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Leselupe.de > Ungereimtes
Abschied
Eingestellt am 24. 01. 2006 12:51


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spiegel
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Jan 2006

Werke: 3
Kommentare: 1
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Abschied

der Nachtwind schaukelt leise
die Weidenbl├Ątter hin und her
das Fest geht nun langsam zu Ende
die Beine sind schon vom Tanzen ganz schwer

es ist nun wirklich an der Zeit
Abschied zu nehmen von der Welt
Wir sind so weit zusammen gegangen
alleine geht's weiter, ich bin breit

die Zeit war uns wohlgesonnen
wir konnten lachen, lieben und weinen
wir hatten die sch├Ânsten Momente zusammen
bereuen tun wir von den Augenblicken keinen

und danken will ich euch noch daf├╝r,
dass wir Hand in Hand gegangen
so weite Wege, ob steinig oder gerad'
auf denen nach Tr├Ąumen wir konnten langen

so Abschied ist das Wort der Stunde
Tr├Ąnen schimmern hier und dort
im Mondlicht der letzten Nacht
denn mit dem Morgengrauen sind wir fort

__________________
Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. Johann Wolfgang von Goethe

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Stoffel
gesperrt
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Registriert: Jun 2002

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Hallo,

willkommen im gr├╝nen Bereich...

Ich bin zwar da selbst nicht so fit, aber denke mal, es m├╝sste noch was an der Form getan werden?
W├╝rde auch den Titel oben dr├╝ber schreiben.
Kleiner Fehler...
"Tr├Ąnen schimmern hier und dort.."

In der zweiten Strophe hast Du ein anderes Reimschema, ist das gewollt?
K├Ânnte wirklich gut werden

lG
Sanne

PS: interessante HP von Dir.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Ja, Sanne, lieber Spiegel,

auch ich w├╝rde Dir raten, dieses Werk in die Schreibwerkstatt zu posten. Im Text eines Liedes kann man die Unebenheiten in Versform, Metrum, Reimschemata, quasi "wegb├╝geln", indem man Silben einfach beim Singen "vernuschelt". Im geschriebenen Text geht das leider nicht mehr.

Hier ist es n├Âtig, das gilt f├╝r das n├Ąchste Gedicht, das Du, lieber Spiegel, gepostet hast, auch. Es sind eben nicht nur Feinarbeiten, die n├Âtig w├Ąren, es ist Grunds├Ątzliches an den Texten sprachlich zu tun, deren Inhalte ich nicht abwerten m├Âchte, im Gegenteil, die Aussagen k├Ânnen f├╝r sich stehen und wirken. Nur an Form und Formulierung mu├č gewerkelt werden.

Ich will Dich damit ermutigen, weiter an Deinen Texten zu arbeiten. Sie sind es wert, das zu tun.

Ein Angebot, das ich auch Gregorius gemacht habe: Gerne nenne ich Literatur zum Thema Versma├č und Reimschemata. Ebenso rate ich zur K├╝rze im Dichtwerk. Gedichte sind kurz und knapp. Je l├Ąnger sie werden, desto mehr kommt der Spannungsbogen abhanden und Langatmigkeit ins Spiel.

Auch noch ein herzliches Gr├╝├č Gott von mir an Dich. Ich freue mich auf weitere Deiner Werke!

Lieben Gru├č

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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spiegel
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Jan 2006

Werke: 3
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Hallo Walter,
vielen dank f├╝r dein kommentar, ich muss gestehen, dass ich wirklich eher Liedtexte schreibe, wie man scheinbar sieht. Ich nehm mir deine Worte zu herzen und werde daran arbeiten! Vielen dank

Gru├č
Spiegel
__________________
Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. Johann Wolfgang von Goethe

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

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Hallo,

nur mal eine Idee f├╝r den Anfang, weiter wusst und wollt ich dann auch nicht.

lG
Sanne

Abschied

Der Nachtwind schaukelt leise
die Weidenbl├Ątter hin und her
(und das)(oder unser) Fest endet still und leise,
vom Tanz, die Beine sind schon schwer.

Es ist wirklich an der Zeit
Abschied zu nehmen von der Welt,
sind wir lang gegangen schon zu zweit,
.......



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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

hallo spiegel - auf den walther kann man schon h├Âren, vom reimen versteht der was. allerdings:
"Gedichte sind kurz und knapp. Je l├Ąnger sie werden, desto mehr kommt der Spannungsbogen abhanden und Langatmigkeit ins Spiel."
das ist nat├╝rlich falsch. es gibt gro├čartige lange gedichte (todesfuge von celan, tabakladen von pessoa und viele andere, man denke auch an rilkes duineser elegien!) und schlechte. genauso gibts gro├čartige kurze gedichte - und schlechte.
was er wohl meinte ist: man sollte nichts ├╝berfl├╝ssiges, nichts beliebig austauschbares schreiben. es gibt gedichte, die ben├Âtigen unbedingt 30 zeilen und mehr. es gibt welche, bei denen reichen 10. man muss eben als dichter rausfinden, was angebracht ist.
meine gedanken dazu, ├╝berfl├╝ssig vielleicht, aber ich wollte meinen senf noch abladen
viele gr├╝├če,
Prosa.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Kommentare: 9781
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Hi Prosaiker,

Deine Anmerk├║ngen zu meinen Hinweisen treffen den Kern. Ich war etwas "brutaler", weil es in der Tat nur sehr wenige lange Gedichte gibt, die nicht irgendwann langweilen (Ausnahmen, ich k├Ânnte noch Durs Gr├╝nbeins "Vom Schnee" hinzuf├╝gen, Rezension in den Asphaltspuren oder in meinem BLog, best├Ątigen die Regel).

Den Rest, Reimexperte und so, wollen wir mal relativieren, bin selbst im Status des ewig ├ťbenden.

Gr├╝├če

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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