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Leselupe.de > Gereimtes
Ade?
Eingestellt am 13. 07. 2009 12:05


Autor
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anbas
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Registriert: Mar 2006

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Ade?

Kann man das eigentlich noch Freundschaft nennen,
was mit uns beiden st├Ąndig schwingt?
Mir kommt es vor wie eine graue Wolke,
die stetig mehr zu Boden sinkt.

Die Leichtigkeit von gestern ging verloren,
nur manchmal blitzt sie noch mal auf.
Wir sind verfangen in Empfindlichkeiten
und Missverst├Ąndnissen zuhauf.

Ich sp├╝re wie mir meine Kr├Ąfte schwinden
bei dem Versuch, dich zu versteh'n.
Auch mag ich nicht andauernd R├╝cksicht nehmen
und mich nach deinen Launen dreh'n.

In Zukunft will ich meinen Weg mehr gehen,
auch, wenn das uns dann ganz entzweit.
Ich w├╝nschte mir, du k├Ânntest mich verstehen,
doch dazu bist du nicht bereit.

Ganz gleich wohin uns uns're Wege f├╝hren,
bin dankbar f├╝r die Zeit mit dir.
Auch hinterlasse ich nur off'ne T├╝ren,
ein Teil von uns bleibt fest in mir.

__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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DerKleinePrinz
Guest
Registriert: Not Yet

Guten Abend anbas,

ich kann deinem Werk hier leider nicht sehr viel abgewinnen. Es k├Ânnte sein, dass es sehr pers├Ânlich ist, aber so wirkt es auch, ich w├╝rde es mal als "nicht leserfreundlich" bezeichnen.

Das hat keine formalen Gr├╝nde, sondern inhaltliche. Die Sprache wirkt an keiner Stelle fesselnd, was bei diesem Thema aber auch schwierig ist. Am Ende war mein Gedanke, dass du das Gedicht in weit weniger Strophen h├Ąttest dichter gestalten k├Ânnen.

Da liegt wohl der Hase im Pfeffer, das Verdichten.

Schon die erste Zeile hat ein, aus meiner Sicht, unn├╝tzes Wort zu tragen.

quote:
Kann man das eigentlich noch Freundschaft nennen,

Was h├Ąltst du davon dieses zu entfernen?

Es gibt noch eine Zeile, welche mich sogar richtig gest├Ârt hat beim Lesen:

quote:
In Zukunft will ich meinen Weg mehr gehen,

Den eigenen Weg mehr gehen? Es ist jedem klar was gemeint ist, aber der Ausdruck ist hier ├Ąu├čerst ungl├╝cklich, dazu kommt noch, dass der Inhalt des Verses nichts weiter als eine Alltagsphrase ist, welche man in jedem schlechten Gedicht findet.

Wie oben erw├Ąhnt, sicherlich habe ich es hier mit einem sehr pers├Ânlichen Gedicht zu tun, welches aber f├╝r mich als Leser einen schlechten Eindruck hinterl├Ąsst.
Verdichtung hie├če das Zauberwort, auch ├╝ber eine bildreichere Sprache w├╝rde ich mich freuen.

Dennoch liebe Gr├╝├če
Der Kleine Prinz*

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Haget
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MoinMoin Anbass,

DerKleinePrinz beschreibt es treffend: DICHTEN kommt (zumindest auch) von VERdichten.

Ist's Freundschaft noch, was mit uns schwingt,
wie grauer Dunst zu Boden sinkt?


Begriffe wie Empfindlichkeiten oder Missverst├Ąndnissen sind je f├╝r sich alleine schon fast Gedichtszeilen.

Aber durch hilfreich gedachte Kritik zu besserem Ergebnis kommen ist die beste Reaktion!


__________________
Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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MuusTri
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Hallo anbas,

dein Gedicht ist wirklich etwas prosaisch geraten, in eine lyrische Form gezw├Ąngt.
Es hat aber auch seine interessanten Seiten, die sinkende graue Wolke zum Beispiel gef├Ąllt mir sehr gut.
Auch blitzende Leichtigkeit klingt beeindruckend.
Der Anfangssatz gef├Ąllt mir gar nicht.
K├Ânnte man da nicht so etwas draus machen:

quote:
Als Freundschaft kann man das wohl nicht bezeichnen,

was jetzt noch st├Ąndig mit uns schwingt.
Mir kommt es vor wie eine graue Wolke,
die stetig mehr zu Boden sinkt.

W├Ąre vom Metrum her besser, finde ich.

Dann bin ich hier├╝ber gestolpert:

quote:
In Zukunft will ich meinen Weg mehr gehen,
auch, wenn das uns dann ganz entzweit.

Was meinst du damit? Mit dem "mehr" meine ich.

M├╝sste das nicht eigentlich ein betontes "mehr" sein, also:


In Zukunft will ich mehr den eig'nen Weg geh'n,

und ebenfalls m├╝sste dann doch auch das "das" betont sein, nicht das "uns".

auch, wenn uns das dann ganz entzweit.

Man kann ├╝brigens auch in vielsilbigen Zeilen einiges verdichten. Aber muss man nat├╝rlich nicht.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und hab dein Gedicht nicht allzusehr misshandelt...

Sch├Ânen Gru├č,

Tristan
__________________
[Wer wei├č, was uns erwartet?]

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