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Leselupe.de > Ungereimtes
Abschied
Eingestellt am 23. 11. 2005 16:08


Autor
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Cynthia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2005

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Abschied

traurig schaue ich dir
mit einem L├Ącheln nach

wie Nebel in der Morgensonne
verfl├╝chtigt sich mein Glaube
an Heute

nun blicke ich in das Gesicht
der Einsamkeit
wo wir der tanzenden Traurigkeit

begegnen

__________________
Live and learn

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Zarathustra
Routinierter Autor
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hallo Cynthia

... warum so wenig Resonanz auf deine Verse?

Es scheint mir ganz und gar nicht unbedeutend, was du zu sagen hast.

Zugegeben, ich musste ein wenig schlucken um meine scharfe und strenge Kritik zu z├╝geln.

(Weisst du, ich bin ein Idealist, wenn es um Lyrik geht).

Was mir gut gef├Ąllt:

1. der erste Vers:
traurig schaue ich dir
mit einem L├Ącheln nach.

(damit gibts du schon sehr viel von dir preis... )

2. Auch der Schlussvers ist nicht ├╝bel:
wir bllicken beide in das Gesicht
der Einsamkeit
wo wir der tanzenden Traurigkeit
begegnen.

(du sagst damit etwas endg├╝ltiges, das finde ich passend)

Was du besser machen k├Ânntest:

Deine Zeilen und Verse etwas "verdichten". Mit Worten k├Ânntest du manchmal sparen, um die Bilder, die du erzeugen willst, nicht ganz so plakativ hinzustellen:

Du schreibst:
Wie Nebel in der Morgensonne,
vervl├╝chtigt sich mein Glauben
an Heute.

Das sagt ja schon alles aus. Dieses Bild ist klar und deutlich, das Bild steht da... ohne lyrisch erzeugt zu werden.

Ich habe lange ├╝berlegt, wie man dieses Bild spannender beschreiben k├Ânnte.

aber ich will da nicht rum-murksen.

Also: Nimm mich nicht zu ernst

Liebe Gr├╝sse Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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Cynthia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2005

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Hallo Franz,
...wie sch├Ân, wieder einmal einen Kommentar von Dir auf meine Verse zu bekommen!
Doch... ich nehme ernst, was Du dazu zu sagen hast.
Mir fehlt es n├Ąmlich noch sehr an "Technik" ;-) um die Gef├╝hle die ich r├╝ber bringen m├Âchte in Texte zu betten!

Also... vielen Dank!

Sylvia
__________________
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egotrip
Wird mal Schriftsteller
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Abschie

gef├Ąllt mir supergut. Was soll man da noch ├Ąndern?
__________________
Susaschreiben als Befreiung

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rmdp
gesperrt
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Abschied

1.
traurig schaue ich dir
mit einem L├Ącheln nach

2.
wie Nebel in der Morgensonne
verfl├╝chtigt sich mein Glaube
an Heute

wir blicken beide in das Gesicht
der Einsamkeit
wo wir der tanzenden Traurigkeit

begegnen


hallo cynthia...

1. traurig und l├Ącheln sind beides in diesem zusammenhang "einander" einschr├Ąnkende adjektive...selbst ein trauriges l├Ącheln ist noch ein wenig fraglich geht aber...der dichtung willen...

2. wunderbar...heute der tag der trennung vertreibt den glauben an heute...wobei wir generell nicht nur an heute
glauben...

3. zweifelsohne schaust du der einsamkeit ins gesicht...er vielleicht auch aber er k├Ânnte auch anders sein...hier f├╝r den anderen zu sprechen ist gewagt...

tanzende traurigkeit...ein trauertanz...schon eher weil ihr beide...in jedem fall du trauerst...ein trauertanz deiner seele...schon eher


alles in allem eine exzellent feine basis...jedoch mit gewissen vorbehalten meinerseits...

gute nacht
dein ralfi


__________________
Ich wei├č, dass ich nichts wei├č. (Sokrates)

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Cynthia
One-Hit-Wonder-Autor
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Hallo Ralfi,
erst mal Danke f├╝r Deinen Kommentar!
Hier meine Gedanken dazu:
1.
Trauer und L├Ącheln zugleich: hier soll es den Sinn haben zu sagen, dass der Mensch, der verabschiedet wird nicht zugleich von mir aus meinem Leben f├Ąllt, sondern dass ich mich gefreut habe ihn kennen lernen zu d├╝rfen.

2.
in dem Gedicht geht es um Liebe. Liebe existiert f├╝r mich als etwas Gegenw├Ąrtiges... deshalb "heute".

3.
...stimmt! Das sollte ich nicht machen: f├╝r den anderen sprechen.
Also wird "wir" in "ich" umgewandelt werden m├╝ssen...
Danke!

Sylvia
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Live and learn

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rmdp
gesperrt
Autorenanw├Ąrter

Registriert: Oct 2005

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perfekt gel├Âst cynthia....

und noch einmal: ein wundersch├Ânes, gef├╝hlvolles kleines werk ├╝ber den abschied von noch liebenden

gute nacht
dein ralfi
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Ich wei├č, dass ich nichts wei├č. (Sokrates)

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