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Leselupe.de > Ungereimtes
Absturz
Eingestellt am 19. 02. 2003 02:49


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peaches
???
Registriert: Apr 2001

Werke: 70
Kommentare: 124
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Wir waren beide alleine unterwegs
und Solisten im Orchester des Lebens.
Wir fanden zueinander
und halfen uns durch schwere Zeiten.
Wir umschifften alle gef├Ąhrlichen Klippen
und ├╝berstanden jede Feuersbrunst.
Wir sicherten uns und gaben uns Halt,
wenn einer Gefahr lief abzust├╝rzen.
Wir halfen uns auf, wenn einer hinfiel
und st├╝tzten uns, wenn wir schwach waren.
Wir ├╝berquerten so manche Schlucht
und w├Ąrmten uns in eisiger Nacht.
Wir hangelten uns an Abgr├╝nden vorbei
und fanden unseren Weg durch jeden Sturm.
Wir erreichten den Gipfel des Gl├╝cks
und dachten niemals an einen sp├Ąteren Abstieg.
Wir wollten noch viel h├Âher hinauf
und den Himmel im Sturm erobern.
Wir wollten mit den Wolken ziehen
und in Lufttraumschl├Âssern leben.

Doch jetzt hast du mich vom Gipfel unseres Gl├╝cks gesto├čen
und ich st├╝rze in den dunklen, tiefen Abgrund der Einsamkeit.
Ich wei├č, diesmal f├Ąngt mich niemand auf
und ich werde zerbrechen an dem, was einmal unser Gl├╝ck war...
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen!
(Albert Einstein)

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Holger
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Thorsten,
Du bist einer der "reiferen" Kollegen hier im Forum und schon eine ganze Weile dabei. Ich tue mich meist schwer, Menschen, die ich nicht kenne, mit dererlei Kritik gegen├╝ber zu treten.

Gut finde ich an Deinem Text, ihn strukturiert zu pr├Ąsentieren, ihn aufbauen zu wollen und immer wieder mit dem selben Satzlayout neue Gedanken in den Text flie├čen zu lassen.
Nur leider kommen zwar eine Anzahl von Schildungen von Klippen und Fl├╝ssen (und Du f├╝hrst uns sogar bis in die Wolken, um besser abst├╝rzen zu k├Ânnen) - nur ist das alles nicht neu und nicht originell. Im Gegenteil: Du hast eben kein Klischee ausgelassen.

Dein Gef├╝hl f├╝r die Dramaturgie eines Textes ist gut bis zum letzten Teil, wo Du in Prosa erl├Ąuterst, dass Du nun vom Gipfel des Gl├╝cks gesto├čen wurdest.

Auch fehlt mir da der Hintersinn einer Beziehung. Dieser Hintersinn, den Du bei Erich Fried so magst. Wenn einer vom Sockel gesto├čen wird, so hat er doch irgendwie mitgeholfen, dass der andere ihn sto├čen kann.
Ein Pubert├Ątsgedicht hast Du doch wirklich nicht n├Âtig.

In der Hoffnung, dass Du jetzt nicht auf den Kriegspfad ziehst f├╝r Dich die besten Gr├╝├če

Holger

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peaches
???
Registriert: Apr 2001

Werke: 70
Kommentare: 124
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Klischees und Kriegspfade...

Lieber Holger,

das mit dem "reiferen" Kollegen sehe ich jedenfalls mal als Kompliment an und Kriegspfade sind nicht so die Wege auf denen ich mich wohl f├╝hle...

Ich denke, bei den Klischees kann ich dir nicht widersprechen und will es auch gar nicht versuchen, aber manchmal geh├Âren solche Klischees wohl zur Liebe dazu, schlie├člich m├╝ssen sie ja auch irgendwo hergekommen sein, oder?
Mag sein, dass es wie ein "Pubert├Ątsgedicht" klingt, aber ├Ąndert das was an der Aussage oder an den Gef├╝hlen, die dahinter stecken? Ist es nicht eigentlich ganz sch├Ân, wenn man sich solche "kitschigen" Gef├╝hle bewahren kann und sie auch so aussprechen kann, wie man sie empfindet, ohne lange nach k├╝nstlerisch und sprachlich wertvollen oder einmaligen Formulierungen zu suchen?

Eines versteh ich nur nicht ganz so: "Wenn einer vom Sockel gesto├čen wird, so hat er doch irgendwie mitgeholfen, dass der andere ihn sto├čen kann."
Ich denke, der einzige Vorwurf, den man dem Gesto├čenen machen kann, ist der, dass er ├╝berhaupt mit auf den Sockel gekommen ist. Aber kann man ihm das wirklich vorwerfen?

Lieben Gru├č,
Thorsten

__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen!
(Albert Einstein)

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theubner
Guest
Registriert: Not Yet

...nun - ich wei├č zwar nicht, was Holger mit "reifer" meint - nichtsdestotrotz kann man dem Text keine pubertierende Verkl├Ąrtheit aber doch ein erh├Âhtes Ma├č an Langeweile, Tr├Ągheit an Worten und Bildern vorwerfen...

...klar - man k├Ânnte dies st├Ąndige "wir..., und..." zum strategischen Merkmal, zum Hintersinn dieses Textes stilisieren - aber nach 10 Wiederholungen ist dann wirklich jeder Spa├č am Lesen verflogen, jeder Hauch von Originalit├Ąt gepl├Ąttet...

...und wenn Du DARAUF schon wert legst, so ist ein angemessener Schluss doch das Mindeste... vielleicht etwas mit der eleganten Wendung hin zu "und..., wir..."?.. *g*...

...soso - theubner...

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