Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92266
Momentan online:
94 Gäste und 2 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Abschied II
Eingestellt am 03. 03. 2007 15:23


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Franka
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Feb 2006

Werke: 208
Kommentare: 2387
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franka eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Abschied


Und wieder einmal ist es an der Zeit Abschied zu nehmen. Und wieder werden Gedanken nicht mehr zu W├Ârtern, W├Ârter nicht mehr zu Fragen, bleibt nie Ausgesprochenes zwischen uns. Wir haben die Zeit verstreichen lassen. Nie wird es noch einmal eine Zeit daf├╝r geben. Unachtsam, vielleicht aber nur unsicher, haben wir den richtigen Zeitpunkt verpasst, ihn einfach nicht festgehalten, und so kauen wir f├╝r den Rest unserer Zeit am Unausgesprochenen.

Dein Leben war nicht leicht. Das Unsrige hast du nicht immer leicht gemacht.
So zusammen wie heute treffend wir uns immer nur, wenn es hei├čt Abschied zu nehmen. Warum sch├Ątzen und h├╝ten wir nicht die Zeit dazwischen?
Wieder bleibt ein Stuhl f├╝r immer leer. Der Deinige stand in den letzten Monaten an einem Ort, an dem du eigentlich nicht leben wolltest. Doch wusstest du und wussten wir, dass es die richtige Entscheidung war. Vielleicht w├Ąrst du sonst schon fr├╝her gegangen.

Nun sind wir jetzt noch ein letztes Mal f├╝r dich hier. Wir stehen auf deinem Fundament, nicht jeder gleich fest, aber jeder sicher. Nimm diese Gewissheit mit auf deinen letzten Weg. Um uns musst du dich, wie immer, nicht sorgen.
Bereits vor langer Zeit hast du deine Reise begonnen. Liebe Menschen sind dir vorausgegangen, andere hast du links und rechts deines Weges verloren. Auch das daraus geborene Warum wird nun einsam verblassen.

Wir lassen dich ziehen, nicht, weil wir es so wollen, sondern, weil dir deine Last zu schwer geworden. Auch, wenn wir dich verstehen, so f├╝hlen wir doch Schmerz.

Nun genie├č du dein schmerzfreies Sein und uns lass die Erinnerungen.



leise, sehr leise
zog sich mein Himmel zu
es war nicht deine Stimme
die vom Gehen sprach

er war eingetreten
ungerufen, ungefragt
besitzergreifend lag seine Hand
auf deinem Haar

dein L├Ącheln folgte ihm
pl├Âtzlich fiel Schnee
mitten im Sommer
und der Himmel trug meinen Stern

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Tagebuch - Diary Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!