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Leselupe.de > Ungereimtes
Abschied
Eingestellt am 29. 11. 2005 07:49


Autor
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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

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Abschied


sprachlos
und doch so ausdrucksvoll
kraftlos
doch noch am Leben

lesen
in starren Augen
h├Âren
dein leises St├Âhnen
sp├╝ren
kaum wahrnehmbares Zittern

f├╝hlen
unsre Verbindung
um vieles st├Ąrker
als je zuvor

---------------------------------------------

zum Vergleich die urspr├╝ngliche Version:


Abschied

sprachlos
jedoch nicht ausdruckslos
kraftlos
und doch nicht reglos
hilflos
doch noch nicht leblos

lesen
in starren Augen
h├Âren
ein leises St├Âhnen
sp├╝ren
kaum wahrnehmbares Zittern

f├╝hlen
das Band der Liebe
das uns verbindet
st├Ąrker
als jemals zuvor

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
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kein Echo...

Liebe LLLeserInnen!
Mich w├╝rde interessieren, ob das Thema "Abschied von einem alten/sterbenden Menschen" f├╝r Euch so wenig ansprechend ist oder ob die Umsetzung des Themas durch mich als so schlecht empfunden wird, dass sie nicht mal eines Kommentars w├╝rdig ist.
Vielleicht mag sich doch noch jemand dazu melden.
Liebe Gr├╝├če
Gabriele

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Zarathustra
Routinierter Autor
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Liebe Gabriele

... zu wenig nachgedacht,
habe ich, als ich dein Gedicht zum erstenmal las.

Dein Kommentar - vom sterbenden Menschen -
war f├╝r mich sehr erhellend.

Der Tod wird ausgesperrt aus unserem Denken. Er findet nicht statt. Und wenn, dann muss es oft schnell gehen, er muss abgewickelt werden; - anonym.

Du aber hast Abschied genommen.
Und den Abschied hast du gut umgesetzt.
Nur du warst dabei.
Hast die Sprachlosigkeit von den Lippen gelesen und doch verstanden, nur du hast das schwindende Leben zwar bemerkt, wie es erlischt; - aber die Kraft dahinter verp├╝rt.

In starren Augen zu lesen braucht Zeit. Den Hauch des St├Âhnens zu h├Âren braucht N├Ąhe.
Das Zittern, beim Sterben und das Band der Liebe, das st├Ąrker verbindet als alles andere; - das zeigt uns doch die Kraft des Todes, und die Wunder der Verzeihung und Vergebung in dieser Stunde.

Du wast sicherlich dabei; - darum dieses Gedicht.
Ich finde es sch├Ân und authentisch.

Auch ich war einmal dabei:

Hier klicken

Liebe Gr├╝sse aus M├╝nchen
Hans

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Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

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Lieber Hans!

Danke! Sch├Ân, dass die Aussage meines Gedichtes bei Dir "angekommen" ist! In Deinem Kommentar beschreibst Du genau das, was ich ausdr├╝cken wollte.
Wahrscheinlich k├Ânnen das nur Menschen nachvollziehen (und etwas mit solchen Gedichten anfangen), die so einen Abschied einmal selbst erlebt haben.
Herzliche Gr├╝├če aus Graz
Gabriele

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scarda
Guest
Registriert: Not Yet

mich aufraffend ....

Nun denn, Gabriele, ich hatte schon an einen Kommentar gedacht, bin dann aber Erschrocken von meiner zu formalen Beurteilung und in die Regungslosigkeit zur├╝ckgetreten.

Der Abschied von einem Sterbenden ist wohl r├╝ber gekommen, vorzugsweise im Mittelteil.
Nicht gefallen hat mir die Dreiteiligkeit:
- N├Ąherung ├╝ber Adjektive
- N├Ąherung ├╝ber F├╝hlen (sehen, h├Âren, sp├╝ren)
- N├Ąherung ├╝ber Erinnerung (wobei ich das "Band der Liebe" einfach zu abgegriffen finde und Differenzierteres erwartet h├Ątte).
F├╝r die Beschreibung eines Abschieds in einem lyrischen Werk ist mir dies zu klar strukturiert, zu "durchdacht".

scarda

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

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Danke, scarda...

...f├╝rs Kommentieren!
Ich werde mir Gedanken machen, wie ich die Strukturen etwas auflockern k├Ânnte. Vielleicht f├Ąllt mir auch f├╝r das "Band der Liebe" noch eine weniger abgegriffene Formulierung ein. F├╝r konkrete Vorschl├Ąge bin ich jederzeit offen und dankbar.
Liebe Gr├╝├če
Gabriele

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