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Leselupe.de > Gereimtes
Abschied
Eingestellt am 27. 07. 2008 10:10


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Chrisdella
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2008

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Abschied

Der Tod war gn├Ądig
und sehr schnell,
ich streichelte dir ├╝ber┬┤s Fell,
dann kam der Abschied,
es tat weh, weil
ich dich nicht mehr t├Ąglich seh,
dein Schnurren nicht mehr h├Âren kann,
ich muss oft weinen, aber dann
denk┬┤ ich an die sch├Âne Zeit,
wenn du zum Schmusen warst bereit,
wenn du zum Lachen mich gebracht,
bei mir geschlafen in der Nacht.

Man musste dich ganz einfach lieben,
wenn du dein K├Âpfchen hast gerieben
an meinem, oder mit Entz├╝cken
du gelegen auf dem R├╝cken,
voll Vertrauen, ganz entspannt,
dich graulen liest von meiner Hand.

Warum, warum ist es vorbei?
In meinem Herz ein stummer Schrei!
Ich hoffe, dass wo du jetzt bist,
ein Paradies f├╝r Katzen ist
und wenn ein Regenbogen strahlt,
dann seh┬┤ ich darin einen Pfad.
Am himmlischen Ende da bist du
und ich wink dir von unten zu!

Christel Bode

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
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Hi Chrisdella,

willkommen auf der Lupe! Das h├Ârt sich nach einem sehr pers├Ânlichen Gedicht an und mich ber├╝hrt es, da ich Katzen liebe und selbst einen sehr alten Kater habe, der jeden Tag schw├Ącher wird... Nichtsdestotrotz, da gibt es noch ein paar Stolperer, Fehler und seltsame Zeilenumbr├╝che. Und ich w├╝rde die S├Ątze nicht so lang machen. Und: Wenn du Apostrophe setzt, dann auch durchgehend. Hier eine m.E. sauberere Fassung:


Abschied

Der Tod war gn├Ądig und sehr schnell.
Ich streichelte dir ├╝ber┬┤s Fell, (Der Vers ist rhytmisch nicht ganz in Ordnung, aber mir f├Ąllt keine sehr gute Alternative ein. Vielleicht: "Ich strich dir z├Ąrtlich ├╝ber's Fell"?)
dann kam der Abschied: Es tat weh,
weil ich dich nicht mehr t├Ąglich seh',
dein Schnurren nicht mehr h├Âren kann.
Ich muss oft weinen, aber dann
denk┬┤ ich an die sch├Âne Zeit, (Auch hier Rhytmusprobleme: Lieber "denk' ich an all' die / diese / uns're sch├Âne Zeit")
wenn du zum Schmusen warst bereit,
wenn du zum Lachen mich gebracht, (Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht "sch├Âne Zeit, als" hei├čen m├╝sste.)
bei mir geschlafen in der Nacht.
(Hier hast du diesen Wechsel zwischen "echten" S├Ątzen mit Verben und Ellipsen, das finde ich nicht so sch├Ân. Mein Vorschlag f├╝r die letzten 3 Verse:
als du, zum Schmusen stets bereit,
hast mich zum Lachen noch gebracht,
bei mir geschlafen in der Nacht.)


Man musste dich ganz einfach lieben,
hast du dein K├Âpfchen sanft gerieben (Das Wort "sanft" mag ich eigentlich nicht, dir f├Ąllt bestimmt noch was besseres ein. Aber auf jeden Fall sollte der normale Satzbau m├Âglichst aufrechterhalten werden..)
an meinem, oder mit Entz├╝cken
dich streckend lagst auf deinem R├╝cken, (Auch hier kann nat├╝rlich auch etwas anderes stehen, als mein Vorschlag, nur: Dieser Vers muss 9 Silben haben, von denen die Silben 2, 4, 6 und 8 betont sein m├╝ssen.)
und voll Vertrauen, ganz entspannt, (Rhytmusverbesserung)
dich kraulen lie├čt von meiner Hand. (Es muss eigentlich "lie├čest" hei├čen. Aber ich glaube, "lie├čt" geht in einem Gedicht vielleicht auch, so als verk├╝rzte Form? Keine Ahnung... Auf jeden Fall nicht "liest"! )

Warum, warum ist es vorbei?
In meinem Herz ein stummer Schrei! ("stummer Schrei" ist eine unheimlich abgenutzte Wendung. Bestimmt f├Ąllt dir noch was individuelleres ein?)
Ich hoffe, dass, wo du jetzt bist,
ein Paradies f├╝r Katzen ist
und wenn ein Regenbogen strahlt,
dann seh┬┤ ich darin einen Pfad.
Am himmlischen Ende, da bist du,
und ich wink dir von unten zu!
(Die letzte Strophe finde ich insgesamt nicht so gut: "bist-ist" ist kein guter Reim, "strahlt-Pfad" ist gar kein Reim! Die Verse drei und vier sind zu umst├Ąndlich formuliert, im vorletzten Vers ist ein Rhytmusfehler. Mir f├Ąllt grade leider nichts an konkreten Verbesserungsvorschl├Ągen ein, aber da solltest du auf jeden Fall noch etwas feilen.)

Lg presque

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