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Leselupe.de > Kurzprosa
Abseits des Regulären
Eingestellt am 02. 05. 2004 08:49


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L-Din
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2004

Werke: 10
Kommentare: 22
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Ich will wissen, was für ein Mensch ich in deinen Augen bin.
Ich habe wenig Zeit aber so viel zu sagen,
weiß nicht, was mit uns Morgen sein wird.
Kann ich dir vertrauen? Offen stehen unzählige Fragen.
Allgemein gesehen, weiß ich nicht wirklich wer du bist. Was soll ich sagen?
Mir fehlen die Worte für den Schmerz den ich empfinde, für die Lügen die ich hörte,
für die Seelen die mich berührten und um die Zeit zu beschreiben, in der ich mich befinde.
Bilde ich mir nur ein, dass ich meine Zeit mit dir verschwende?
Ich glaube nicht! Hoffe dies auch nicht,
weil ich mein Leben in Gedanken bereits mit dir verbringe.
Ich will wissen, wer mit mir spricht.
Bist du die Frau meiner Träume, die meine Gedanken versteht,
ohne diese Auszusprechen, die ich nie missen wollte.
Deren Zuneigung ich nie versäumte, weil sie immer auf mich wartet
und ihre Meinung nie leugnet.
Erklär mir den Stand der Dinge, bevor ich verschwinde.
Vergessen wird derjenige, der sich mit der Masse flussabwärts bewegt.
Diese im Ganzen zu Verstehen denkt und keinen neuen Weg einschlägt,
keine neuen Maßstäbe setzt und sich wieder im Kreisel zu dreht beginnt.
Ich hoffe du verstehst und siehst ein, dass man vieles verändern kann.
Nur schwer die Engstirnigkeit der Menschen.
Viele Sachen passieren, die man am wenigsten erwartet hätte.
Warum sollten wir uns begrenzen, ich will nicht scherzen,
ich will nur sagen diese Zeilen kommen vom Herzen

Viele behaupten, Mann wäre auf sich allein gestellt.
Ich behaupte, dass dies nicht stimmt und es keiner ist.
Licht und Wasser sind Bestandteile des Lebens.
Die Pflanzen brauchen es, wie die Menschen Freunde.
Ich suchte sie fast vergebens.
Ich gebe dir die Chance, das zu äußern was sich noch versteckt.
Die Welt erhellt. Das grelle Licht scheint unbegrenzt,
als du die Worte in deinem Mund süßlich, schmelzend, zergehen lässt.
Doch später meinest du, ich wäre gespalten.
Ich ließe mich einmal vom Guten und einmal vom Schlechten leiten.
Nun ich kann nichts dafür. Du schnürst mir die Luft zum atmen zu.
Jeder Atemzug zeigt mir, dass ich noch am Kämpfen bin, doch wo bist du?
Ich kämpfe zu hart für meine geistige Existenz.
Kämpfe gegen das, was du für „gut“ haltest.
Gegen die Zeit zu rennen scheint dir nicht intelligent.
Ich habe meine Sicht von der Welt. Mir ist klar, das Scheitern ist mir bestellt.
Ich kämpfe anscheinen gegen mich selbst, die Masse bewegt die Welt.
Doch dir ist nicht klar was dies mit sich trägt.
Wie viele wurden gequält? Uns bleibt das Wohlergehen nur gestellt.

Ich schreibe dir diese unendlichen Verse, damit du siehst wer ich bin und wofür ich kämpfe.
Ich will dich nicht verschrecken.
Ich öffne dir mein Herz mit gutem Gewissen und ohne Bedenken,
respektiere und liebe das Leben in das ich geboren wurde, zeige Seele,
benütze meinen Verstand mit den Geschichten die ich erzähle.
Ich versuche dir klarzumachen, dass es mehr gibt als nur das schöne Leben.
Es ist mein Leben abseits des Regulären.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

Ein weiterer Narr.
Das wird dich Kraft kosten.
Und alles ist umsonst.

bon.

