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Leselupe.de > Ungereimtes
Abschied
Eingestellt am 23. 12. 2008 20:08


Autor
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Schnacktasche
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2008

Werke: 14
Kommentare: 84
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Als sie fort ging
dachte ich
ich w├Ąre vorbereitet
Lange zuvor
hatte sie angefangen
in der Dunkelheit
Zuflucht zu finden
weil sie sich im Leben
nicht mehr zurechtfand

Noch heute kann ich ihre Stimme
im Wispern der Gr├Ąser h├Âren
wie sie mich leise
und immerfort begleitet
Sie spendet mir Trost
in schweren Zeiten
und gibt mir die Kraft
die sie selbst verloren hatte
__________________
"Schreiben ist die Onanie der Intellektuellen."
(Beatrice, Autorin - aus dem Buch "Wo die Nacht den Tag umarmt")

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MuusTri
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Dec 2008

Werke: 25
Kommentare: 155
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Hallo, Schneacktasche,

ein sch├Ânes Bild, kein Zweifel,
aber mir fehlt doch ziemlich das lyrische darin, f├╝r mich wirkt es mehr wie ein Ausschnitt, ein Gedanke, aus einem relativ dichten Prosatext, der in mehrere Zeilen aufgeteilt wurde.
Die zweite "Strophe" ist zwar die lyrischere von beiden, aber sie vermag dem Text oin meinen Augen nicht den vollst├Ąndigen Eindruck von Gedicht zu vermitteln.
Villeicht k├Ânntest du versuchen, die erste "Strophe" ebenfalls zu verdichten.?.?...

Lieben Gru├č,
Tristan
__________________
[Wer wei├č, was uns erwartet?]

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Am besten mir, Schnacktasche

Alle Probleme w├Ąren gel├Âst, wenn du es bei der 2. Strophe belassen w├╝rdest, denn die erste ist als Einf├╝hrung tats├Ąchlich ├╝berfl├╝ssig. Schau mal, wie apart es sich so liest:

quote:
Abschied

Noch heute kann ich ihre Stimme
im Wispern der Gr├Ąser h├Âren
wie sie mich leise
und immerfort begleitet
Sie spendet mir Trost
in schweren Zeiten
und gibt mir die Kraft
die sie selbst l├Ąngst verloren hatte

und Schluss. So schenkst du dem Leser auch einen Augenblick des Nachdenkens ... servierst nicht sofort die L├Âsung ...

Liebe Gr├╝├če
Heidrun D.

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

da von der sucht, anderen in ihren texten herumzupfuschen, nicht viel zu halten ist (es sei denn, man verbesserte grobe schnitzer), belasse ich es dabei, festzuzstellen, was @muus schon angemerkt hat: allein durch weglassen von satzzeichen und willk├╝rliche zeilenumbr├╝che entsteht aus einem "remember"-prosatext noch kein gedicht.

es verschl├Ągt nichts, wenn irgendwer in irgendeinem forum das anders gesehen haben sollte - der text ist und bleibt schlichte prosa.

im zweiten satz w├╝rd ich aus dem "finden" ein "suchen" machen - ob man wirklich "anfangen" kann, im dunklen zuflucht zu finden, ist fraglich; zugleich vermiede man die unsch├Âne wortwiederholung am schluss.

leider ist der text nicht wirklich etwas eigenes; die verwendeten metaphern sind schon millionenfach in gleichem sinne bem├╝ht worden; der oder die geliebten wispern unaufh├Ârlich aus allem m├Âglichen heraus zu den nachgeborenen.

tipp: mehr nach eigenen bildern oder eigenen worten suchen.

liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Genauso ist es, Schnack.

Und lass dir die Lust am Schreiben nicht durch selbstherrliche Besserwisser vermiesen.

Textarbeit ist in der LL gew├╝nscht und den meisten auch willkommen. Ich selber lasse mich gern einmal beraten und nehme Kritik an & ernst. Leider ist es ja oft so, dass man den eigenen Text erst nach einiger Zeit objektiv "beurteilen" kann. Bei fremden Texten geht das viel leichter, einfach weil man unvoreingenommen an die Sache herangeht. -

Der erste Teil deines Gedichtes gef├Ąllt mir ├╝brigens auch; nur w├╝rde ich einfach zwei aus dem Gesamttext machen ...

Aber: Mach einfach, was du willst.

In diesem Sinne
liebe Gr├╝├če
Heidrun

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