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Leselupe.de > Ungereimtes
Absturz
Eingestellt am 16. 09. 2007 20:11


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Vera-Lena
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Absturz

Gefangenes Gold
im glitzernden Tau
r├Âtlich
dem Jubellaut
der Lerche gleich:
Verhei├čung
f├╝r diesen Tag;
lange bevor
Purpur das Gras f├Ąrbt,
Aufschlag und Geschrei
das Ende
vieler Geschichten
verk├╝ndet.



__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Perry
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Hallo Vera-Lena,
du hast diesen "blutigen" Absturz hier in sehr anmutige Bilder verpackt, ihn sogar ins Reich der Geschichten verlegt. Ich glaube deshalb, dass mehr Entt├Ąuschung, als Gegensatz zur Verhei├čung, gemeint ist.
LG
Manfred

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Manfred,

als ich den Text "fertig" hatte, fiel mir auch auf, dass man ihn nicht nur innerhalb des Physischen, also als Flugzeufabsturz beispielsweise lesen kann, bei dem viele Lebensgeschichten abrupt beendet werden, sondern dass man ihn auch in eine psychische Ebene verlegen kann.

Zum Beispiel so:
Jemand hat ein gr├Â├čeres Werk in Gang gesetzt, das auf sein Ziel zusteuert und bei dem viele Menschen positiv beteiligt sind. Gerade aber, als sich alles vollenden will, macht er einen schwerwiegenden Fehler und alls scheint zerst├Ârt f├╝r ihn und alle Beteiligten.
Die eigenen Fehler verzeiht man sich ja immer am schwersten; und so denke ich, er weint "blutige" Tr├Ąnen und schreit seinen Schmerz ├╝ber das selbstverschuldete Zerbrechen seines Werkes aus seinem Innersten heraus. So und vielleicht auch noch auf viele andere Weisen k├Ânnte man den Text auch lesen. "Entt├Ąuschung" w├Ąre dann aber doch ein zu schwaches Wort; ich w├╝rde eher von Verzweiflung sprechen wollen.

Ich freue mich, dass Du das wieder einmal ganz fein heraus gesp├╝rt hast.

Danke f├╝r Dein Nachdenken und Deine Antwort!
Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena




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