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L-Din
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2004

Werke: 10
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Ich bitte hiermit jeden, der sich dieses Werk durchgelesen hat, zumindest eine Bewertung abzugeben. Es wäre für mich von Vorteil, weil ich damit eine Rückmeldung auf mein künstlerisches Können erhalte und so auch mein Schreiben verbessern kann. Zu wissen wie etwas rüberkommt ist sehr Wichtig. Ich bedanke mich im Voraus!

Mfg L-Din

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jon
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Lektor
Registriert: Nov 2000

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Kommentare: 6206
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Tipp 1: Schreib es als Prosa – nicht in dieser halbgereimten (und auch noch falsch gereimten) versmaßlosen Form.

Tipp 2: „Bildlich" liegt dir nicht – sag es so, wie du es "in natura "sagen würdest.

Nicht “Ich will wissen, was für ein Mensch ich in deinen Augen bin." sondern wohl eher: „Wofür hälst du mich?" oder „Was siehst du in mir?" oder "Was bin ich für dich?" (je nach Nuance, was dich daran eigentlich wirklich interessiert…).

Nicht „Allgemein gesehen, weiß ich nicht wirklich wer du bist." (Was für ein grässlicher Satz! Könnte aus einer Parodie-Rede stammen!) sondern „Wer bist du?" oder „Was bist du?" oder „Kenn ich dich (denn) wirklich?" oder „Ich dachte, ich kenne dich." oder „Eigentlich kenne ich dich nicht."

Und was soll dieser "Schwenk"?
„Licht und Wasser sind Bestandteile des Lebens.
Die Pflanzen brauchen es, wie die Menschen Freunde.
Ich suchte sie fast vergebens.“

Tipp 3. Dir liegt auch nicht „hoch geistig", „dicht" oder „hoch-sprachlich" und auch nicht wirklich „originell"– benutz doch einfach einfache Sätze.

Dann passiert sowas vielleicht nicht wie:
„Diese {die Masse, nehmich an} im Ganzen zu Verstehen denkt und keinen neuen Weg einschlägt,
keine neuen Maßstäbe setzt und sich wieder im Kreisel zu dreht beginnt." ––– Was immer das heißen soll.

„Du schnürst mir die Luft zum atmen zu.
Jeder Atemzug zeigt mir, dass ich noch am Kämpfen bin, doch wo bist du?"
Man kann die Luft nicht zuschnüren. "Am Kämpfen sein" ist übelster Comedy-Slang. Und: Wenn sie die Luft abschnürt, dann ist ja gut – da hat sich das mit den Atemzügen eh erledigt…


Tipp 4: Lass Plattheiten!

„Viele Sachen passieren, die man am wenigsten erwartet hätte."____Ach was!

„… ich will nicht scherzen,
ich will nur sagen diese Zeilen kommen vom Herzen"
…neee, ne?

„Ich versuche dir klarzumachen, dass es mehr gibt als nur das schöne Leben"
…'ne Tussi, der Mann das sagen musste, sollte jener in die Wüste schicken!


Tipp 4: Bitte lerne die Groß- und Kleinschreibung! Und wenn nebenbei ein bisschen Kommasetzung „mit abfällt", hilft das den Texten sicher auch…


Tipp 5: Versuche, dir vor dem Schreiben klar zu machen, WAS du sagen willst. Am besten notierst du dir ein paar TREFFENDE (nicht allgemeine) Stichworte. Dann würde in diesem Dingens hier vielleicht auch deutlich werden, woran du eigentlich so schrecklich leidest, wofür du so sehr kämpfst und was du von der guten Frau eigentlich willst…

__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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L-Din
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2004

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John:

Ich danke dir für deine Analyse und Kritik.
Da dieses Werk eines der Ersten ist (Falls man es denn Werk nennen sollte), bitte ich dich, die Restilichen zu begutachten. Vor allem richtet sich die Bitte auf das Werk "Freisein". Ich hoffe, dass ich die deutsche Sprache so langsam in den Griff bekomme.

Mfg L-Din

Danke im Voraus.



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