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Leselupe.de > Gereimtes
Adelbert
Eingestellt am 10. 09. 2007 22:50


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Inge Anna
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Adelbert


Er fuhr 'nen Doppeldecker,
hieß Adelbert von Häcker;
da überaus kompakt,
war er kein Tiv-Attrakt.

von Häcker wollt' 'ne Schlanke;
sein Erstweib war 'ne Zanke.
Drei Tage nach Altar,
sah er die Dinge klar.

So schmiss er die Agathe
geschwind aus seiner Kate;
Am Bahnhof pfiff schon Max -
die Scheidung war ein Klax.

Die nächste hieß Kamele,
war eine sanfte Seele;
doch ward sie ihm zu schwer;
es hielt sein Bruder her.

Im Gasthof "volle Kanne"
kam es zu einer Panne.
Die Gastwirtstochter Ruth
war wild auf blaues Blut.

Sie ritzte seinem Adel
mit einer dünnen Nadel
ein Herz ins linke Bein -
er saß beim zehnten Wein.

Es flossen rote Tröpfchen -
sie schüttelte das Köpfchen.
von Häcker lallte: "ach -
ich laufe aus, füll' nach!"


Sie hätte ihn genommmen,
wär' blauer Saft gekommen.
Ein Pflaster und dann schluss -
sie gab ihm noch 'nen Kuss.
__________________
Die über Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

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