraubt? deiner früchte beraubt.
Und ich mag das saftige Gedicht, das mir mehr von Höhen und Niederungen menschlicher Natur, "saftstrotzend", zu berichten scheint.
Jongleur

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