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Leselupe.de > Ungereimtes
Abtreibung
Eingestellt am 11. 11. 2002 16:49


Autor
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Eilan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 42
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Ich schrieb dieses Gedicht nach dem ich einen Text ├╝ber dieses Thema glesen hatte. Eine gute Kollegin f├╝gte noch etwas hinzu.


Mutter, was tust du?
Wieso werde ich abgestossen?
Wieso willst du dass ich sterbe?
Hast du mich denn nicht lieb?

Mutter, ich will leben!
Wieso hast du das getan?

Mutter! Ich ster... be... STILLE


Beigef├╝gter Teil:

Kind, welches Leben k├Ânnte ich dir bieten;
Kummer, Hunger, Angst...
Ich liebe dich, oh du mein eigen Fleisch und Blut.
Die Trauer und Wut zerreissen mich innerlich.
Ich weine stundenlang erbitterlich,
Doch mein Kind, welch Leben k├Ânnte ich dir bieten?


Dachte es sei die Zeit wert gelesen zu werden, zumal dies ein sehr umstrittenes Thema ist.
__________________
Das Licht findest du in der Dunkelheit

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unbekannt2581
???
Registriert: Jan 2002

Werke: 0
Kommentare: 65535
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Hallo Eilan,

das sind sehr sch├Ân reflektierte Gedanken, in beiden F├Ąllen.
Aber meinst Du nicht, etwas in Prosa w├Ąre einem solch komplexen Thema nicht angebrachter ? Oder Du solltest versuchen, die Emotionalit├Ąt in beiden Gedichten noch st├Ąrker hervortreten zu lassen, die Leiden beider Seiten noch mehr betonen, vielleicht noch einen kleinen Hinweis auf den Vater, der auch VORHER h├Ątte besser mitdenken k├Ânnen ?

liebe Gr├╝sse und ich w├╝nsche Dir trotz meiner Einw├Ąnde viel Mut solch heisse Eisen auch weiterhin zu verarbeiten.

mikel

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 8
Kommentare: 501
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Mmmhhh, also da es ja hier ja vor allen Dingen um Kritik geht und ich es selbst immer bl├Âd finde, wenn einer meiner Texte 50 mal gelesen wurde, aber kein einziges mal bewertet (geschweige denn kritisiert) wurde, schie├če ich mal los...
Sch├Ân ist sicherlich die Zweiteilung des Textes bzw der Problematik. Die unterschiedlichen Sichtweisen zu lesen ist interessant.
Was mich pers├Ânlich st├Ârt, ist vor allen Dingen die ziemlich platte Ausdrucksweise, es fehlen neue interessante Aspekte dieses Konfliktes. Lass das Kind doch "subtiler" klagen, vielleicht auch so, dass der Leser nicht sofort in der ersten Zeile wei├č um was es geht... Das "STILLE" nach der letzten Zeile im ersten Abschnitt ist gut, allerdings w├╝rde ich davor nen Zeilenumbruch machen.
Der zweite Teil ist wie schon geschrieben mit seiner gewechselten Sichtweise schon interessant, allerdings wirkt die Sprache hier etwas veraltet ("oh du mein eigen Fleisch und Blut"), so redet doch heute niemand mehr-folglich mu├č man sich auch in Gedichten nicht mehr so ausdr├╝cken. Und ob man "erbitterlich"weinen kann wei├č ich nicht so ganz genau, bitterlich w├Ąre sinnvoller.
Puh, ganz sch├Ân viel Kritik und ich hoffe du nimmst es mir nicht ├╝bel, dass sie nicht unbedingt superpositiv ausgefallen ist, aber nur so kann man sich weiterentwickeln...
├ťberarbeite den Text doch nochmal, da kann was echt Gutes bei rauskommen..
Gru├č mirko

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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Ich m├Âchte nicht allzu viel sagen:

Vorschlag:


Mutter, was tust du da?
Wieso werde ich abgesto├čen?
Wieso willst du mich sterben sehen?
Hast du mich denn nie geliebt?

Mutter, ich will auch leben!
Wieso hast du es getan?

Mutter! Ich ster... be...

STILLE

***

Kind
welches Leben k├Ânnte ich dir schenken
Kummer, Hunger und auch Angst
Ich liebe dich
mein eigen Fleisch und Blut
Trauer und Wut zerrei├čen mich
innerlich
Ich weine stundenlang bitterlich
Kind
welch Leben k├Ânnte ich dir schenken



***********



Aus meinem Scho├č entrissen
blutiger Klumpen Fleisch
mein Kind h├Ąttest du sein sollen
gesprengt in meinem Leib
ohne Schmerz in mir
deinen Tod gesp├╝rt

Aus seinem Scho├č entsprungen
blutiger Klumpen Fleisch
sein Kind h├Ąttest du sein k├Ânnen
sprengtest seine Loyalit├Ąt
mit Schmerz von uns losgesagt
unseren Tod herauf beschworen



Das Thema ist blutig und schmerzhaft f├╝r die, die es erleben mussten. Aus welchen Gr├╝nden auch immer.

Nicht die Schuld ist zu suchen, sondern die Ursache zu l├Âsen. (Kaizen)

kraftvolle Gr├╝├če
Rene├Ę

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otto otter
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 34
Kommentare: 388
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abtreibung

Es scheint mir, dass sich dieses Thema nicht dazu eignet, unter dem Titel Poesie abgehandelt zu werden.
__________________
rem tene, verba sequentur

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egotrip
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2002

Werke: 17
Kommentare: 130
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Mutter was tust Du


Hallo,

gut das es die Babyklappen gibt! Es ist ein Thema das gerade deshalb angesprochen werden sollte, weil es so brenzlig ist. Wie viele M├╝tter sind mit ihrer Entscheidung alleine?

Es ist ein sehr mutiges und gutes Gedicht. Klasse!

Gru├č

Susa
__________________
Susaschreiben als Befreiung

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Eilan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 42
Kommentare: 40
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Wie ich sehe gibt es gespaltene Meinungen zu meinem Gedicht.
Die einen finden ich h├Ątte es nicht unter Poesie ver├Âffentlichen sollen, doch ich denke dass es sehr gut hier hin passt. Denn es ist ein Gedicht, wenn auch von etwas spezieller Art, schon des Themas wegen.
Zu Liebe und Erotik passt es nicht, und auch bei Humor, Satire und Ironie w├Ąre es am falschen Ort. Da bleibt noch die Poesie ├╝brig, zu welcher es auch geh├Ârt. Zu Prosa passt es meiner Ansicht nach nicht, denn es ist wie ich schon erw├Ąhnte ein Gedicht.

@ Renee

Deine Version ist wirklich sehr gut, ich bin zwar nicht sehr angetan von dem Fleischklumpen, aber es geh├Ârt dazu... auch wenn es sich recht hart anh├Ârt, was es ja auch ist.

Danke f├╝r Eure Kritik und ehrliche Meinung.

Noch zum zweiten Teil, meine Kollegin ist ein sehr theatralischer Mensch, was sich auch auf ihren Teil des Gedichtes abf├Ąrbte.

__________________
Das Licht findest du in der Dunkelheit

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